»Auch ei­ne Fest­an­stel­lung ist nicht im­mer si­cher«

Mat­thi­as Bar­kley, Se­ni­or CGI Ar­tist bei Jung von Matt, Ham­burg https://jvm.com, www.ma­d­di­go.de

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● Nach mei­nem Ab­schluss ha­be ich ein hal­bes Jahr frei ge­ar­bei­tet. Die ers­ten Auf­trä­ge ka­men wäh­rend des Stu­di­ums, und ich ent­schied mich, ein Ge­wer­be an­zu­mel­den. Aus ei­nem Auf­trag her­aus er­gab sich mei­ne ers­te Fest­an­stel­lung bei ei­ner Event­und Me­di­en­agen­tur, wo ich ein­ein­halb Jah­re war – bis die Agen­tur plei­te­ging. Da­nach ha­be ich ein­ein­halb Jah­re als Fre­e­lan­cer ge­ar­bei­tet und ei­nen Grün­dungs­zu­schuss be­kom­men. Dann bin ich wie­der in ei­ne Fest­an­stel­lung ge­wech­selt – zu Lea­gas De­la­ney. Als die Agen­tur ei­nen gro­ßen Kun­den ver­lor, ge­hör­te ich al­ler­dings zu den Ers­ten, die ge­hen muss­ten.

Nach die­sen Er­fah­run­gen dach­te ich mir, dass ei­ne Fest­an­stel­lung in ei­ner Agen­tur auch nicht si­che­rer ist, und war vier Jah­re frei un­ter­wegs. In der Zeit ha­be ich öf­ter bei Jung von Matt ge­ar­bei­tet und auch mal ei­ne Ur­laubs­ver­tre­tung ge­macht, wäh­rend der ich die Agen­tur bes­ser ken­nen­ler­nen konn­te – und es hat mir ge­fal­len! Als ei­ne wei­te­re Stel­le ge­schaf­fen wur­de, ha­be ich mich be­wor­ben und bin seit No­vem­ber 2017 an­ge­stellt. Es war für mich der rich­ti­ge Schritt, und ich bin me­ga hap­py mit der neu­en Auf­ga­be und mei­nem Team.

Je­der muss selbst ent­schei­den, wel­ches Mo­dell ihm am meis­ten liegt. Es gibt kein Rich­tig oder Falsch. Ich per­sön­lich ge­nie­ße die Si­cher­heit der Fest­an­stel­lung. Auch als gut ge­buch­ter Fre­e­lan­cer war ich im­mer la­tent an­ge­spannt, und das hat mich auf Dau­er ge­nervt. Ich ar­bei­te gern in ei­nem fes­ten Team und ha­be das Ge­fühl, hier noch viel zu ler­nen. Ich kann mir sehr gut vor­stel­len, ir­gend­wann wie­der in die Selbst­stän­dig­keit zu ge­hen – am liebs­ten aber dann mit ei­nem Part­ner und vi­el­leicht ei­ner ei­ge­nen Fir­ma.

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