Gu­te Lau­ne oder nicht?

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Wer sei­ne ei­ge­ne Stim­mung mes­sen möch­te, muss da­für nicht mehr in sich hin­ein­hor­chen oder zum Psy­cho­lo­gen ge­hen, son­dern er­hält ei­ne ob­jek­ti­ve Ein­schät­zung mit der App Moo­dies.

Die Stim­mungs-App wur­de vom is­rae­li­schen Wis­sen­schaft­ler Yu­val Mor ent­wi­ckelt und ba­siert auf künst­li­cher In­tel­li­genz. Sie ana­ly­siert mensch­li­che Stim­men an­hand von Laut­stär­ke, Stimm­la­ge und Be­to­nung. Da­bei lernt Moo­dies über meh­re­re Sprech­pro­ben, wie die nor­ma­le Stimm­la­ge ei­nes Nut­zers klingt. Spricht der Nut­zer beim nächs­ten Mal zum Bei­spiel lau­ter und ag­gres­si­ver, kann die Ap­pli­ka­ti­on fest­stel­len, dass man ge­reizt ist. Der­zeit liegt die Ge­nau­ig­keit von Moo­dies nach Her­stel­ler­an­ga­ben bei 70 bis 80 Pro­zent. Je mehr Sprech­pro­ben die Ap­pli­ka­ti­on aber er­hält, um­so ge­nau­er wird die Ana­ly­se mit der Zeit. Die An­wen­dung ist ein­fach: Nut­zer drü­cken das Mi­kro­fon-Sym­bol und ge­ben ei­ne 20 Se­kun­den lan­ge Sprech­pro­be ab. Dies kann be­lie­big oft wie­der­holt wer­den. Nach dem Be­en­den der Auf­nah­men zeigt die Ap­pli­ka­ti­on ei­ne Gra k, in der Nut­zer se­hen, wie sich ih­re Stim­me im Ver­lauf der Sprech­pro­be ver­än­dert hat und was dies emo­tio­nal be­deu­tet. Am An­fang ist die Ana­ly­se noch et­was un­ge­nau, wird mit meh­re­ren Tests aber im­mer prä­zi­ser. Für User mag das an­fangs noch ei­ne schö­ne Spie­le­rei sein, nach ei­ni­ger Zeit wird es aber auch lang­wei­lig, stets die ei­ge­ne Stim­me auf­zu­neh­men.

Wie ist die Lau­ne heu­te? Moo­dies misst die Emo­tio­nen sei­ner Nut­zer über Stimm­pro­ben.

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