Cha­rak­te­ris­ti­sche Merk­ma­le bru­ta­lis­ti­scher Web­sites

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Sys­tem­schrif­ten. Aus­ge­fal­le­ne Schrif­ten sucht man im Bru­ta­lis­mus ver­ge­bens. Wie bei al­len an­de­ren Web­site-ele­men­ten heißt es auch hier »Back to the Roots«. Be­son­ders be­liebt: Ari­al und Ti­mes New Ro­man. Kras­se Far­ben. Statt fei­nen Farb­ab­stu­fun­gen herr­schen im Bru­ta­lis­mus har­te Kon­tras­te und knal­li­ge Pri­mär­far­ben vor – Kom­bi­na­tio­nen, die weh­tun und noch nach­leuch­ten, wenn man die Au­gen schließt. Wil­de Ani­ma­tio­nen. Ger­ne und viel! Al­ler­dings nicht zur Un­ter­stüt­zung der Nut­zer­füh­rung, son­dern haupt­säch­lich als Selbst­zweck. Ein be­lieb­tes Stil­mit­tel sind au­ßer­dem ani­mier­te Maus­zei­ger. Ex­tre­me in der Darstel­lung. Ob wire­frame­ar­tig bei kom­plet­tem Ver­zicht auf Icons oder die to­ta­le Über­la­dung an De­si­gnele­men­ten – ei­nen schlich­ten Mit­tel­weg gibt es im Bru­ta­lis­mus nicht. Sim­pler Co­de. Die Pro­gram­mie­rung bru­ta­lis­ti­scher Seiten ist mög­lichst mi­ni­ma­lis­tisch und ein­fach, meist han­delt es sich um hand­ge­schrie­be­nes HTML mit In­li­ne-sty­les.

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