Ka­te­go­ri­sie­rung ara­bi­scher Schrif­ten

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● Grund­sätz­lich un­ter­teilt Wa­el Mor­cos das Schrift­a­ra­bi­sche in zwei Ka­te­go­ri­en: Al-khatt Al-ya­bes (stei­fe Kon­struk­ti­on) und Al-khatt Al-lay­y­en (wei­che oder flie­ßen­de Kon­struk­ti­on). Da­bei geht es we­ni­ger um ecki­ge oder run­de For­men, son­dern um die Un­ter­schie­de in der Struk­tur der Buch­sta­ben und wie sie sich mit­ein­an­der ver­bin­den. In der ers­ten Grup­pe fin­den sich vor­ran­gig geo­me­tri­sche, auf dem Ku­fi-stil ba­sie­ren­de Schrif­ten mit ei­ner ge­wis­sen Mo­du­la­ri­tät, was sie für blo­cki­ge Über­schrif­ten prä­des­ti­niert. Al-khatt AlLay­y­en um­fasst vie­le Va­ri­an­ten wie Naskh, Thu­luth, Di­wa­ni oder Ta­liq, die ei­nen or­ga­ni­schen Fluss ha­ben. Naskh ist die ge­bräuch­lichs­te die­ser Schrif­ten und wird nor­ma­ler­wei­se für Text ver­wen­det (mehr zum The­ma in PA­GE 11.16, Seite 40 ff.; www.pa­ge-on­li­ne.de/pe­pa1611).

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