iP-Ka­me­ra

PC Magazin - - Inhalt - Micha­el See­mann

Pe­arl/7links IPC-920.FHD

D ie Über­wa­chungs­ka­me­ra 7links IPC920.FHD des Ver­sand­händ­lers Pe­arl mit PTZ-Steue­rung (Pan-Tilt-Zoom, Schwen­ken, Nei­gen und Ver­grö­ßern) eig­net sich Dank staub- und was­ser­ge­schütz­tem Ge­häu­se (IP66) für den Au­ßen­ein­satz. Die aus dem Bo­den her­aus­ge­führ­te Ka­bel­peit­sche mit Strom-, LAN- und Au­dio­an­schlüs­sen muss al­ler­dings in ei­nen wit­te­rungs­ge­schütz­ten In­nen­raum ge­führt wer­den. Das N-WLAN-Mo­dul der Ka­me­ra reicht für die Ver­bin­dung zum Rou­ter im Nach­bar­raum. Der in­te­grier­te low­light CMOS-Sen­sor von So­ny sorgt bei Auf­lö­sun­gen von 10080p/25fps für ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Vi­deo­qua­li­tät – auch bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen (Däm­me­rung). Das vier­fach op­ti­sche Zoom der Ka­me­ra­l­in­se mit Au­to­fo­kus lie­fert „ech­te“Ver­grö­ße­run­gen und bei völ­li­ger Dun­kel­heit kom­men sechs IRLEDs zum Ein­statz. Per in­te­grier­ter Be­we­gungs­er­ken­nung las­sen sich Vi­de­os und Fo­tos auf SD-Card, FTP-Ser­ver oder in die kos­ten­lo­se Drop­box-Cloud spei­chern. Der Brow­ser-Zu­griff auf die Ka­me­ra funk­tio­niert per Ad­don (Plu­gin) mit dem IE11 und, leicht ein­ge­schränkt, auch mit Fi­re­fox. Im Web­me­nü der IPC-920.FHD ste­hen um­fas­sen­de Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten be­reit, wie zum Bei­spiel Zeit­plä­ne für Be­we­gungs- er­ken­nung, Voll­auf­zeich­nung oder IR-LEDs. Da es kei­ne On­li­ne-Hil­fe gibt, soll­te man sich das aus­führ­li­che PDF-Hand­buch von der Her­stel­ler-Home­page her­un­ter­la­den.

Firm­ware-Up­date er­for­der­lich

Der Fern­zu­griff über die Smart­pho­ne-App Cloud IPC funk­tio­niert pro­blem­los. Doch es fehlt ein au­to­ma­ti­sches Up­date der Ka­me­ra. Ein sol­ches Firm­ware-Up­date wä­re aber drin­gend nö­tig, da der ver­al­te­te Web­ser­ver der Ka­me­ra laut un­se­res Si­cher­heits-Scans mit Open­VAS über be­denk­li­che Si­cher­heits­lü­cken ver­fügt. So­lan­ge Pe­arl/7Links hier nicht nach­lie­fert, soll­te man die We­bo­b­er­flä­che der Ka­me­ra auf kei­nen Fall per Port­wei­ter­lei­tung im WLAN frei­ge­ben, son­dern für den Fern­zu­griff nur die Smart­pho­neApp oder die VPN-Ver­bin­dung des Rou­ters nut­zen.

Das En­de der Ka­bel­peit­sche mit di­ver­sen An­schlüs­sen muss in den wet­ter­ge­schütz­ten In­nen­raum.

Mit ih­ren sechs leis­tungs­star­ken IR-Lin­sen kann die Ka­me­ra auch grö­ße­re Flä­chen bei völ­li­ger Dun­kel­heit über­wa­chen.

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