Stadt, Land, Job?

Auch wenn Ber­lin Krea­ti­ve aus al­ler Welt an­zieht und es für die Agen­tu­ren dort meist ein­fa­cher ist, Mit­ar­bei­ter zu re­kru­tie­ren – Kun­den mit span­nen­den Pro­jek­ten und ver­läss­li­chen Etats sit­zen auch an­ders­wo. Wir son­die­ren die Vor- und Nach­tei­le der ver­schi

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Auch wenn sich Krea­ti­ve und Agen­tu­ren der­zeit in Ber­lin und Ham­burg kon­zen­trie­ren – es gibt noch ganz an­de­re, gu­te Stand­or­te. Sei es im All­gäu, auf Te­ne­rif­fa, in Kap­stadt oder in un­ter­schätz­ten Städ­ten wie Lud­wigs­ha­fen oder Chem­nitz. Wir stel­len un­ter­schied­lichs­te Agen­tur- und Fre­e­lan­ce-mo­del­le vor

● »Ber­lin, Ber­lin, wir fah­ren nach Ber­lin!« So klingt der Schlacht­ruf der Fuß­ball­fans, de­ren Mann­schaf­ten es ins Fi­na­le des Dfb­po­kals ge­schafft hat. Es könn­te aber auch das Mot­to der jun­gen Ge­ne­ra­ti­on von De­si­gnern und De­ve­l­opern sein, denn auch die wol­len ein­fach nur nach Ber­lin. Vie­le von ihnen un­ter­neh­men ih­re ers­ten Kar­rie­re­schrit­te in der Haupt­stadt. »Dort ist die Aus­wahl an krea­ti­ven Agen­tu­ren eben be­son­ders groß«, sagt Ma­rie Dom­men­get, die ih­ren ers­ten Job nach­dem Komm uni­kat ions de­sign­stu­diu man derHAW Ham­burg bei Zeit­gui­sed in Ber­lin an­trat. Die Stadt vi­briert nur so vor krea­ti­ver Ener­gie, man kann schnell Kon­takt zu an­de­ren Gestal­tern knüp­fen, die aus al­ler Welt nach Ber­lin kom­men. »Ir­gend­wo ist im­mer was los – Par­tys, Kon­zer­te«, so Dom­men­get. Man trifft sich zu chil­li­gen Som­mer­fes­ten im Hin­ter­hof an der Ora­ni­en­stra­ße oder zu Grill­aben­den auf der Ter­ras­se in Mit­te hoch über der Ci­ty mit Blick auf den Fern­seh­turm am Alex.

Für den Krea­tiv­nach­wuchs ist Ber­lin al­so in vie­ler­lei Hin­sicht ein El­do­ra­do. Po­ten­zi­el­le Ar­beit­ge­ber gibt es un­ter all den Start­ups, De­sign­und Di­gi­ta­l­agen­tu­ren mehr als ge­nug. Da­zu kom­men die Ab­le­ger von Agen­tu­ren, die ih­ren Haupt­sitz ei­gent­lich in klei­ne­ren Städ­ten ha­ben, wie et­wa Scholz & Volk­mer in Wies­ba­den oder Strich­punkt in Stutt­gart. Sie er­öff­nen De­pen­dan­cen in Ber­lin – un­ter an­de­rem weil die Kun­den das wün­schen, vor al­lem aber auch, weil es die Per­so­nal­su­che ver­ein­facht und die At­trak­ti­vi­tät als Ar­beit­ge­ber er­höht. Das wa­ren auch die Grün­de, die cy­per­fec­tion in Lud­wigs­ha­fen da­zu be­weg­ten, sich zu­sätz­lich noch Räu­me in Ber­lin zu su­chen. »Auf Dau­er ist es un­be­frie­di­gend, tol­le Auf­trä­ge in Aus­sicht zu ha­ben, aber nicht ge­nug Leu­te, um sie um­zu­set­zen«, er­klärt Sven Kor­hum­mel, Ge­schäfts­füh­rer der Agen­tur für di­gi­ta­le Mar­ken­füh­rung (sie­he Sei­te 26).

Der Hy­pe um Ber­lin hat na­tür­lich sei­ne Kehr­sei­te: zu­neh­men­der Kon­kur­renz­druck, im Ver­gleich zu an­de­ren Stand­or­ten nied­ri­ge­re Ho­no­ra­re und Ge­häl­ter, stei­gen­de Le­bens­hal­tungs­kos­ten, Mie­ten und Im­mo­bi­li­en­prei­se. Die vom frü­he­ren Re­gie­ren­den Bür­ger­meis­ter Klaus Wo­wer­eit ge­präg­te De­vi­se »arm, aber se­xy« gilt schon lan­ge nicht mehr – Ber­lin ist ein teu­res Pflas­ter ge­wor­den. Vor al­lem in den Sze­ne­vier­teln Kreuzberg, Mit­te und Prenz­lau­er Berg ist Wohn­raum un­er­schwing­lich, wenn man für ein Mi­ni­ge­halt in ei­nem der an­ge­sag­ten Start­ups schuf­tet. »Es ist ja kei­nes­wegs so, dass die An­fangs­ge­häl­ter in der Bran­che so hoch sind, dass Ein­stei­ger sich Städ­te wie Ber­lin oder Ham­burg lo­cker leis­ten kön­nen«, meint Se­bas­ti­an Vogt, Grün­der der Re­cruiting­agen­tur get&keep in Mün­chen ( http://getand­keep. net ). »Im Ver­gleich zu Krea­ti­ven an nicht so an­ge­sag­ten Stand­or­ten müs­sen sie sich, zum Bei­spiel was das Woh­nen an­geht, ein­schrän­ken.«

Im Schat­ten Ber­lins

Doch was be­deu­tet es für die krea­ti­ven Ar­beit­ge­ber in den an­de­ren Städ­ten Deutsch­lands, wenn al­le nur noch nach Ber­lin wol­len? »Es ist schon ei­ne Her­aus­for­de­rung, al­le Va­kan­zen in Ber­lin und Ham­burg zu be­set­zen. Pas­sen­de Kan­di­da­ten für Agen­tu­ren in Wies­ba­den oder Wup­per­tal zu re­kru­tie­ren ge­stal­tet sich aber wirk­lich schwie­rig«, meint An­ne Sche­pull von Wus­sow, die im Sep­tem­ber 2014 ge­mein­sam mit der Dä­nin Lis Niel­sen die Per­so­nal­ver­mitt­lung Head­start ge­grün­det hat (www.head­start.to­day/de). »Die jun­gen Leu­te sind ziem­lich ver­wöhnt, weil der Markt in den letz­ten Jah­ren so an­ge­zo­gen hat. Sie sind auch un­ge­dul­dig und las­sen sich schnell ab­wer­ben, des­halb herrscht vor al­lem an den Krea­tiv­stand­or­ten ei­ne sehr ho­he Fluk­tua­ti­on.«

Et­was ru­hi­ger geht es da in Städ­ten wie Düs­sel­dorf oder Frank­furt am Main zu. Dort sit­zen vie­le gro­ße Netz­werkagen­tu­ren, die Mit­ar­bei­ter dort sind nicht ganz so wech­sel­wil­lig. Aber auch sie tun sich schwer, Leu­te zu fin­den, die Stand­or­te sind eben nicht die krea­ti­ven Hots­pots. »Netz­werkagen­tu­ren ha­ben al­ler­dings ei­nen gro­ßen Vor­teil, den sie zu we­nig kom­mu­ni­zie­ren: Sie kön­nen ih­ren Mit­ar­bei­tern an­bie­ten, für ei­nen ge­wis­sen Zei­t­raum in die Bü­ros im Aus­land zu ge­hen. Dar­auf ha­ben jun­ge, krea­ti­ve Leu­te meist gro­ße Lust«, meint An­ne Sche­pull von Wus­sow.

Was die At­trak­ti­vi­tät von Stand­or­ten an­geht, gibt es aber auch neue Trends. So ist et­wa Mün­chen im Kom­men. Die in krea­ti­ver Hin­sicht als et­was ver­schnarcht gel­ten­de Stadt an der Isar hat auf­ge­holt, di­ver­se Neu­grün­dun­gen von Agen­tu­ren sor­gen für fri­schen Wind, so­dass wie­der mehr Krea­ti­ve be­reit sind, dort­hin zu zie­hen. Ein Er­star­ken der mit­tel­gro­ßen Städ­te be­ob­ach­tet Se­bas­ti­an Vogt: »Neh­men wir Augs­burg als Bei­spiel. Das ist ei­ne tol­le Stadt

mit 150 000 Ein­woh­nern, und es hat sich mitt­ler­wei­le her­um­ge­spro­chen, dass das Le­ben dort be­deu­tend güns­ti­ger ist als in Mün­chen.« Und so hät­ten sich in den letz­ten Jah­ren ei­ni­ge Agen­tu­ren und Krea­ti­ve dort nie­der­ge­las­sen.

Ein Hoch auf die Pro­vinz

Im­mer­hin mehr als drei­mal so groß wie Augs­burg ist Nürn­berg, wo Mar­co Schnös, Grün­der und Part­ner der Di­gi­ta­l­agen­tur Die Krie­ger des Lichts, lebt und ar­bei­tet. Ei­ne Krea­tiv­hoch­burg sei Nürn­berg zwar nicht gera­de, meint er, aber un­ter­schät­zen dür­fe man die Fran­ken­me­tro­po­le kei­nes­falls. »Im Um­kreis von 200 Ki­lo­me­tern ha­ben wir ei­ne su­per In­dus­trie. Zu un­se­ren Kun­den zäh­len ne­ben in­ter­na­tio­na­len Play­ern auch gro­ße Un­ter­neh­men aus der Re­gi­on wie Scheff­ler, Au­di, Con­sors­bank, adi­das oder Pu­ma.« Po­si­tiv wir­ke sich aus, dass Pu­ma vor zwei­ein­halb Jah­ren ihr Lon­do­ner De­si­gn­bü­ro schloss und vie­le der Krea­ti­ven nach Deutsch­land um­sie­del­ten. »Die meis­ten da­von woh­nen nun in Nürn­berg und ge­ben der Stadt end­lich ein welt­of­fe­ne­res Flair«, so Mar­co Schnös.

Doch so gut sich die Si­tua­ti­on in punc­to Kun­den dar­stellt, es ist schwie­rig, er­fah­re­ne Mit­ar­bei­ter für die Agen­tur zu ge­win­nen. In man­chen Fäl­len zieht es das gera­de für jun­ge Fa­mi­li­en aus­schlag­ge­ben­de Ar­gu­ment, dass man in Nürn­berg noch 150- Qua­drat­me­ter-alt­bau­woh­nun­gen mit Blick ins Grü­ne für 1000 Eu­ro be­kommt und dass man auf kei­nen Fall we­ni­ger als in Ber­lin ver­dient. Für Die Krie­ger des Lichts hat sich die Re­cruit­ing­fra­ge je­doch et­was ent­spannt, denn An­fang 2017 wur­den die Nürn­ber­ger Di­gi­tal­spe­zia­lis­ten von der Ham­bur­ger Con­ten­tMar­ke­ting-und Pr-agen­tur fi­sche­r­ap­pelt über­nom­men. Mar­co Schnös freut’s: »Nun ha­ben wir sechs wei­te­re Stand­or­te, mit de­nen wir zu­sam­men­ar­bei­ten, und kön­nen in Pro­jekt­spit­zen auch auf den Per­so­nal­pool von fi­sche­r­ap­pelt zu­rück­grei­fen.«

Ab aufs Land?

Wäh­rend sich grö­ße­re Agen­tu­ren den Kopf über den rich­ti­gen Stand­ort zer­bre­chen, ficht das klei­ne­re, spe­zia­li­sier­te Agen­tu­ren oder De­si­gn­bü­ros we­ni­ger an. Für sie ist es oft nicht so ent­schei­dend, ob sie in Ber­lin oder Hin­ter­tup­f­in­gen sit­zen, die Fluk­tua­ti­on ist oh­ne­hin nicht der­art hoch, die Mit­ar­bei­ter, die sie brau­chen, fin­den sie – nach län­ge­rer oder kür­ze­rer Su­che – auch in länd­li­che­ren Re­gio­nen.

Aber könn­te das in Zei­ten re­mo­te ar­bei­ten­der Teams nicht doch ein Mo­dell für gro­ße Agen­tu­ren sein? So wie es ja auch adi­das und Pu­ma ge­lingt, in­ter­na­tio­na­le Krea­ti­ve zu sich in die frän­ki­sche Kle­in­stadt Her­zo­ge­nau­rach zu ho­len (sie­he Sei­te 25). Se­bas­ti­an Vogt von get&keep be­zwei­felt dies: »In den USA ist das an­ders. Den­ken wir an Cris­pin Por­ter + Bo­gus­ky, die sit­zen in Boul­der, Co­lo­ra­do – nicht gera­de der Na­bel der Welt, aber ei­ne gro­ße deut­sche Agen­tur wür­den wir wohl nie in Wolfrats­hau­sen oder Bad Tölz fin­den.«

War­um ei­gent­lich nicht? Man könn­te die Krea­tiv­wirt­schaft ja auch mit staat­li­cher För­de­rung in die Pro­vinz lo­cken. Man­che Re­gio­nen ver­su­chen sich be­reits durch ge­ziel­tes Stand­ort­mar­ke­ting at­trak­ti­ver dar­zu­stel­len. Für Chem­nitz ha­be das tat­säch­lich et­was be­wirkt, meint Jo­erg G. Fie­back, Ge­schäfts­füh­rer der Agen­tur ze­bra (sie­he Sei­te 27). Die Stim­mung vor Ort sei po­si­tiv be­ein­flusst wor­den, so­dass die Chem­nit­zer jetzt ein biss­chen stol­zer auf ih­re Stadt sind und viel­leicht nicht mehr ganz so schnell nach Ber­lin ab­dü­sen.

Re­gio­na­le För­de­rung

Ham­burg be­lässt es nicht beim Stand­ort­mar­ke­ting, son­dern bie­tet kon­kre­te Hil­fen für jun­ge Un­ter­neh­men der Krea­tiv­wirt­schaft. Mit Er­folg hat man zum Bei­spiel die Ga­mes­in­dus­trie an­ge­sie­delt. Um die

Sze­ne in der Han­se­stadt zu hal­ten, ver­mit­telt die Ham­burg Krea­tiv Ge­sell­schaft güns­ti­ge Ate­lier­räu­me für knapp 7 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter an Künst­ler und Krea­ti­ve – ins­ge­samt ste­hen im Krea­tiv­spei­cher M28 in der Spei­cher­stadt 5300 Qua­drat­me­ter Flä­che zur Ver­fü­gung ( https://is.gd/hh_m28 ). Man setzt sich aber auch für die Er­schlie­ßung wei­te­rer be­zahl­ba­rer Ar­beits­flä­chen in an­de­ren Stadt­tei­len ein. Zu­dem bie­tet die Ham­burg Krea­tiv Ge­sell­schaft Coa­chings, Work­shops und ei­ne kos­ten­lo­se Rechts­be­ra­tung an. Seit 2014 gibt es das von der Kul­tur­be­hör­de ge­för­der­te De­sign­zen­trum de­si­gnx­port ( www.de si­gnx­port.de), das un­ter an­de­rem mit Aus­stel­lun­gen und Events den Krea­tiv­stand­ort Ham­burg mit sei­nen rund 14 000 De­si­gnern wei­ter stär­ken soll.

In an­de­ren Bun­des­län­dern wie Bay­ern oder Ba­den-würt­tem­berg be­schränkt sich die För­de­rung meist auf die Eta­b­lie­rung von Platt­for­men zur Ver­net­zung, die Ver­mitt­lung von Kon­tak­ten so­wie die Ver­an­stal­tung von Net­wor­king-events. Es­ter Pe­tri, Unit­lei­te­rin Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft der MFG In­no­va­ti­ons­agen­tur Me­di­en- und Krea­tiv­wirt­schaft Ba­den-würt­tem­berg (http://in­no­va­ti­on.mfg.de/de), wirbt zwar für die reiz­vol­le Ge­gend, bie­tet aber kei­ne kon­kre­ten För­de­run­gen: »Die An­ge­bo­te der MFG be­zie­hen sich im­mer auf das gan­ze Bun­des­land. Wir kön­nen nicht Geld in ein Krea­tiv­wirt­schafts­zen­trum ste­cken, aber wir un­ter­stüt­zen die­se, in­dem wir dort die Wei­ter­bil­dungs­se­mi­na­re der MFG Aka­de­mie statt­fin­den las­sen.« Um die Sicht­bar­keit der Krea­ti­ven im Land nach in­nen und au­ßen zu stär­ken, ist die MFG mit Ge­mein­schafts­stän­den auf der ga­mes­com in Köln und auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se ver­tre­ten. Um Krea­ti­ve ins Land zu lo­cken und da­mit auch in klei­ne­ren Städ­ten ei­ne di­gi­ta­le Wirt­schaft auf­zu­bau­en, dürf­ten dies Maß­nah­men al­ler­dings nicht aus­rei­chen.

Ki­ta ver­sus Kn­ei­pe

Ob Boom­town oder Hid­den Cham­pi­on, die At­trak­ti­vi­tät ei­nes Stand­orts hängt im­mer auch mit der ak­tu­el­len Le­bens­pha­se ei­nes Krea­ti­ven zu­sam­men. Nach ein paar Jah­ren Aus­land und Groß­stadt wol­len es vie­le ru­hi­ger an­ge­hen las­sen. Die jun­gen Wil­den wer­den äl­ter, grün­den ei­ne Fa­mi­lie und die Prio­ri­tä­ten ver­schie­ben sich. Ist das Wg-zim­mer für Youngs­ters der will­kom­me­ne Le­bens­stil, heißt es nun, ei­ne Woh­nung zu su­chen – in Ber­lin ein Alb­traum. Plötz­lich sind ein Ki­ta­platz, mehr Na­tur und bes­se­re Luft wich­ti­ge­re Kri­te­ri­en als die hip­pe Ga­le­rie und das an­ge­sag­te Ca­fé um die Ecke. Mu­sik, die je­den Abend aus dem of­fe­nen Fens­ter der Nach­barn dröhnt, nervt, wenn die Kin­der schla­fen wol­len. Plötz­lich sind dann Stand­or­te wie Ber­lin und Ham­burg gar nicht mehr so reiz­voll.

Gera­de in sol­chen Le­bens­ab­schnit­ten sind Krea­ti­ve ex­trem wech­sel­wil­lig. »Bei nicht mehr ganz jun­gen Krea­ti­ven stei­gen die Chan­cen, sie auch in klei­ne­re Städ­te ver­mit­teln zu kön­nen. Fa­mi­li­en­freund­li­che Ar­beits­ver­trä­ge sind ei­ne gu­te Me­tho­de, Mit­ar­bei­ter in die­ser Pha­se an­zu­spre­chen«, sagt Se­bas­ti­an Vogt. Hier liegt ei­ne gro­ße Chan­ce für Agen­tu­ren, die sich im nicht so hip­pen Um­feld be­haup­ten wol­len. Tol­le Pro­jek­te, in­ter­es­san­te Kun­den, bil­li­ger Wohn­raum in Na­tur­nä­he und fle­xi­ble Ar­beits­zei­ten, wer kann da noch Nein sa­gen zu Würz­burg, Lud­wigs­ha­fen, Bie­le­feld oder Nürn­berg? ae/ant/lr [1454] PA­GE Sto­ry »Re­cruit­ing in der De­sign- & Di­gi­talbran­che«. Wert­vol­le Tipps und Stra­te­gi­en für die Per­so­nal­ge­win­nung fin­den Sie in PA­GE 04.17 ↗ www.pa­ge-on­line.de/pe­pa1704

Con­nect Crea­ti­ve Com­pe­tence. Mehr über un­se­re Bran­chen­in­itia­ti­ve er­fah­ren Sie auf Sei­te 102 und auf ↗ www.pa­ge-on­line.de/con­nect PA­GE edos­sier »De­si­gn­wirt­schaft in Zah­len«. Da­ten zu den wich­tigs­ten Krea­tiv­stand­or­ten und -re­gio­nen Deutsch­lands und de­ren Ent­wick­lung ↗ www.pa­ge-on­line.de/pddp1080

»Meh­re­re Dru­cke­rei­en und Ve­re­de­lungs­be­trie­be im Um­kreis von 5 Ki­lo­me­tern er­lau­ben es uns, (fast) al­les lo­kal zu pro­du­zie­ren. Und trotz­dem ist Mün­chen in Reich­wei­te« Marc Clor­mann von Clor­mann De­sign im baye­ri­schen Pen­zing freut sich über den Bach vor...

»In Ber­lin ar­bei­ten Krea­ti­ve aus al­ler Welt. Es ist span­nend, sich mit ihnen aus­zu­tau­schen. Au­ßer­dem ma­chen vie­le Agen­tu­ren ihr ei­ge­nes Ding, an­statt sich dem Auf­trag­ge­ber so un­ter­zu­ord­nen« Ma­rie Dom­men­get zog es nach dem Stu­di­um an der HAW Ham­burg...

»Die Krea­tiv­sze­ne in Würz­burg ist noch sehr jung – und lässt sich von Leu­ten wie uns for­men und mit­ge­stal­ten. So viel po­si­ti­ve Re­so­nanz auf un­ser Schaf­fen in so kur­zer Zeit hät­ten wir in ei­ner deut­schen Groß­stadt wohl nicht er­fah­ren« Lau­ra Mar­kert hat...

»Mann­heim? Die­se auf den ers­ten Blick eher un­spek­ta­ku­lä­re Stadt an Rhein und Neckar hat uns ein­fach im­mer die Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten ge­bo­ten, die wir brauch­ten« Der Ge­schäfts­füh­rer der Di­gi­ta­l­agen­tur Ue­ber­bit, Da­ni­el Bö­nisch, emp­fin­det Mann­heim als...

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