Schon ge­hört? So funk­tio­niert 3D-sound

PAGE - - Themen -

● Wäh­rend Ste­reo­auf­nah­men Ton von links und rechts dar­stel­len kön­nen, aber nicht von oben, un­ten oder hin­ten, bie­tet 3D-sound ein rea­lis­ti­sches Hör­er­leb­nis. 360-Grad-ton lässt ei­nen in­ten­si­ven, räum­li­chen Ein­druck ent­ste­hen – der Zu­hö­rer fühlt sich, als sei er mit­ten im Ge­sche­hen. Der Sound kommt aus meh­re­ren im Raum ver­teil­ten Laut­spre­chern. Das Be­son­de­re: Der Zu­hö­rer nimmt den Klang un­ab­hän­gig von sei­ner Po­si­ti­on und der Ent­fer­nung zu den Laut­spre­chern genau­so wahr, wie er auf­ge­zeich­net wur­de. Die Gei­ge ei­ner Orches­ter­auf­nah­me ver­or­tet er al­so im­mer an der­sel­ben Stel­le, selbst wenn er sich im Raum be­wegt. Sur­round-sound kann das nicht bie­ten, da da­bei le­dig­lich meh­re­re Spu­ren auf Ka­nä­len ge­mischt wer­den. 3D-sound lässt sich auch über ganz nor­ma­le Kopf­hö­rer er­le­ben. Da­für muss der Ton bin­au­ral pro­du­ziert wer­den. Mit di­ver­sen Mi­kro­fo­nie­rungs­ver­fah­ren und der ent­spre­chen­den Soft- und Hard­ware kön­nen bin­au­ra­le Mi­schun­gen er­stellt wer­den, die aus­schließ­lich für die Kopf­hö­rer­wie­der­ga­be ge­macht sind. Es kommt ein le­ben­di­ger 360-Grad-klang zu­stan­de, ide­al für Vr-an­wen­dun­gen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.