Mails mit ein­ge­bau­ter Selbst­zer­stö­rung

Die­ses Pro­gramm brau­chen Sie: Goog­le Chro­me, gra­tis, für Win­dows Vis­ta, 7, 8 und 10, auf Heft-DVD und per Down­load un­ter www.pcwelt.de/681141; Dmail, gra­tis, Brow­se­rer­wei­te­rung für Goog­le Chro­me, per Down­load un­ter www.pcwelt.de/i_88vq. Zu­dem be­nö­ti­gen Si

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DIE FOL­GEN der US-ame­ri­ka­ni­schen Agen­ten­se­rie „Ko­bra über­neh­men Sie“(Mis­si­on Im­pos­si­ble) be­gan­nen stets da­mit, dass sich der Auf­trag an die Agen­ten selbst zer­stör­te. In den spä­te­ren Ki­no­fil­men mit Tom Crui­se wur­de das oft be­son­ders ef­fekt­voll in Sze­ne ge­setzt. Ganz so dra­ma­tisch wie im Film lässt sich die selbst­zer­stö­ren­de Mail im In­ter­net zwar nicht um­set­zen. Aber im­mer­hin funk­tio­niert es ganz pas­sa­bel. So geht’s: Fü­gen Sie die Dmail-Er­wei­te­rung zu Goog­le Chro­me hin­zu und öff­nen Sie Ihr Gmail-Post­fach über www.gmail.com. Hier be­grüßt Sie ein­ma­lig ein Dmail-As­sis­tent, der Zu­griff auf Ihr Mailpost­fach be­nö­tigt. Ha­ben Sie dies über „Zu­las­sen“er­laubt, er­scheint künf­tig im Ver­fas­sen-Fens­ter von Gmail un­ten das Dmail-Me­nü. Dort kön­nen Sie un­ter „De­s­troy“von der Stan­dard­ein­stel­lung „Ne­ver“, al­so nie­mals, wech­seln zu „in 1 hour“, „in 1 day“oder „in 1 week“. Möch­ten Sie ganz auf Dmail ver­zich­ten, kli­cken Sie auf den „On/Off“Schal- ter. An­schlie­ßend ver­sen­det Gmail Ih­re Nach­rich­ten wie ge­wohnt. Ha­ben Sie je­doch die Selbst­zer­stö­rung ein­ge­schal­tet, be­kommt der Emp­fän­ger an­statt Ih­res ein­ge­ge­be­nen Tex­tes zu­nächst le­dig­lich ei­nen Link per Mail. Wenn er dar­auf klickt, er­scheint Ihr Mail­text im Brow­ser auf ei­ner Web­sei­te. Ei­ne Dmail-Er­wei­te­rung oder App muss der Emp­fän­ger da­für nicht in­stal­lie­ren. Nach Ablauf der Frist wird die Nach­richt vom Ser­ver ge­löscht und der Link läuft ins Lee­re. Mi­cro­soft Ex­chan­ce: Ei­ne ele­gan­te­re Lö­sung für selbst­zer­stö­ren­de Mails steht den Ad­mi­nis­tra­to­ren von Mi­cro­soft-Ex­chan­ce-Ser­vern of­fen. Sie kön­nen auf dem Ser­ver ei­ne be­reits ver­sen­de­te Mail als zu lö­schen mar­kie­ren. So­bald sich das Out­look-Pro­gramm des Emp­fän­gers wie­der mit dem Ser­ver syn­chro­ni­siert, ver­schwin­det die Mail kom­plett. Per­fekt ist die­se Me­tho­de al­ler­dings auch nicht. Denn wer die Mail zu­vor auf ein an­de­res Post­fach wei­ter­ge­lei­tet hat, der be­hält ih­ren In­halt. Und na­tür­lich lässt sich von al­lem, was am Mo­ni­tor an­ge­zeigt wird, ein Screen­shot ma­chen. Für den Fall, dass ei­ne App oder der Win­dow­sAd­mi­nis­tra­tor dies un­ter­bin­den soll­te, grei­fen Sie für den Screen­shot eben klas­sisch zur Ka­me­ra. Hin­weis: Wenn Sie ei­ne Mail per Dmail sen­den, dann läuft die­se auch über den Ser­ver von Dmail. Sie müs­sen dem An­bie­ter so­mit ver­trau­en. Der An­bie­ter gibt auf der Dmail-Web­sei­te kei­ne Aus­kunft über sich. Die Sei­te läuft aber auf der Do­main von www.de­li­cious.com. Die­ser Di­enst ge­hör­te bis zum Jahr 2011 Yahoo und seit­her den bei­den Grün­dern von Youtu­be. Au­ßer­dem: Zu Re­dak­ti­ons­schluss gab es Dmail noch kos­ten­los. Zu­künf­tig soll der Di­enst al­ler­dings et­was kos­ten.

Mit­hil­fe der Brow­se­rer­wei­te­rung Dmail für Goog­le Chro­me und ei­nem Mailpost­fach bei Gmail ver­sen­den Sie Mails mit ein­ge­bau­ter Selbst­zer­stö­rung.

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