IP-Te­le­fo­nie: Klas­si­sche Te­le­fo­ne über das Netz­werk

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DI­VER­SE FRITZ­BOX-MO­DEL­LE und vie­le an­de­re Rou­ter ver­fü­gen über Te­le­fo­nie- und da­mit auch über IP-Te­le­fo­nie-Un­ter­stüt­zung. Doch nicht im­mer ist es aus räum­li­chen Grün­den mög­lich, das Te­le­fon ge­nau dort zu nut­zen be­zie­hungs­wei­se an­zu­schlie­ßen, wo der Rou­ter steht. Bei DECT-Funk­te­le­fo­nen kann zu­dem die Ge­sprächs­qua­li­tät selbst dann schlecht sein, wenn nur zwei Zim­mer zwi­schen DECT-Ba­sis im Rou­ter und dem Mo­bil­ge­rät lie­gen. Was aber lässt sich tun, um ein Te­le­fon in je­dem Raum der ei­ge­nen vier Wän­de zu ver­wen­den? Wenn Sie zu Hau­se über ein ka­bel­ge­bun­de­nes Netz­werk – sei es über her­kömm­li­che Netz­werk­ka­bel oder über Po­wer­li­ne-Ad­ap­ter – ver­fü­gen, lässt sich über ei­nen IP-TAE-Ad­ap­ter je­des Te­le­fon an­schlie­ßen und ver­wen­den: al­so so­wohl ein ka­bel­ge­bun­de­nes als auch ein DECT-Ge­rät mit Ba­sis­ein­heit. Ein be­lieb­ter Ad­ap­ter ist das Mo­dell SPA112 von Cis­co, der im In­ter­net-Han­del rund 40 Euro kos­tet. Er ver­fügt über zwei Buch­sen zum An­schlie­ßen von Te­le­fo­nen so­wie ei­ne LAN-Buch­se, um es über ei­nen Switch mit dem Heim­netz und da­mit mit dem In­ter­net zu ver­bin­den. Kon­fi­gu­riert wird der Ad­ap­ter über ein Web­in­ter­face ähn­lich dem der Fritz­box: Da­rin stel­len Sie die not­wen­di­gen An­ga­ben ei­nes Sip­ga­te- oder ei­nes an­de­ren VoIP-An­schlus­ses ein. Ein sol­cher Ad­ap­ter eig­net sich auch für „pro­vi­sio­nier­te“und vor­kon­fi­gu­rier­te Rou­ter, wie sie man­che DSL- und In­ter­net-Pro­vi­der ih­ren Kun­den zur Ver­fü­gung stel­len (www.pcwelt.de/1858597). Denn die Ein­stell­mög­lich­kei­ten die­ser Rou­ter – das gilt so­gar für die Fritz­box – sind auf die­se Wei­se er­heb­lich ein­ge­schränkt; IP-Te­le­fo­nie über ei­nen „Fremd“-An­schluss ist oft nicht mög­lich. Mit ei­nem IPTAE-Ad­ap­ter um­geht man sol­che Ein­schrän­kun­gen: Da­mit lässt sich je­der IP-Te­le­fon­an­schluss nut­zen. Ei­ne wei­te­re Op­ti­on zum An­schlie­ßen ei­nes schnur­ge­bun­de­nen Te­le­fons an ei­ner be­lie­bi­gen Stel­le in der Woh­nung ist ei­ne DECT-Brü­cke. Sie be­steht aus zwei Funk­ad­ap­tern, von de­nen ei­ner an den Rou­ter wie die Fritz­box oder ein an­de­res Mo­dell an­zu­schlie­ßen ist. Die­ser bil­det so­mit die Ba­sis­sta­ti­on. Der zwei­te Ad­ap­ter nimmt die DECT-Si­gna­le auf und kann dort plat­ziert wer­den, wo eben das schnur­ge­bun­de­ne Te­le­fon be­nutzt wer­den soll. Die­se Sets lau­fen un­ter der Be­zeich­nung „schnur­lo­se TAE An­schluss­do­se“oder „DECTVer­län­ge­rung“; beim Elek­tro­nik­ver­sen­der Con­rad kos­tet ein sol­ches Ge­rä­te­set gut 60 Euro.

IP-TAE-Ad­ap­ter wie die­ser Cis­co SPA112 er­mög­li­chen es, je­des ge­wöhn­li­che Te­le­fon ans Netz­werk für Ge­sprä­che über ei­nen IP-Te­le­fon­an­schluss an­zu­schlie­ßen.

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