Te­tris in 3D

Es gibt vie­le Grün­de, war­um In­te­ri­or De­si­gner tol­le Auf­trag­ge­ber für Gestal­ter sind. Wir er­läu­tern die­se Grün­de – und zei­gen in­spi­rie­ren­de Er­schei­nungs­bil­der für In­nen­ein­rich­tungs­ex­per­ten aus al­ler Welt

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● Mill­en­ni­al-pink über­all! So­fas, Wän­de, Va­sen in die­sem ganz be­stimm­ten Mar­sh­mal­low-ro­sa schei­nen die Lieb­lin­ge von In­te­ri­or De­si­gnern zu sein und sind seit ei­ni­ger Zeit über­all zu se­hen. In Re­stau­rants, Ho­tels, Ge­schäf­ten, Woh­nun­gen – und na­tür­lich bei Ins­ta­gram. Die­ser gro­ße Trend spie­gelt sich in den Er­schei­nungs­bil­dern von Ein­rich­tungs­stu­di­os wi­der, die jetzt eben­falls auf­fäl­lig oft Pa­s­tell­ro­sa ent­hal­ten. Ge­ra­de für In­te­ri­or De­si­gner ist es es­sen­zi­ell, ihr Stil­emp­fin­den nicht nur über bis­he­ri­ge Pro­jek­te, son­dern auch über ih­re vi­su­el­le Iden­ti­ty nach au­ßen zu tra­gen. Das ist ei­nes der Ar­gu­men­te, war­um es für Gestal­ter an­ge­nehm ist, mit ih­nen zu­sam­men­zu­ar­bei­ten: Ih­re Er­schei­nungs­bil­der kön­nen re­gel­mä­ßi­ge Up­dates ver­tra­gen, so­bald der nächs­te In­te­ri­or-trend naht … Was au­ßer­dem für die Bran­che spricht: ein ho­hes äs­t­he­ti­sches Emp­fin­den – und die Mög­lich­keit, dass sich in Zu­kunft vi­el­leicht so­gar ge­mein­sa­me Pro­jek­te er­ge­ben. Bran­ding und In­te­ri­or er­gän­zen ein­an­der schließ­lich her­vor­ra­gend.

Co­lor Clas­hes

Mas­que­s­pa­cio, wie das Stu­dio von In­te­ri­or-de­si­gne­rin Ana Mi­le­na Hernán­dez Pa­la­ci­os und Mar­ke­ting­ex­per­te Chris­to­phe Pe­n­as­se heißt, be­deu­tet über­setzt »mehr als Raum« – und das trifft zu. Denn die bei­den ver­bin­den hier ih­re Kom­pe­ten­zen: Sie ent­wi­ckeln In­te­ri­or- und pas­sen­de Bran­ding­kon­zep­te, häu­fig für Ho­tels, Re­stau­rants und Shops. Das Er­schei­nungs­bild aus ei­ge­ner Hand ist ge­nau auf die Ein­rich­tung des Stu­di­os ab­ge­stimmt – und zeigt, wie gut Gra­fikund In­te­ri­or De­sign ein­an­der er­gän­zen. In den Räu­men wie auch bei der Ge­schäfts­aus­stat­tung clas­hen geo­me­tri­sche Flä­chen im Him­mel- und Royalblau­ton mit Pfir­sich und Ro­sé, Bor­deaux trifft auf Min­t­und Tan­nen­grün. Im Of­fice sorgt Mes­sing in Form von Lam­pen­stie­len, Schrank­grif­fen und De­ko­schäl­chen für Ak­zen­te, im Brief­pa­pier taucht es als me­tal­li­sche In­nen­far­be von Um­schlä­gen auf.

Der Buch­sta­be S ist im brei­ten »Mas­que­s­pa­cio«Lo­gos­chrift­zug so­wie der Kurz­form »Mas« je­weils ver­ti­kal an­ge­schnit­ten. Auf Vi­si­ten­kar­ten, Bro­schü­ren und Ku­verts trennt die­se Schnitt­li­nie oft­mals zwei Farb­tö­ne, wo­durch ein räum­li­cher Ein­druck ent­steht. »Mit un­se­rer Iden­ti­ty möch­ten wir Lei­den­schaft und

Viel­sei­tig­keit rü­ber­brin­gen«, so Chris­to­phe Pe­n­as­se. »Durch die zahl­rei­chen Farb­kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten passt sie zu un­ter­schied­lichs­ten Si­tua­tio­nen.« Sie ver­mit­telt zu­dem po­ten­zi­el­len Kun­den den Stil des Stu­di­os – denn Mas­que­s­pa­cio rich­tet gern bunt und mit kla­ren For­men ein.

Far­ben­froh geht es auch bei 2LG zu, zu­dem setzt das Lon­do­ner In­te­ri­or-de­sign-stu­dio auf be­son­de­re Ma­te­ria­li­en. Das spie­geln auch die Web­site und das Bran­ding wi­der – ent­wi­ckelt von Two Ti­mes El­liott, eben­falls aus Lon­don. Das 2Lg-lo­go er­in­nert mit sei­ner brei­ten Out­li­ne-typo an Grund­ris­se. Da­bei ist es fast trans­pa­rent, so­dass der je­wei­li­ge Hin­ter­grund gut zur Gel­tung kommt – im Web et­wa ein Fo­to des ak­tu­ells­ten Projekts. Die Vi­si­ten­kar­ten be­ste­hen aus struk­tu­rier­tem, wei­chem Kar­ton in sat­tem Pe­trol. Mit gold­ge­präg­ter Schrift wir­ken sie sehr hoch­wer­tig, dank coo­lem Lo­go und Typo-mix aber nicht zu edel. Auf der Web­site ( www.2lg­stu­dio.com) ist je­des Pro­jekt mit ei­ner pas­send ab­ge­tön­ten Far­be un­ter­legt. Man scrollt ver­ti­kal mit al­ler­hand Weiß­raum durch die wie zu­fäl­lig an­ge­ord­ne­ten Fo­tos der Wohn­räu­me – was ei­nen viel bes­se­ren Ge­samt­ein­druck ver­mit­telt, als sich in ei­ner Ga­le­rie von Bild zu Bild zu kli­cken. Die Zu­sam­men­ar­beit ver­lief üb­ri­gens rei­bungs­los, wie es Two-ti­mes-el­liott-krea­tiv­di­rek­tor Ja­mes Hor­witz be­schreibt: »In­te­ri­or De­si­gner ha­ben ei­ne ähn­li­che Lei­den­schaft und ein ähn­li­ches Ver­ständ­nis von räum­li­cher Gestal­tung – auch wenn wir un­ter­schied­li­che Me­di­en nut­zen. Es geht je­weils dar­um, Ele­men­te har­mo­nisch zu plat­zie­ren.«

Manch­mal ist das ein biss­chen wie »Te­tris«: Weil In­nen­ar­chi­tek­ten so ei­ni­ges hin und her schie­ben, bis al­les stimmt, ist der Auf­tritt von Rom­lab an das Com­pu­ter­spiel an­ge­lehnt. Die aus Os­lo stam­men­den Gestal­ter von Bleed drü­cken mit der mo­du­la­ren

»In­te­ri­or De­si­gner ha­ben ei­ne ähn­li­che Lei­den­schaft und ein ähn­li­ches Ver­ständ­nis von räum­li­cher Gestal­tung – auch wenn wir un­ter­schied­li­che Me­di­en nut­zen. Es geht je­weils dar­um, Ele­men­te har­mo­nisch zu plat­zie­ren« Ja­mes Hor­witz, Krea­tiv­di­rek­tor von Two Ti­mes El­liott, Lon­don ↗ www.2xel­liott.co.uk

Rom­lab-iden­ti­ty au­ßer­dem Fle­xi­bi­li­tät aus. Ih­re Ele­men­te kön­nen im­mer wie­der neu zu­sam­men­fin­den wie bei­spiels­wei­se für die For­men auf der Web­sei­te (www.rom­lab.no), die bis­he­ri­ge Pro­jek­te um­ran­den. Rom­lab ist auch im Ar­chi­tek­tur­be­reich tä­tig – und na­tür­lich kei­nes­wegs in den Acht­zi­gern hän­gen ge­blie­ben. Des­we­gen hat Bleed den »Te­tris«Look sehr zeit­ge­mäß um­ge­setzt: flat, mit fri­schen Far­ben, se­ri­fen­lo­sen Schrif­ten (Bert­hold Ak­zi­denz und Aper­çu Mo­no) und ei­ni­gem Weiß­raum – was su­per zu den zeit­ge­mä­ßen skan­di­na­vi­schen Ein­rich­tungs­kon­zep­ten des Bü­ros passt.

Spi­rit ein­fan­gen

Rie­si­ge ge­mus­ter­te Buch­sta­ben, die nach­ein­an­der auf dem Screen auf­pop­pen und teil­wei­se um 90 Grad ge­dreht sind, er­ge­ben mit ziem­lich gro­ßen Fo­tos, hel­lem Ro­sa und dunk­lem Blau das Er­schei­nungs­bild von MSDS Stu­dio aus To­ron­to, ent­wor­fen von den ka­na­di­schen Gra­fik­de­si­gnern Alex­an­der Shou­kas und Co­lin Bergh. Kur­ze Be­schrei­bun­gen le­gen sich auf der von Tung aus To­ron­to de­sign­ten Web­site (http://msds-stu­dio.ca) als Pop-up über die Ca­se Stu­dies, an­sons­ten spre­chen Bil­der und Gestal­tung für sich. Die Prä­sen­ta­ti­on der In­te­ri­or- und Pro­dukt-de­sign-pro­jek­te – MSDS Stu­dio ent­wirft auch Mö­bel – geht naht­los in­ein­an­der über. So wird deut­lich, wie her­vor­ra­gend sich die bei­den Dis­zi­pli­nen er­gän­zen. Die un­mit­tel­ba­re Prä­sen­ta­ti­on oh­ne viel Text zeigt zu­dem, dass wir es mit ei­nem jun­gen, dy­na­mi­schen, un­kom­pli­zier­ten Stu­dio zu tun ha­ben.

Für das Er­schei­nungs­bild von LAND aus Chi­hua­hua in Me­xi­ko rü­cken die Krea­ti­ven von yeyé auch den Spi­rit in den Vor­der­grund: »War­me, be­ru­hi­gen­de Far­ben ste­hen für die zu­gleich aus­ge­gli­che­ne und strah­len­de Wir­kung von LAND. Der Stil des In­te­riorDe­sign-bü­ros ist äu­ßerst per­sön­lich und ge­müt­lich. Wie ein Son­nen­un­ter­gang«, meint Na­ta­lia Jas­so von yeyé. Dies ver­mit­teln Rot­tö­ne und glän­zen­de, kup­fer­far­be­ne De­tails. Sie kom­men so­wohl für die Ge­schäfts­aus­stat­tung als auch auf den leicht sur­rea­len Still­le­ben zum Ein­satz, die ei­gens für die LANDI­den­ti­ty fo­to­gra­fiert wur­den. Dar­über hin­aus wird das Schreib­ma­schi­nen­schrift-lo­go teil­wei­se kreis­för­mig mit Strah­len um­ran­det. Könn­te über­la­den wir­ken – ist aber sehr stim­mig um­ge­setzt!

Re­du­ziert, aber groß­zü­gig

Stu­dio Bra­ve aus Mel­bourne setzt für die Iden­ti­ty von Chris­to­pher El­liott aus der­sel­ben Stadt auf Re­duk­ti­on: Ein Bei­ge­ton dient als Cor­po­ra­te-far­be, die drei T des ty­po­gra­fi­schen Lo­gos er­in­nern an rech­te

Win­kel und an­sons­ten tau­chen ein paar de­zen­te Um­ris­se geo­me­tri­scher For­men auf der Web­site (https://chris­to­pherel­liott­de­sign.com.au) auf – ein pas­sen­der Rah­men für die ex­klu­si­ven und eher mo­no­chro­men In­te­ri­or De­signs des Stu­di­os. Drei Vor­schau­bil­der der Pro­jek­te wer­den auf der Start­sei­te über­ein­an­der­ge­sta­pelt, in va­ri­ie­ren­der An­ord­nung ge­zeigt. Klickt man dar­auf, wird den ein­zel­nen Woh­nun­gen, Shops und Häu­sern mit zahl­rei­chen groß­zü­gi­gen Fo­tos viel Platz ein­ge­räumt.

Mit ih­rem Stu­dio Dos Gar­de­ni­as ent­wi­ckelt Ei­leen Bea­to in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pu­blik Kon­zep­te für Wohn­räu­me und re­stau­riert an­ti­ke Mö­bel­stü­cke. Da­bei ori­en­tiert sie sich an der ja­pa­ni­schen Wa­bi-sa­bi-phi­lo­so­phie: Ma­te­ri­al und Kon­struk­ti­on wer­den be­hut­sam mög­lichst ur­sprüng­lich wie­der­her­ge­stellt. Das soll­te auch in der Iden­ti­ty zum Aus­druck kom­men. »Die­se be­tont, dass es bei Dos Gar­de­ni­as um Auf­rich­tig­keit wie auch Ach­tung geht. Sie soll­te da­her mi­ni­ma­lis­tisch und zeit­los sein, nicht zu tren­dy oder über­ge­stal­tet«, sagt Ar­tem Ma­tyush­kin vom De­sign­stu­dio fi­gu­ra4 aus Moskau. Er ent­schied sich, ganz auf Ty­po­gra­fie und Far­be zu set­zen. Ne­ben Schwarz und Weiß kommt Ro­sé zum Zu­ge – nicht aus Trend­grün­den, son­dern weil die Häu­ser in dem Ka­ri­bik­staat frü­her nicht sel­ten so ge­stri­chen wur­den. Als Er­gän­zung zu den drei­far­bi­gen Vi­si­ten­kar­ten und Preis­schil­dern ge­stal­te­te fi­gu­ra4 Pla­kat­mo­ti­ve, auf de­nen Fo­to­schnip­sel von Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den und Ar­chi­tek­tur zu se­hen sind, die wie aus al­ten Ma­ga­zi­nen aus­ge­ris­sen wir­ken. Sie fan­gen die war­men Farb­stim­mun­gen ein, die Ei­leen Bea­tos Stil ent­spre­chen.

De­zen­ter Rah­men

Ge­nug Ro­sa! Jetzt wird’s grau: The Stu­dio ge­stal­te­te für Lot­ta Aga­ton In­te­ri­ors aus Stock­holm ein mi­ni­ma­lis­ti­sches, schwarz-grau­es Er­schei­nungs­bild. Es kommt di­rekt zum Punkt und be­steht le­dig­lich aus ei­nem ty­po­gra­fi­schen Lo­go so­wie ei­nem be­stimm­ten Hell­grau. Der Na­me der Grün­de­rin ist auf der Ge-

schäfts­aus­stat­tung mit gro­ßem Ab­stand zum Wort »In­te­ri­ors« ge­setzt – und zwar ste­chend scharf in Schwarz, al­les in Ver­sa­li­en, auf hoch­wer­ti­gem, fein struk­tu­rier­tem Pa­pier in ei­nem war­men Gr­au­ton. Die­sen ver­wen­det das Bü­ro be­son­ders oft. Knal­li­ge Tö­ne sind in den In­te­ri­or De­signs nie zu fin­den, denn das Team ver­folgt ei­nen kom­pro­miss­lo­sen Stil und rich­tet Wohn- so­wie Ge­schäfts­räu­me fast aus­schließ­lich mit hel­len Na­tur­ma­te­ria­li­en und -tö­nen ein, die völ­lig un­ab­hän­gig von ak­tu­el­len Farb­trends auf Schwarz, Weiß und eben Grau tref­fen. Ge­nau­so kon­se­quent, stim­mig und wie­der­er­kenn­bar ist die Iden­ti­ty um­ge­setzt.

So setzt auch KG De­sign – ein In­te­ri­or-de­si­gnund Ar­chi­tek­tur­bü­ro aus Port­land – lie­ber auf mo­no­chro­me In­te­ri­ors statt auf Bunt. Sie ver­trau­en auf zeit­lo­se, funk­tio­na­le De­si­gn­klas­si­ker und kla­re Li­ni­en. Das bringt auch das grau-wei­ße Er­schei­nungs­bild zum Aus­druck, das die Gra­fik­de­si­gne­rin So­nia Cas­til­lo aus Ma­drid ent­wi­ckel­te. Als Lo­go für KG De­sign lässt sie das G wie ei­nen Raum mit of­fe­ner Tür aus­se­hen. Au­ßer­dem bin­det sie Fo­tos von be­son­de­ren Mö­bel­stü­cken ein, teil­wei­se in Na­h­auf­nah­men, wie et­wa auf den Fly­ern und Bro­schü­ren des Bü­ros. Da­durch wirkt die an­sons­ten mi­ni­ma­lis­ti­sche Iden­ti­ty nicht ste­ril, son­dern nah­bar.

Das Er­schei­nungs­bild, das das fin­ni­sche De­sign­stu­dio Werk­lig für Su­san­na Ven­to, In­te­ri­or-sty­lis­tin aus Hel­sin­ki, um­setz­te, un­ter­stützt ih­ren nord­eu­ro­päi­schen Ein­rich­tungs­stil mit ei­ner ei­gens ent­wi­ckel­ten, kräf­ti­gen Schrift und dar­aus ge­bil­de­ten gra­fi­schen Mus­tern. Die Fo­to­gra­fi­en bis­he­ri­ger Pro­jek­te dien­ten als Grund­la­ge der Web­site (http://su­san­na­ven­to.fi). Sie sind so aus­sa­ge­kräf­tig und äs­the­tisch, dass kei­ne auf­fäl­li­ge Gestal­tung nö­tig ist. Die Vor­schau­bil­der der ein­zel­nen Ca­ses wer­den ähn­lich wie ein Pin­te­rest-feed ein­ge­bun­den, flan­kiert von Su­san­na Ven­tos In­itia­len, die ei­ne Art Ras­ter bil­den. Das Lo­go be­steht eben­falls aus S und V. Die bei­den Buch­sta­ben sind auf den Vi­si­ten­kar­ten so an­ge­ord­net, wie man auch Mö­bel­stü­cke in ei­nem Raum ar­ran­gie­ren wür­de. Auf der Web­site neh­men sie in ani­mier­ter Form im­mer wie­der an­de­re Po­si­tio­nen ein. Pu­ris­tisch, un­auf­dring­lich, über­haupt nicht lang­wei­lig und ganz oh­ne Ro­sa … lr [5900]

Aus ei­ner Hand Bei Mas­que­s­pa­cio in Va­len­cia ar­bei­ten so­wohl In­te­ri­or- als auch Bran­ding-ex­per­ten – wie man deut­lich an Ein­rich­tung und Ge­schäfts­aus­stat­tung sieht, die ge­nau auf­ein­an­der ab­ge­stimmt sind.

Ton in Ton Als Two Ti­mes El­liott Iden­ti­ty und Web­site des In­te­ri­or-stu­di­os 2LG ent­wi­ckel­te, war die obers­te Prio­ri­tät: Far­be! Sieht man sich die bis­he­ri­gen Ein­rich­tungs­pro­jek­te auf der Web­site an, wer­den die­se von ei­nem je­weils pas­sen­den Farb­ton um­ran­det. Die Vi­si­ten­kar­ten be­to­nen die Vor­lie­be für be­son­de­re Ma­te­ria­li­en.

XXL-TYPO Die Iden­ti­ty, die Alex­an­der Shou­kas und Co­lin Bergh für MSDS Stu­dio aus To­ron­to ent­wi­ckelt ha­ben, über­setz­te Tung in ei­ne coo­le Web­site, bei der viel Ro­sé auf we­nig Text und ani­mier­te Xxl-ty­po­gra­fie trifft –über­sicht­lich und sym­pa­thisch.

Te­tris Time Für die In­te­riorEx­per­ten von Rom­lab ent­wi­ckel­te Bleed ein Er­schei­nungs­bild, das auf dem Prin­zip des kul­ti­gen Spiels ba­siert. In den Pro­jekt­be­schrei­bun­gen neh­men In­itia­len pas­send da­zu ei­nen 3D-look an.

Alt und Neu Wäh­rend die Vi­si­ten­kar­ten de­zent in Ro­sé und Weiß ge­stal­tet sind, tob­te sich fi­gu­ra4 auf den Pla­ka­ten für Dos Gar­de­ni­as et­was mehr aus. Die Schrift – Ogg von Sharp Ty­pe – wähl­te das De­sign­stu­dio, weil sie »so­phis­ti­ca­ted und zeit­ge­mäß« wirkt, wie Ar­tem Ma­tyush­kin von fi­gu­ra4 sagt.

Mo­ving Ty­pes Für Su­san­na Ven­to aus Hel­sin­ki ent­wi­ckel­te Werk­lig ei­ne ei­ge­ne Schrift. Auf der Web­site be­we­gen sich die bei­den Lo­go-buch­sta­ben um­ein­an­der, bis sie ih­re end­gül­ti­ge Po­si­ti­on ein­neh­men – was für die Prä­zi­si­on der In­te­rior­De­si­gne­rin steht.

Mit Klas­si­kern Mit Weiß, Grau und Fo­tos von Mö­bel­klas­si­kern fängt So­nia Cas­til­lo den Stil von KG De­sign aus Port­land ein – beim An­blick der Fly­er wis­sen po­ten­zi­el­le Kun­den so­fort, wel­chen Stil das In­te­ri­or- und Ar­chi­tek­tur­bü­ro ver­folgt.

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