Job & Ge­halt

In­for­ma­ti­ons­de­si­gner ver­mit­teln Wis­sen, in­dem sie Da­ten, Fak­ten und Pro­zes­se re­cher­chie­ren und in Gra­fi­ken ver­ständ­lich dar­stel­len

PAGE - - Inhalt - PA­GE Se­rie »Job­pro­fi­le« zu Be­rufs­bil­dern in den un­ter­schied­li­chen Fel­dern der Krea­tiv­bran­che www.pa­ge-on­line.de/job­pro­fi­le

In­for­ma­ti­ons­de­si­gner

BERUFSBEZEICHNUNG In­for­ma­ti­ons­de­si­gner, oft auch In­fo­gra­fik­de­si­gner, In­fo­gra­fi­ker, Da­ta Vi­sua­list AUS­BIL­DUNG De­sign­stu­di­um mit Schwerpunkt In­for­ma­ti­ons­de­sign oder In­ter­face De­sign VER­DIENST Fest an­ge­stell­te Ju­nio­ren ver­die­nen cir­ca 2500 Eu­ro brut­to, mit Be­rufs­er­fah­rung sind es rund 3000 bis 3800 Eu­ro. In Füh­rungs­po­si­tio­nen kommt man auf 4000 bis 5500 Eu­ro – je nach Er­fah­rung und Fä­hig­kei­ten

In­for­ma­ti­ons­de­si­gner ver­mit­teln Wis­sen, in­dem sie Da­ten, Fak­ten und Pro­zes­se re­cher­chie­ren und mit­tels Gra­fi­ken ver­ständ­lich dar­stel­len. Jo­nas Par­now, 27, ar­bei­tet als In­for­ma­ti­ons­de­si­gner und Da­ta Vi­sua­list bei der In­fo­gra­phics Group in Ber­lin. Wir spra­chen mit ihm und dem Agen­tur­grün­der Jan Sch­wo­chow dar­über, wie der Be­rufs­all­tag ei­nes In­for­ma­ti­ons­de­si­gners aus­sieht und wo die Her­aus­for­de­run­gen lie­gen. lr

Jo­nas, wo hast du stu­diert? Und was?

Jo­nas Par­now: Ich ha­be Me­di­en­de­sign an der Rhei­ni­schen Fach­hoch­schu­le Köln stu­diert. Der re­la­tiv ver­schul­te Ba­che­lor­stu­di­en­gang war sehr breit an­ge­legt: Wir ha­ben al­le Me­di­en durch­ex­er­ziert – von Print über Au­dio und Vi­deo, von Di­gi­tal über 3D bis Cross­me­dia. Dar­über hin­aus noch Fä­cher wie Kunst­ge­schich­te, Me­di­e­nöko­no­mie und Me­di­en­recht. Dank der Band­brei­te an Pflicht­fä­chern konn­te ich viel aus­pro­bie­ren und aus­tes­ten, was ich span­nend fin­de. So ha­be ich auch fest­ge­stellt, dass Wer­bung nicht mein Fall ist. Mei­nen Mas­ter ha­be ich dann an der Fach­hoch­schu­le Pots­dam in In­ter­face De­sign ge­macht – ei­nem Stu­di­en­gang, der viel In­for­ma­ti­ons­de­sign be­inhal­tet. Mei­ne Kur­se konn­te ich frei wäh­len, was mir als Kon­trast zum Ba­che­lor­stu­di­um gut ge­fal­len hat.

Wie hast du her­aus­ge­fun­den, dass dir In­fo­gra­fi­ken lie­gen?

Par­now: In mei­ner Ba­che­l­or­ar­beit ging es um das The­ma Nach­hal­tig­keit und die Kli­ma­er­wär­mung, da­für be­schäf­tig­te ich mich mit In­fo­gra­fi­ken und fer­tig­te erst­mals selbst wel­che an. Da dies im Ba­che­lor­stu­di­um nicht zu den Lehr­in­hal­ten zähl­te, fuchs­te ich mich selbst hin­ein.

Und wie bist du zur In­fo­gra­phics Group ge­kom­men?

Par­now: Nach mei­nem Ba­che­lor­stu­di­um ha­be ich 2012 ein Prak­ti­kum bei der In­fo­gra­phics Group ab­sol­viert und an­schlie­ßend ein Jahr hier ge­ar­bei­tet. Den Mas­ter ha­be ich dann par­al­lel zur Ar­beit ge­macht. Seit 2015 ar­bei­te ich vier Ta­ge in der Wo­che hier als In­fo­gra­phic Ar­tist und Da­ta Vi­sua­list.

Wel­che Auf­ga­ben be­stim­men dei­nen Be­rufs­all­tag?

Par­now: Ten­den­zi­ell las­sen sich drei Stu­fen un­ter­schei­den: Da­ten­re­cher­che, Da­ten­auf­be­rei­tung und die Er­stel­lung der Gra­fik. Bei der Da­ten­vi­sua­li­sie­rung merkt man oft erst nach der Ver­bild­li­chung, dass der Da­ten­satz noch nicht gut ge­nug ist oder auch, dass ei­ne an­de­re Rich­tung in­ter­es­san­ter sein könn­te. Dann re­cher­chiert man noch mal und ver­bild­licht die Da­ten er­neut. Da­ten­vi­sua­li­sie­run­gen las­sen sich da­durch nicht so gut pla­nen, man springt vor und zu­rück – was ich per­sön­lich sehr span­nend fin­de. Bei In­fo­gra­fi­ken hin­ge­gen ist die Ar­beits­wei­se strin­gen­ter: Man über­legt sich vor­her, in wel­chem

Be­reich man wel­che Aus­sa­ge tref­fen möch­te und wie man die Ge­schich­te er­zählt.

Wie läuft die Da­ten­re­cher­che ab?

Par­now: Man­che Kun­den ha­ben be­reits Da­ten vor­lie­gen, mit de­nen wir ar­bei­ten kön­nen. An­de­re ge­ben ei­ne Rich­tung vor, in die wir re­cher­chie­ren sol­len. Bei frei­en Pro­jek­ten oder falls ein Kun­de noch nicht weiß, was er zei­gen möch­te, über­le­gen wir uns, was wir er­zäh­len möch­ten, und prü­fen, ob da­zu Da­ten vor­han­den sind. Wie wir re­cher­chie­ren, hängt stark vom Pro­jekt ab. Manch­mal sam­meln wir Da­ten auch vor Ort – zum Bei­spiel bei ei­nem Pro­jekt zur Ber­li­ner Mau­er. Zu­dem re­cher­chie­ren wir on­line, in Bi­b­lio­the­ken und Ar­chi­ven. Seit Kur­zem ha­ben wir zwei Mit­ar­bei­te­rin­nen, die spe­zi­ell für die Re­cher­che zu­stän­dig sind. Grund­sätz­lich ist es aber gut, wenn der­je­ni­ge, der re­cher­chiert, auch die Gra­fik er­stellt. Denn die Über­ga­be der Da­ten ist oft sehr um­fang­reich. Jan Sch­wo­chow: Das Be­son­de­re an In­for­ma­ti­ons­de­sign ist, dass man sich wirk­lich mit den Da­ten aus­ein­an­der­set­zen muss. Man muss sie erst ver­ste­hen, be­vor man sie gra­fisch dar­stel­len kann.

Was pas­siert nach der Re­cher­che?

Sch­wo­chow: So­bald die Da­ten vor­lie­gen, geht es an die Ide­en­fin­dung im Team. Hier fer­ti­gen wir dann ers­te Skiz­zen an, oft­mals zu­nächst mit Blei­stift. Das ma­chen wir auch gern mit den Kun­den zu­sam­men – auf die­se Wei­se kön­nen wir schon mal zei­gen, wo die Rei­se hin­ge­hen soll. Und wir er­ken­nen mit­hil­fe der Skiz­zen, wel­che Form der Vi­sua­li­sie­rung in­ter­es­sant sein könn­te. Par­now: Wir nä­hern uns dem The­ma ent­we­der mit ei­ner kon­kre­ten Fra­ge­stel­lung – al­so auf jour­na­lis­ti­sche Art und Wei­se. Oder wir be­trach­ten die Da­ten oh­ne Vor­ur­tei­le und las­sen sie ein­fach für sich spre­chen – das ist dann ei­ne eher wis­sen­schaft­li­che Her­an­ge­hens­wei­se.

Was ist bei der Vi­sua­li­sie­rung be­son­ders wich­tig?

Sch­wo­chow: Die Kunst des We­glas­sens. Am An­fang braucht man so vie­le In­for­ma­tio­nen wie mög­lich, um fest­zu­le­gen, auf wel­chen Be­reich man sich fo­kus­sie­ren möch­te. Hier ist un­se­re Vor­ge­hens­wei­se stark jour­na­lis­tisch ge­prägt, was auch da­her rührt, dass ich selbst so­wie ei­ni­ge der Kol­le­gen ur­sprüng­lich aus die­sem Be­reich kom­men. Wir le­gen mit der Vi­sua­li­sie­rung erst los, wenn die Fak­ten stim­men. Da­bei spielt es für uns kei­ne Rol­le, ob un­ser Pro­jekt Wer­be­zwe­cken dient oder jour­na­lis­ti­sche Bei­trä­ge be­bil­dert. Es geht im­mer dar­um, je­man­dem et­was ver­ständ­lich – und wahr­heits­ge­treu – in ei­ner Gra­fik zu er­klä­ren, da­mit er hin­ter­her schlau­er ist.

Wel­che Pro­gram­me und Tools nutzt ihr täg­lich?

Sch­wo­chow: Ado­be Il­lus­tra­tor ist un­ser wich­tigs­tes Tool, das in je­der Gra­fik frü­her oder spä­ter in­vol­viert ist. Al­ler­dings wür­den wir uns hier bes­se­re Schnitt­stel­len zur Da­ten­vi­sua­li­sie­rung wün­schen. Par­now: Il­lus­tra­tor nut­ze ich vor al­lem für Skiz­zen und für die fi­na­le Be­ar­bei­tung im Print. Da ich viel pro­gram­mie­re, ist mein am häu­figs­ten ge­nutz­tes Tool Su­bli­me Text, ein Text­edi­tor für Co­de. Für die Da­ten­re­cher­che le­ge ich oft ei­ge­ne Scra­per an, die dann Da­ten­sät­ze sam­meln. Um die so ge­won­ne­nen Da­ten dann ge­ziel­ter auf­zu­be­rei­ten, set­ze ich meist auf das Da­ten­tool Open­re­fi­ne. Dann kommt es stets dar­auf an, was dar­aus ge­macht wird: Für ei­ne in­di­vi­du­el­le Darstel­lung der Da­ten, die von Stan­dard­dia­gram­men ab­weicht, pro­gram­mie­re ich In­ter­net­sei­ten, die die Da­ten ver­bild­li­chen. Für Print ex­por­tie­re ich die Gra­fi­ken in Il­lus­tra­tor. Für 3D­gra­fi­ken neh­men wir et­wa Ci­ne­ma 4D.

Ist so ein brei­tes Skill­set Vor­aus­set­zung?

Sch­wo­chow: Man muss nicht pro­gram­mie­ren kön­nen. Ir­gend­wann kommt al­ler­dings der Punkt, an dem es hilf­reich ist, weil es so vie­le Da­ten sind, dass es ewig dau­ern wür­de, sie hän­disch zu be­ar­bei­ten. Und na­tür­lich spä­tes­tens, wenn ei­ne Infografik in­ter­ak­tiv wer­den soll. Dann kann man aber im­mer auch Kol­le­gen wie Jo­nas fra­gen. Par­now: Da­ten­vi­sua­li­sie­run­gen las­sen sich auf vie­le un­ter­schied­li­che Ar­ten er­zeu­gen – sie müs­sen nicht zwangs­läu­fig pro­gram­miert wer­den. Kürz­lich ha­be ich für das Pro­jekt »Kern­for­schung« die Ker­ne ver­schie­de­ner Früch­te ein­fach fo­to­gra­fiert. Vie­les ist auch mit On­line Tools oder Desk­top­an­wen­dun­gen wie eben Il­lus­tra­tor mög­lich. So­gar mit rei­nem Text kann man schon ei­ni­ges vi­sua­li­sie­ren.

Was soll­te man mit­brin­gen, wenn man als In­for­ma­ti­ons­de­si­gner ar­bei­ten möch­te?

Sch­wo­chow: Viel Ge­duld. Man hat manch­mal ei­nen sehr lan­gen Weg vor sich. Gu­tes All­ge­mein­wis­sen ist wich­tig. Au­ßer­dem Neu­gier­de und Dis­zi­plin. Es geht nicht nur dar­um, ein­fach ein paar Far­ben und Schrif­ten aus­zu­su­chen. In­for­ma­ti­ons­de­si­gner müs­sen nach­den­ken, al­les hin­ter­fra­gen und das gro­ße Gan­ze se­hen. Par­now: Ana­ly­ti­sches Den­ken ist wich­tig. In un­se­rem Job brau­chen wir ei­ne pro­blem­lö­sen­de Form der Krea­ti­vi­tät.

Wor­in un­ter­schei­den sich Print- und Di­gi­tal­pro­jek­te?

Par­now: Print ist oft­mals ein­fa­cher. Es gibt ein kla­res For­mat. So wie die Gra­fik an­ge­legt wird, sieht sie spä­ter auch aus. Im Di­gi­ta­len stellt Re­s­pon­sive De­sign für uns häu­fig ei­ne Her­aus­for­de­rung dar. In vie­len Be­rei­chen ist das mitt­ler­wei­le ge­löst – doch bei Gra­fi­ken hat man am Desk­top ei­nen ganz an­de­ren Le­se­fluss als am Smart­pho­ne. Grö­ße­re Vi­sua­li­sie­run­gen oder in­ter­ak­ti­ve Gra­fi­ken for­dern uns da be­son­ders her­aus. Doch na­tür­lich liegt im Di­gi­ta­len auch ei­ne gro­ße Chan­ce: Man kann ex­plo­ra­ti­ver wer­den und die Nut­zer mit­ein­be­zie­hen, so­dass sie ih­re ei­ge­nen Ge­schich­ten fin­den kön­nen. Das kann Print nicht leis­ten.

Was macht euch an eu­rem Job am al­ler­meis­ten Spaß?

Par­now: Dass man in so vie­le ver­schie­de­ne Be­rei­che ein­taucht und bei je­dem Pro­jekt et­was Neu­es lernt. Au­ßer­dem ver­mit­teln wir Wis­sen, in­dem wir The­

»Das Be­son­de­re an In­for­ma­ti­ons­de­sign ist, dass man sich wirk­lich mit den Da­ten aus­ein­an­der­set­zen muss. Du musst sie erst ver­ste­hen, be­vor du sie gra­fisch dar­stel­len kannst« Jan Sch­wo­chow, Grün­der und Ge­schäfts­füh­rer der In­fo­gra­phics Group, Ber­lin ↗ http://in­fo­gra­phics. group

men, für die es bis­her kei­ne ver­nünf­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on gab, in ei­ne Form brin­gen, die mehr Men­schen er­reicht. Da­durch kann man wirk­lich et­was ver­bes­sern. Sch­wo­chow: Im Grun­de wer­den wir als Gra­fi­ker zu Wis­sen­schaft­lern. In gro­ßen Da­ten­men­gen er­ken­nen wir Din­ge, die »ech­te« Wis­sen­schaft­ler an­hand von Ex­cel-ta­bel­len viel­leicht nicht er­kannt hät­ten. Dar­über hin­aus ent­steht so­gar neu­es Wis­sen: Um ei­ne neue Form der Vi­sua­li­sie­rung zu er­hal­ten, ha­ben wir bei­spiels­wei­se mal den Puls von Di­ri­gen­ten und Orches­ter­mu­si­kern ge­mes­sen. Sol­che Da­ten hat bis­her nie­mand er­ho­ben.

Wie or­ga­ni­siert ihr die Team­ar­beit?

Par­now: Ei­ni­ge von uns ha­ben be­son­de­re Schwer­punk­te. Ein Kol­le­ge il­lus­triert sehr viel, ein an­de­rer ist Ex­per­te für Ani­ma­tio­nen. Pro­jekt­teams sind meist in­ter­dis­zi­pli­när zu­sam­men­ge­setzt: Ein Art­di­rek­tor ar­bei­tet mit zwei Mit­ar­bei­tern aus un­ter­schied­li­chen Be­rei­chen zu­sam­men. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Kun­den läuft ent­we­der nur über den Art­di­rek­tor oder über al­le drei Mit­ar­bei­ter. Sch­wo­chow: Bei frei­en Pro­jek­ten für un­ser Ma­ga­zin »In Gra­phics« su­chen wir nach Leu­ten, die ei­ne Lei­den­schaft für ein be­stimm­tes The­ma he­gen. Ei­ne Mit­ar­bei­te­rin, die ein gro­ßer Fan von Qu­en­tin Ta­ran­ti­no ist, hat sich al­le Fil­me noch mal an­ge­se­hen und do­ku­men­tier­te zum Bei­spiel, wie oft ge­schos­sen wird. Dar­aus hat sie dann ei­ne Gra­fik ge­baut.

Wel­che Kar­rie­re­chan­cen hat man als In­for­ma­ti­ons­de­si­gner?

Sch­wo­chow: Das läuft bei uns recht klas­sisch ab – von Ju­ni­or Art Di­rec­tor bis Crea­ti­ve Di­rec­tor. Ne­ben viel Er­fah­rung, die man au­to­ma­tisch an­sam­melt, ist es für die hö­he­ren Po­si­tio­nen auch wich­tig, dass man Teams füh­ren kann. An­sons­ten ha­ben wir recht fla­che Hier­ar­chi­en.

Und wie steht’s um das Ge­halt?

Sch­wo­chow: Wir lie­gen un­ge­fähr auf ei­nem Le­vel mit Wer­be­agen­tu­ren oder viel­leicht et­was dar­über.

Wie wird sich die Bran­che in den nächs­ten Jah­ren ent­wi­ckeln?

Sch­wo­chow: Wir wer­den noch mehr mit Vir­tualund Aug­men­ted-rea­li­ty-an­wen­dun­gen ex­pe­ri­men­tie­ren. Da­bei möch­ten wir mit Start-ups aus die­sen Be­rei­chen zu­sam­men­ar­bei­ten und pla­nen gera­de, ei­ne Art Hub auf­zu­bau­en – mit wei­te­ren in­no­va­ti­ven Dis­zi­pli­nen, die sich ge­gen­sei­tig in­spi­rie­ren und er­gän­zen. Gera­de VR liegt für vie­le Pro­jek­te schon sehr nah – bei­spiels­wei­se bei 3D- Gra­fi­ken. Es soll­te al­ler­dings im­mer Sinn er­ge­ben und nicht bloß ei­ne Spie­le­rei sein. Wir ar­bei­ten sehr sinn­ge­trie­ben, das ver­bin­det uns al­le und wird auch in Zu­kunft so blei­ben. Am En­de wol­len wir ja tol­le Ge­schich­ten er­zäh­len und Leu­te schlau­er ma­chen, als sie vor­her viel­leicht wa­ren. [745]

»Im In­fo­gra­fik­de­sign ist ana­ly­ti­sches Den­ken wich­tig. In un­se­rem Job brau­chen wir ei­ne pro­blem­lö­sen­de Form der Krea­ti­vi­tät« Jo­nas Par­now, In­for­ma­ti­ons­de­si­gner und Da­ta Vi­sua­list bei der In­fo­gra­phics Group, Ber­lin

Jan Sch­wo­chow (links) und Jo­nas Par­now von der In­fo­gra­phics Group Ber­lin

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