Pu­bli­ka­tio­nen für Gestal­ter und De­ve­l­oper

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»Smart Da­vid vs. Di­gi­tal Go­li­ath«. Mit ef­fek­ti­ver Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung kön­nen auch klei­ne Un­ter­neh­men groß raus­kom­men – wie das funk­tio­niert, er­klä­ren hier zwei an­er­kann­te Ex­per­ten der Ber­li­ner On­li­ne-mar­ke­ting-agen­tur seo­sup­port. Ver­ständ­lich und höchst prag­ma­tisch le­gen sie dar, was wirk­lich wich­tig ist bei der so ver­track­ten Seo-wis­sen­schaft. Das reicht vom Um­gang mit zen­tra­len und Long­tailKey­words über die Gestal­tung von Lan­ding­pa­ges und den es­sen­zi­el­len Aus­bau in­ter­ner Links bis hin zu den Vor­aus­set­zun­gen, die ein Con­ten­tMa­nage­ment-sys­tem für Tags und Rich Snip­pets oder die au­to­ma­ti­sche Op­ti­mie­rung mo­bi­ler La­de­zei­ten bie­tet. Auch der Ver­mark­tung von Web­sites über so­zia­le Me­di­en ist ein aus­führ­li­ches Ka­pi­tel ge­wid­met. Kurz, das Buch ist ein Muss für all die­je­ni­gen, die im In­ter­net ge­fun­den wer­den wol­len. Und wo­für sind Web­sites sonst da?

»Think li­ke a De­si­gner, Don’t Act Li­ke One«. Samm­lun­gen von in­spi­rie­ren­den Ge­dan­ken (frü­her Apho­ris­men ge­nannt) sind ja heut­zu­ta­ge äu­ßerst be­liebt. Je­ro­en van Erp, Grün­der der nie­der­län­di­schen Agen­tur Fa­b­ri­que, hat in ei­nem un­ter­halt­sa­men Büch­lein 75 Ein­sich­ten und Er­fah­run­gen für De­si­gner zu­sam­men­ge­tra­gen, egal, wel­cher Dis­zi­plin. Kurz und knapp er­läu­tert er et­wa, war­um man als Gestal­ter wie ein Film­re­gis­seur den­ken soll­te, wes­halb man im­mer ei­ne gu­te Er­klä­rung für sei­ne Ent­wür­fe pa­rat ha­ben muss oder war­um es für gro­ße Er­folgs­ge­schich­ten manch­mal äu­ßerst hin­der­lich sein kann, zu sehr über Ziel­grup­pen nach­zu­den­ken. Ge­dan­ke #66 lau­tet: »Was­te is a de­sign er­ror« – wo zu viel Müll an­fällt, war das De­sign falsch. Wie man es rich­tig macht, zeigt bei­spiels­wei­se ein kom­plett in wie­der­ver­wend­ba­re Ein­zel­tei­le zer­leg­ba­rer Stand auf der Dutch De­sign Week.

1 »Fies­ta«. Al­lein über 500 Mu­sik­fes­ti­vals fin­den je­des Jahr in Deutsch­land statt ... und die meis­ten könn­ten sich ga­ran­tiert durch ein schö­ne­res Er­schei­nungs­bild deut­lich bes­ser ver­kau­fen. Das er­öff­net tol­le Chan­cen für De­si­gner, zu­mal es ja noch Film-, Kunst-, Kul­tur- und De­si­gn­fes­ti­vals gibt. Ein schlüs­si­ges Kon­zept zu ent­wi­ckeln ist nicht leicht, da es sich meist um he­te­ro­ge­ne Ver­an­stal­tun­gen zu ei­nem abs­trak­ten The­ma han­delt. Dann wol­len Pla­ka­te, Pro­gramm­hef­te und Bad­ges, häu­fig auch Ori­en­tie­rungs­sys­te­me und Büh­nen ge­stal­tet wer­den. Wie Krea­ti­ve in al­ler Welt sol­che Auf­ga­ben lö­sen, zeigt die­ser Band. Aus Deutsch­land sind kaum Bei­spie­le zu se­hen, um­so mehr span­nen­de und höchst un­ter­schied­li­che Ent­wür­fe aus Asi­en, Latein­ame­ri­ka und Ost­eu­ro­pa. Kei­ne Fra­ge: Al­les in­ter­es­san­te Events, aber ob man wirk­lich Lust hat, sie mit­zu­er­le­ben, hängt ent­schei­dend von de­ren Look ab.

Se­bas­ti­an Pe­trov, Vin­cent Sün­der­hauf: Smart Da­vid vs. Di­gi­tal Go­li­ath. Wie Sie mit in­tel­li­gen­ter Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung die Gro­ßen schla­gen. Mün­chen (Red­li­ne Ver­lag) 2018, 208 Sei­ten. 19,99 Eu­ro. ISBN 978-386881-702-7

Wang Shao­qiang (Ed.): Fies­ta. The Bran­ding and Iden­ti­ty of Fes­ti­vals. Bar­ce­lo­na (Pro­mo­press) 2018, 240 Sei­ten. 45 Eu­ro. ISBN 978-8416851-36-2

Je­ro­en van Erp: Think Li­ke a De­si­gner, Don’t Act Li­ke One. Ams­ter­dam (BIS Pu­blis­hers) 2018, 160 Sei­ten. 12,90 Eu­ro. ISBN 97890-6369-494-4

Krea­tiv­fes­ti­val für al­le Das Ma­cau Ci­ty Frin­ge Fes­ti­val steht je­der­mann of­fen – Au Chon Hin ge­stal­te­te es ein­la­dend

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