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für Mo­bil-DJs

ed­jing Mix DJ

■ Drei-Band-Equa­li­zer, 16 Sam­ples und 17 Spe­zi­al­ef­fek­te, von de­nen fünf in der Gra­tisver­si­on frei­ge­schal­tet sind (Echo, Flan­ger, Lo­op, Re­ver­se und Hot Cue): In Sa­chen Funk­ti­ons­um­fang steht ed­jing Mix DJ ein­sam an der Spit­ze. Wer die App, die für An­dro­id und iOS zu ha­ben ist, je­doch voll aus­rei­zen will, muss viel Geld in­ves­tie­ren. Wie viel ge­nau, hängt vom ge­wünsch­ten Funk­ti­ons­um­fang ab. Hilf­rei­ches De­tail: Die Lis­te der lo­ka­len Mu­sik­stü­cke, die in die bei­den Turn­ta­bles ge­la­den wer­den, lässt sich auf Wunsch nach dem Tem­po (BMP) sor­tie­ren. Songs las­sen sich aber auch von Sound­cloud und Dee­zer la­den. Das Mit­schnei­den ei­ge­ner Mi­xe ist eben­so mög­lich wie das Vor­hö­ren (nur Pre­mi­um-Ver­si­on), das Scrat­chen und das Syn­chro­ni­sie­ren; ei­ne Au­to­mix-Funk­ti­on ist auch da­bei. In­ter­es­sant für Hob­by-DJs: Die App un­ter­stützt das por­ta­ble Wi­re­less-Zubehör Mix­f­a­der ( the­mix­f­a­der.com). ➔ Preis: gratis (Pre­mi­um: zir­ka 40 Eu­ro pro Jahr) ➔ Be­triebs­sys­tem: An­dro­id und iOS ➔ No­te Play Sto­re: 4,3

DJ Stu­dio 5

■ Der ab­so­lu­te Klas­si­ker un­ter den Mi­xing-Apps – mit mehr als 10 Mil­lio­nen Down­loads – bleibt sei­nem Prin­zip treu: Die eng­lisch­spra­chi­ge Gra­tisVer­si­on lässt sich un­ein­ge­schränkt nut­zen, da­für wird ab und an Wer­bung ein­ge­blen­det. Auf dem Ge­rät ge­spei­cher­te oder auf Sound­cloud ge­la­de­ne Songs las­sen sich ein­zeln oder in Form von Wie­der­ga­be­lis­ten auf den bei­den Decks wie­der­ge­ben. Auf Wunsch wird das Tem­po an­ge­gli­chen, das au­to­ma­ti­sche Mi­xen und das Scrat­chen sind eben­falls mög­lich. Acht Sound­ef­fek­te, zehn Sam­ples, ei­ne we­nig über­zeu­gen­de Scratching-Funk­ti­on und ein Drei-Band-Equa­li­zer ge­hö­ren zum Lie­fer­um­fang. Dank der Auf­nah­me­funk­ti­on kön­nen die Live-Mi­xe mit­ge­schnit­ten und im WAV-For­mat auf dem Ge­rät ge­spei­chert wer­den. Am­bi­tio­nier­te Smart­pho­ne-DJs pro­fi­tie­ren da­von, dass das Vor­hö­ren mit­tels Kopf­hö­rer mög­lich ist und dass sich pro Song ein Cu­ePo­int de­fi­nie­ren und per Fin­ger­tipp an­sprin­gen lässt. ➔ Preis: gratis (wer­be­frei: 1,99 Eu­ro) ➔ Be­triebs­sys­tem: An­dro­id ➔ No­te Play Sto­re: 4,1

Cross DJ Free

■ Die wer­be­fi­nan­zier­te DJ-App setzt auf ei­ne be­wusst schlicht ge­hal­te­ne, eng­lisch­spra­chi­ge Ober­flä­che mit aus­rei­chend di­men­sio­nier­ten But­tons, was sich über­aus po­si­tiv auf die Per­for­mance und – bei Nut­zung auf ei­nem Smart­pho­ne – die Be­die­nung aus­wirkt. Die Aus­wahl der lo­kal ge­spei­cher­ten Songs wird durch die Sor­tie­rung nach dem Tem­po er­leich­tert; auf Wunsch er­mit­telt Cross DJ Free so­gar die ge­nau­en BPM-Wer­te und die Ton­art. Das Scrat­chen ist mög­lich. Net­tes De­tail: Set­zen Sie ei­nen Cue-Punkt, wird die Stel­le far­big auf dem vir­tu­el­len Plat­ten­tel­ler mar­kiert. 18 Sam­ples, ei­ne über­zeu­gen­de Echt­zeit-Lo­op-Funk­ti­on und ein Spe­zi­al­ef­fekt sind in­te­griert, wei­te­re Fil­ter müs­sen zu­ge­kauft wer­den. Glei­ches gilt aber auch für die Mög­lich­keit der Live-Auf­nah­me, den Sam­plee­di­tor und die Au­to­mix-Funk­ti­on. Die Käu­fe wer­den im App-ei­ge­nen Sto­re prä­sen­tiert, die Be­zah­lung er­folgt wie ge­wohnt über den Goog­le-Ser­vice. ➔ Preis: gratis (Pre­mi­um: 8,99 Eu­ro) ➔ Be­triebs­sys­tem: An­dro­id und iOS ➔ No­te Play Sto­re: 4,3

djay FREE

■ Die kos­ten­lo­se Va­ri­an­te ver­zich­tet auf jeg­li­che Wer­bung, bie­tet im Ge­gen­zug aber nur ei­nen ein­ge­schränk­ten Funk­ti­ons­um­fang. In der Gra­tisver­si­on nicht funk­ti­ons­fä­hig sind un­ter an­de­rem die frei kon­fi­gu­rier­ba­re Au­to­mix­funk­ti­on, die vor­ge­fer­tig­ten Sam­ples und die Live-Auf­nah­me, die in WAV und AAC mit­schnei­det. Ne­ben der lo­ka­len Mu­sik­samm­lung un­ter­stützt die App auch Spo­ti­fy; das Tem­po der Songs wird nach dem La­den au­to­ma­tisch er­mit­telt. Prak­tisch ist, dass sich pro Deck bis zu drei Cue-Po­ints de­fi­nie­ren las­sen, ei­ne wirk­lich ge­lun­ge­ne Lo­op-Funk­ti­on ent­hal­ten ist und das Scratching un­ter­stützt wird. Her­aus­ra­gend sind die fünf Spe­zi­al­ef­fek­te, die sich ver­fei­nern las­sen. Zu­dem las­sen sich Flan­ger, Pha­ser und Co. durch ein­fa­ches Tip­pen ein- und aus­schal­ten. Nicht ver­zich­ten müs­sen DJs auf die Hard­ware-Un­ter­stüt­zung: Die Pro-Ver­si­on von djay 2 lässt sich mit dem Beat­pad ( re­loop. com/ re­loop- beat­pad) steu­ern.

➔ Preis: gratis (Voll­ver­si­on: 2,99 Eu­ro (An­dro­id), 2,29 (iOS))

➔ Be­triebs­sys­tem: An­dro­id und iOS

➔ No­te Play Sto­re: 4,1

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