»Sub­text: Ty­pede­sign«

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● Letz­tes Jahr fand im de­si­gn­fo­rum Wi­en die Aus­stel­lung »Sub­text: Ty­pede­sign« statt, die zeit­ge­nös­si­sche Schrift­ge­stal­te­rin­nen und Schrift­ge­stal­ter mit Ös­ter­reich­be­zug prä­sen­tier­te. Im Schwei­zer Ver­lag nigg­li er­schien da­zu das gleich­na­mi­ge Buch (480 Seiten, 39,90 Eu­ro, ISBN 978-3-7212-0978-5). Nach dem Vor­wort von Mar­tin Tief­entha­ler fol­gen Pro­jek­te von 58 Schrift­ge­stal­tern – mal ernst, mal lus­tig, mal bunt, mal schwarz­weiß, aber im­mer in­spi­rie­rend. Scha­de nur, dass es zwar kur­ze Er­läu­te­run­gen zu den ge­zeig­ten Ar­bei­ten gibt, aber kei­ne In­for­ma­tio­nen zu den De­si­gnern. Et­was ab­rupt fol­gen dann 38 Text­bei­trä­ge ty­po­gra­fi­scher Grö­ßen wie Erik Spie­ker­mann, Jost Ho­chu­li oder Fried­rich Fors­s­man, die de­ren je­wei­li­ges Ver­hält­nis zur Schrift the­ma­ti­sie­ren. Die­se Tex­te die­nen zugleich als Schrift­mus­ter für ei­ni­ge der prä­sen­tier­ten Fonts. Trotz klei­ner Schwä­chen gibt »Sub­text: Ty­pede­sign« aber ei­nen tol­len Über­blick über die ös­ter­rei­chi­sche Schrift­sze­ne.

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