Wer­bung und Vi­ren – was hat das mit­ein­an­der zu tun?

PC Magazin - - Personal Computing -

In den letz­ten Jah­ren wur­de ein starker An­stieg an per Mal­ver­ti­sing (ma­li­cious ad­ver­ti­sing) ver­brei­te­ter Schad­soft­ware fest­ge­stellt. Ad­blo­cking kann da­ge­gen hel­fen.

Wenn man bei ei­ner gro­ßen Ta­ges­zei­tung auf ei­ne An­zei­ge klickt, kann doch ei­gent­lich nichts pas­sie­ren, oder? Falsch: Über Wer­be­ver­mark­ter ge­langt im­mer wie­der Schad­soft­ware in Um­lauf. Teils per Wei­ter­lei­tung auf ei­nen Down­load, oft aber schon im Hin­ter­grund per Dri­ve-by­Down­load. Die Vor­ge­hens­wei­se ist im­mer die­sel­be: Der Schad­soft­ware-„An­bie­ter“bucht Wer­bung und führt die­se zu ei­ner un­ver­fäng­li­chen Sei­te. Nach ei­ni­gen Ta­gen lei­tet er zur Schad­soft­ware um, die ei­ni­ge Ta­ge ak­tiv bleibt, bis sie ge­mel­det wird und die Wer­bung nicht mehr aus- ge­lie­fert wird. Dann wie­der­holt sich das Spiel von vor­ne.

Af lia­te-Links

Ad­blo­cker sind da­mit ein le­gi­ti­mes Mit­tel, das Mal­wa­re-Ri­si­ko zu mi­ni­mie­ren und Wer­be­netz­wer­ken die ei­ge­ne Sur­fHis­to­rie zu ent­zie­hen. Voll­stän­di­ge Wer­be­frei­heit wol­len auch Ad­blo­cker nicht bie­ten: Wer­bung, die von den­sel­ben Ser­vern aus­ge­lie­fert wird wie die Web­sei­ten, wel­che sie ent­hal­ten, wer­den pro­blem­los an­ge­zeigt. Glei­ches gilt für Wer­bung, die nicht per Ja­va­script oder Iframe in Sei­ten ein­ge­bun­den wird. PC Ma­ga­zin ist da­her da­zu über­ge­gan­gen, ver­stärkt Af lia­te-Links zu ver­wen­den. Die­se wer­den im­mer an­ge­zeigt, ber­gen kein Mal­wa­re-Ri­si­ko, und der ver­link­te Af lia­te-Part­ner er­fährt erst vom Be­such ei­ner be­stimm­ten Sei­te, wenn tat­säch­lich ein Link ge­klickt wur­de.

Af lia­te-Links ber­gen we­ni­ger Mal­wa­re-Ri­si­ko als Wer­be-Ban­ner.

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