Neu­es Pa­pier­mu­se­um Dü­ren

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Mit ei­nem mar­kan­ten Neu­bau – die wei­ße, spitz zu­lau­fen­de Fas­sa­de er­in­nert an ge­fal­te­tes Pa­pier und ist dar­über hin­aus auch mit ei­nem his­to­ri­schen Was­ser­zei­chen­mo­tiv ver­se­hen – er­öff­ne­te das Pa­pier­mu­se­um in Dü­ren kürz­lich er­neut sei­ne Tü­ren für Be­su­cher. Das am Nor­d­rand der Ei­fel ge­le­ge­ne Dü­ren ist seit rund 400 Jah­ren von der Pa­pier­in­dus­trie ge­prägt, noch heu­te sind in der Re­gi­on vie­le Un­ter­neh­men die­ser Bran­che ak­tiv.

Wel­che Rol­le spielt Pa­pier im di­gi­ta­len Zeit­al­ter noch für uns? Wel­che Ge­schich­ten ver­bin­det man mit die­sem Werk­stoff? Und was kann Pa­pier al­les? Fra­gen wie die­se be­ant­wor­tet die ge­stal­te­risch kom­plett über­ar­bei­te­te Dau­er­aus­stel­lung, die das The­ma Pa­pier in­for­ma­tiv und emo­tio­nal in Sze­ne setzt. Fünf Ein­hei­ten prä­sen­tie­ren das Ma­te­ri­al mit den Schwer­punk­ten »Ge­schich­ten«, »Wert­schöp­fung«, »Vi­sio­nen«, »Ord­nung« und »Küns­te«.

Im In­ne­ren des 1990 ge­grün­de­ten Pa­pier­mu­se­ums er­in­nern die schrä­gen Wän­de und spit­zen Win­kel eben­falls an ge­fal­te­tes Pa­pier. »Das neue Pa­pier­mu­se­um soll leicht wir­ken und sich von der Um­ge­bung ab­lö­sen«, sagt der Köl­ner Ar­chi­tekt Klaus Hol­len­beck, der mit sei­nem Team für Kon­zep­ti­on und Gestal­tung ver­ant­wort­lich war. Das ge­sam­te Mu­se­um ist nun bar­rie­re­frei, was auch der Schrift­zug »Pa­pier­mu­se­um« si­gna­li­siert, der ent­spre­chend da­zu in Braille­schrift in die Fas­sa­de ge­prägt ist. ant ↗ www.pa­pier­mu­se­um-due­ren.de

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