Tools für al­le Ge­rä­te

Die fol­gen­den Mul­ti­platt­form-Tools funk­tio­nie­ren nicht nur am Rech­ner da­heim, son­dern auch auf dem Smart­pho­ne un­ter­wegs oder auf dem Ta­blet auf der Couch.

PC-WELT - - In­halt - VON ARNE AR­NOLD UND PE­TER STEL­ZEL- MO­RA­WI­ETZ

Die­se Mul­ti­platt­form-Tools funk­tio­nie­ren nicht nur am PC da­heim

VIE­LE AUF­GA­BEN will man nicht nur am PC zu Hau­se er­le­di­gen, son­dern auch un­ter­wegs oder am Ar­beits­platz. Oder um­ge­kehrt: Ty­pi­sche Auf­ga­ben für das Smart­pho­ne möch­te man auch mal am PC an­ge­hen. Hier fin­den Sie die bes­ten Tools und Di­ens­te, die das kön­nen. Ein gu­tes Bei­spiel für ein Mul­ti­platt­form-Werk­zeug ist Migh­ty­text. Mit die­sem Di­enst las­sen sich SMS-Nach­rich­ten nicht nur auf dem Han­dy emp­fan­gen und sen­den, son­dern auch auf ei­nem Win­dows-Rech­ner oder An­dro­id-WLANTa­blet. Für das iPad und iPho­ne gibt es al­ler­dings kei­ne App. Her­stel­ler­an­ga­ben von Migh­ty­text zu­fol­ge lässt App­le das nicht zu. An­de­re Tools und Di­ens­te exis­tie­ren aber sehr wohl für al­le wich­ti­gen Platt­for­men: al­so Win­dows, An­dro­id und iOS so­wie im Web oder als Er­wei­te­rung für den In­ter­net­brow­ser. Et­wa das No­tiz- und Or­ga­ni­sa­ti­ons­tool Ever­no­te (auf Heft- DVD). Zu al­len An­wen­dun­gen gibt es Tipps und wich­ti­ge Hin­wei­se. Ei­ni­ge der Pro­gramm­va­ri­an­ten für Win­dows fin­den Sie auf Heft-DVD, Links zu al­len Werk­zeu­gen ste­hen in der Ta­bel­le auf der nächs­ten Sei­te. Wenn es für ein Tool ei­ne sinn­voll nutz­ba­re kos­ten­lo­se Va­ri­an­te gibt, füh­ren wir es als gra­tis in der Ta­bel­le. Wenn sich der Kauf ei­ner kos­ten­pflich­ti­gen Pro­ver­si­on lohnt, wei­sen wir im Ar­ti­kel dar­auf hin.

Migh­ty­text: SMS auch auf dem PC

Dar­um geht’s: Ei­gent­lich las­sen sich SMS nur von Han­dy zu Han­dy ver­sen­den. Wenn Sie aber ein An­dro­id-Smart­pho­ne be­nut­zen, kön­nen Sie SMS-Nach­rich­ten auch auf Ih­ren Com­pu­ter um­lei­ten. Ge­nau ge­nom­men wer­den die SMS mit Ih­rem PC syn­chro­ni­siert. Sie ha­ben so­mit auf dem Smart­pho­ne und dem Rech­ner stets den­sel­ben Nach­rich­ten­stand. Dar­auf müs­sen Sie ach­ten: Auf Ih­rem PC be­nö­ti­gen Sie den Brow­ser Goog­le Chro­me. In die­sen in­stal­lie­ren Sie die Brow­se­rer­wei­te­rung Migh­ty­text. Auf ei­nem WLAN-Ta­blet mit An­dro­id ver­wen­den Sie die App „Migh­ty­text SMS von Ta­blet“. iOS-Ge­rä­te wer­den al­ler­dings nicht un­ter­stützt. Die App und der Di­enst stam­men üb­ri­gens von Goog­le. So nut­zen Sie Migh­ty­text: In­stal­lie­ren Sie die App „Migh­ty­text SMS & MMS – Com­pu­ter“auf Ih­rem An­dro­id-Smart­pho­ne. Sie er­langt Zu­griff auf das Goog­le-Kon­to, mit dem auch das Han­dy an­ge­mel­det ist. Im An­schluss dar­an for­dert die App Sie auf, an Ih­rem Com­pu­ter die Si­te www.migh­ty­text.net/app auf­zu­ru­fen. Falls noch nicht ge­sche­hen, ho­len Sie sich so die Migh­ty­text-Brow­se­rer­wei­te­rung für Chro­me. Ist die­se in­stal­liert, öff­net sich nach ei­ner ein­ma­li­gen Be­stä­ti­gung die Web­sei­te mit Zu­griff auf al­le Ih­re SMS-Nach­rich­ten des Smart­pho­nes. Sie kön­nen nun vom PC aus SMS-Nach­rich­ten sen­den und er­hal­ten die­se auch na­he­zu ver­zö­ge­rungs­frei auf dem Rech­ner.

„Mit die­sen Tools sen­den Sie SMS vom PC, ver­wal­ten Ein­kaufs­lis­ten von über­all aus und noch vie­les mehr.“

Au­ßer­dem las­sen sich mit­hil­fe von Migh­ty­text auch bei­na­he al­le Be­nach­rich­ti­gun­gen des Smart­pho­nes auf dem PC anzeigen. Da­zu zäh­len bei­spiels­wei­se Hin­wei­se auf neue Whatsapp-Nach­rich­ten oder Er­in­ne­run­gen durch den Han­dy­we­cker. Ak­ti­vie­ren kön­nen Sie die­se zu­sätz­li­chen Be­nach­rich­ti­gun­gen über die App auf dem Smart­pho­ne un­ter „Me­nü­sym­bol -> Set­tings -> App No­ti­fi­ca­ti­ons Sync“. An­dro­id gibt noch ei­ne War­nung aus, dass Migh­ty­text nun Zu­griff auf al­le Meldungen in der In­fo­leis­te er­hält, was Sie mit „Ok“be­stä­ti­gen müs­sen. Migh­ty­text gibt es auch in ei­ner Pro­ver­si­on für 5 US-Dol­lar pro Mo­nat. Die­se ist wer­be­frei und bie­tet wei­te­re Funk­tio­nen und we­ni­ger Be­schrän­kun­gen. So ent­fällt et­wa das Li­mit von 500 SMS pro Mo­nat, die Sie vom PC aus sen­den kön­nen. Zu­dem ist es mög­lich, un­ter an­de­rem den au­to­ma­ti­schen Ver­sand von SMS-Nach­rich­ten zu ei­ner be­stimm­ten Uhr­zeit zu pla­nen.

Whatsapp auf (fast) al­len Ge­rä­ten

Dar­um geht’s: Das Chat-Tool Whatsapp ließ sich die ers­ten Jah­re aus­schließ­lich über die App auf ei­nem Smart­pho­ne (An­dro­id oder iOS) mit gül­ti­ger SIM-Kar­te be­nut­zen. WLAN-Ta­blets blie­ben eben­so au­ßen vor, wie der PC. Ei­ne in­of­fi­zi­el­le Lö­sung, die sich auch über ei­nen Brow­ser be­die­nen ließ, wur­de we­gen gro­ber Si­cher­heits­män­gel dicht ge­macht. Mitt­ler­wei­le bie­ten die Ma­cher von Whatsapp auch ei­ne We­b­an­wen­dung für WLAN-Ta­blets und PCs an. Trotz­dem be­nö­ti­gen Sie ein Smart­pho­ne, auf dem Sie in Whatsapp an­ge­mel­det sind. Dar­auf müs­sen Sie ach­ten: Wenn Sie Whatsapp auf dem iPad nut­zen möch­ten, ver­wen- den Sie Sa­fa­ri als Brow­ser. In un­se­rem Test wird Goog­le Chro­me auf dem iPad nicht un­ter­stützt. Be­nut­zen Sie ein An­dro­id-Ta­blet, kön­nen Sie da­ge­gen Chro­me ver­wen­den. Sie müs­sen al­ler­dings über das Me­nü­sym­bol rechts oben ei­nen Ha­ken bei „Desk­top Ver­si­on“set­zen. Dies un­ter­drückt die Anzeige der mo­bi­len Web­site von Whatsapp. Auf dem Rech­ner funk­tio­nie­ren bei un­se­rem Test sämt­li­che gän­gi­ge Brow­ser. Für die Nut­zung auf al­len die­sen Ge­rä­ten muss Ihr Smart­pho­ne mit ak­ti­vier­ter Whatsapp-An­wen­dung ein­ge­schal­tet sein und über ei­ne In­ter­net­ver­bin­dung ver­fü­gen. Denn tat­säch­lich stel­len Sie vom PC oder vom Ta­blet aus pri­mär kei­ne Ver­bin­dung zum Whats­ap­pSer­ver her, son­dern zu Ih­rem Smart­pho­ne. So nut­zen Sie Whatsapp auf Ta­blets und PCs: Ru­fen Sie im Brow­ser die Adres­se https:// web.whatsapp.com auf. Der Di­enst zeigt dar­auf­hin ei­ne Si­te mit ei­nem QR-Co­de an. Sie be­nö­ti­gen jetzt Ihr Smart­pho­ne. Star­ten Sie Whatsapp und wäh­len Sie „Me­nü -> Whatsapp Web“

(An­dro­id) oder „Ein­stel­lun­gen -> Whatsapp Web“(iOS). Mit dem ein­ge­blen­de­ten Ka­me­ra­bild scan­nen Sie den QR-Co­de der Web­site. Der Rest der Ak­ti­on läuft au­to­ma­tisch ab, be­nö­tigt je­doch un­ter Um­stän­den ei­ni­ge Se­kun­den. Ist al­les er­le­digt, er­schei­nen auf der Web­sei­te https://web.whatsapp.com Ih­re Chat-Pro­to­kol­le und Sie kön­nen mit ei­ner neu­en Un­ter­hal­tung be­gin­nen. Das Smart­pho­ne be­nö­ti­gen Sie grund­sätz­lich nicht mehr in der Nä­he. Es muss aber mit dem In­ter­net ver­bun­den blei­ben.

IP-Te­le­fo­nie der Te­le­kom

Dar­um geht’s: Wer bei der Deut­schen Te­le­kom die IP-Te­le­fo­nie nutzt, der hat ei­ni­ge Vor­tei­le: Da­zu zäh­len die Ein­stell­op­tio­nen im „Kun­den­cen­ter“. So nennt die Te­le­kom ih­ren On­lin­ebe­reich, in dem Kun­den im In­ter­net so gut wie al­les zu ih­rem In­ter­net- und Te­le­fon­an­schluss ein­se­hen und ein­stel­len kön­nen. Nach dem Ein­log­gen ( https://kun­den­cen­ter.te­le­kom.de) mit der ei­ge­nen T-On­line-Mail­adres­se und dem per­sön­li­chen Pass­wort fin­det man dort et­wa sei­ne Rech­nun­gen, kann di­ver­se Ser­vices hin­zu­bu­chen, den An­ruf­be­ant­wor­ter ab­hö­ren so­wie neu be­spre­chen und ei­ne An­ruf­wei­ter­lei­tung auf ei­ne be­lie­bi­ge Han­dy­num­mer ein­rich­ten. Denn ein­fach die IP-Fest­netz­num­mer in ei­ner SIP-App wie Zoi­per (auf Heft-DVD) ein- tra­gen und an­schlie­ßend über das Han­dy te­le­fo­nie­ren, ist nur sehr ein­ge­schränkt mög­lich. Dar­auf müs­sen Sie ach­ten: Te­le­fo­nie­ren über Ih­re IP-Fest­netz­num­mer am Smart­pho­ne lässt sich le­dig­lich im WLAN-Be­reich ei­nes Fest­netz­an­schlus­ses der Deut­schen Te­le­kom, al­so zum Bei­spiel zu Hau­se. Selbst nach dem Ein­log­gen an ei­nem der öf­fent­li­chen Te­le­kom-Hots­pots ist die IP-Ruf­num­mer ge­sperrt. Die Ein­stel­lun­gen in ei­ner all­ge­mei­nen App für SIP-Te­le­fo­nie wie Zoi­per sind zu­dem nicht ein­fach, ei­ne „Hil­fe“-Sei­te der Te­le­kom ( www.pc welt.de/tzi8Mz) un­ter­stützt Sie da­bei. Kom­for­ta­bler geht die Kon­fi­gu­ra­ti­on der Ein­stel­lun­gen mit der Te­le­kom-ei­ge­nen App Ho­me Talk. Di­enst per App un­ter­wegs kon­fi­gu­rie­ren: Möch­ten Sie die Ein­stel­lun­gen im Kun­den­cen­ter un­ter­wegs vor­neh­men, dann er­le­di­gen Sie das mit der Te­le­kom-App Sprach Box Pro. Dar­in kön­nen Sie eben­falls den An­ruf­be­ant­wor­ter ab­hö­ren, an­ders ein­stel­len oder spon­tan ei­ne Wei­ter­lei­tung Ih­rer Fest­netz­num­mer auf das Han­dy ein­stel­len, wenn Sie ei­nen An­ruf er­war­ten, aber nicht zu Hau­se sind. Die An­ruf­wei­ter­lei­tung lässt sich üb­ri­gens in­di­vi­du­ell für je­den An­ru­fer se­pa­rat ein­stel­len. So geht‘s: In­stal­lie­ren Sie auf Ih­rem An­dro­idTe­le­fon be­zie­hungs­wei­se auf Ih­rem iPho­ne die App Ho­me Talk. Tra­gen Sie bei der erst­ma­li­gen Kon­fi­gu­ra­ti­on Ih­re Ruf­num­mer(n), Ih­re T-On­line-Mail­adres­se so­wie das zu­ge­hö­ri­ge Pass­wort ein. Das al­les müs­sen Sie im WLAN-Be­reich ei­nes Te­le­kom-An­schlus­ses er­le­di­gen. Dar­über te­le­fo­nie­ren kön­nen Sie un­ter­wegs al­ler­dings nur, wenn der „An­ru­fen“-But­ton grün un­ter­legt ist. Denn nur dann sind Sie über ei­nen Te­le­kom-An­schluss on­line.

Bring & Co.: No­tiz­zet­tel und mehr

Dar­um geht’s: Di­gi­ta­le No­tiz­zet­tel sind na­tür­lich ei­ne Pa­ra­de­dis­zi­plin für die Mul­ti­platt­for­mTools. Al­len vor­an der Ein­kaufs­zet­tel. Da­mit die di­gi­ta­le Ver­si­on je­doch auch wirk­lich Vor­tei­le ge­gen­über dem klas­si­schen Ein­kaufs­zet­tel bie­tet, soll­te Ers­te­re sich von meh­re­ren Per­so­nen gleich­zei­tig ver­wen­den las­sen. So nut­zen Sie Wun­der­list: Bei dem Di­enst Wun­der­list für An­dro­id, iOS und Win­dows las­sen sich meh­re­re Ge­rä­te über ei­nen Ac­count mit­ein­an­der ver­bin­den. Wird der Di­enst in­ner­halb ei­ner Fa­mi­lie ein­ge­setzt, kann je­der je­der­zeit Wa­ren auf die Ein­kaufs­lis­te bei Wun­der­list set­zen. Die Ak­tua­li­sie­rung auf al­len an­ge­mel­de­ten Ge­rä­ten funk­tio­niert im Test meist ver­zö­ge­rungs­frei. Wer im La­den steht und ein­kauft, kann die ge­wünsch­ten Wa­ren in dem Au­gen­blick von der Lis­te strei­chen, in dem er sie in den Ein­kaufs­wa­gen packt. Hier klappt die Syn­chro­ni­sa­ti­on meis­tens eben­falls ein­wand­frei. Wun­der­list bie­tet zu­dem noch et­li­che wei­te­re Funk­tio­nen an, et­wa ei­ne Er­in­ne­rungs­funk­ti­on, den Ver­sand ei­ner Lis­te per Mail, Un­ter­lis­ten, ei­ne Chat-Funk­ti­on oder das Tei­len von Lis­ten mit an­de­ren Wun­der­list-Mit­glie­dern. Die Apps eig­nen sich so­mit nicht nur für Ein­kaufs­lis­ten, son­dern auch für klei­ne und mitt­le­re Pro­jek­te. Der fast per­fek­te Ein­kaufs­zet­tel: Die App Bring hat sich auf den rei­nen Ein­kauf von Wa­ren für den täg­li­chen Be­darf be­schränkt. Zu gän­gi­gen Pro­duk­ten exis­tie­ren pas­sen­de, sti­li­sier­te Ab­bil­dun­gen. Ei­ne Ein­kaufs­lis­te lässt sich un­kom­pli­ziert von meh­re­ren Teil­neh­mern gleich­zei­tig ver­wen­den. Bring ist je­doch nicht für den PC, son­dern nur für An­dro­id und iOS er­hält­lich und so­mit ei­gent­lich kein ech­tes Mul­ti­platt­for­mWerk­zeug. Wer mit die­ser Ein­schrän­kung le­ben kann, dem emp­feh­len wir, un­be­dingt ein­mal ei­nen Blick auf die App zu wer­fen. Al­les­kön­ner Ever­no­te: Das Tool Ever­no­te (auf der Heft-DVD) eig­net sich eben­falls zum Ein­satz als Ein­kaufs­zet­tel. Der Di­enst ver­fügt aber über weit mehr Funk­tio­nen und lässt sich auch für grö­ße­re Auf­ga­ben pro­blem­los nut­zen. So bie­tet et­wa die in­te­grier­te Text­ver­ar­bei­tung nicht nur for­ma­tier­ten Text, son­dern kann auch pro­blem­los Bil­der und/oder Ta­bel­len in­te­grie­ren. Die Lis­ten las­sen sich mit Ter­mi­nen und Schlag­wör­tern ver­se­hen so­wie über so­zia­le Me­di­en

mit an­de­ren tei­len. Wer zu­sätz­li­che Funk­tio­nen be­nö­tigt, vor al­lem für die Zu­sam­men­ar­beit im Team, soll­te sich die Pro­ver­sio­nen an­se­hen. Sie bie­ten et­wa ei­ne Voll­text­su­che der ei­ge­nen Do­ku­men­te so­wie Of­f­line­zu­griff.

Sky & Co.: Fil­me über­all an­se­hen

Dar­um geht’s: On­li­ne­vi­deo­the­ken gibt es be­reits seit Lan­gem, Max­do­me ( www.max­do­me. de) et­wa seit dem Jahr 2006. Zu­nächst wa­ren die­se Di­ens­te pri­mär für den PC aus­ge­legt. Die Wie­der­ga­be am TV-Ge­rät war teil­wei­se über recht teu­re Set-Top-Boxen mög­lich. In den letz­ten Jah­ren hat sich bei den On­li­ne­vi­deo­the­ken aber viel ge­tan. App­le ( www.app­le.de) bie­tet mit iTu­nes, sei­nem iPad und App­le-TV schon län­ger die Mög­lich­keit, Vi­de­os pro­blem­los auf meh­re­ren Platt­for­men an­zu­se­hen. Drei wei­te­re Di­ens­te für den Film- und Se­ri­en­ge­nuss stel­len wir kurz vor. Al­le las­sen sich dank Apps für An­dro­id und iOS meist pro­blem­los auf den ent­spre­chen­den Mo­bil­ge­rä­ten be­nut­zen. Apps gibt es auch für vie­le Zu­satz­ge­rä­te fürs TV-Ge­rät. Emp­feh­lens­wert sind et­wa App­le-TV (ab 79 Eu­ro) und Fi­re TV/Fi­re TV Stick ( www.ama­zon. de, ab 30 Eu­ro). Da­mit las­sen sich die Fil­me der On­li­ne­vi­deo­thek aufs TV-Ge­rät brin­gen. Dar­auf soll­ten Sie ach­ten: Nicht ganz so pro­blem­los funk­tio­niert die Wie­der­ga­be von Fil­men, wenn Sie off­line sind. Sky ver­langt für die­se Mög­lich­keit 5 Eu­ro mo­nat­lich ex­tra. Ama­zon er­laubt das nur auf Mo­bil­ge­rä­ten, Net­flix bie­tet gar kei­nen Of­f­line­mo­dus. Net­flix: Der Di­enst punk­tet mit ei­ni­gen selbst pro­du­zier­ten Se­ri­en, bei­spiels­wei­se Hou­se of Cards, Nar­cos, Jes­si­ca Jo­nes oder Oran­ge is the New Black. In HD-Qua­li­tät kos­tet Net­flix 10 Eu­ro pro Mo­nat, 4K gibt es für 12 Eu­ro. Ama­zon Pri­me Vi­deo: Wer Ama­zon-Pri­meKun­de ist, der er­hält ne­ben dem kos­ten­lo­sen Pre­mi­um-Ver­sand eben­falls Zu­griff auf die On­li­ne­vi­deo­thek von Ama­zon. Al­ler­dings ist das Film­an­ge­bot im kos­ten­lo­sen Pri­me-Mo­dus deut­lich klei­ner als bei Net­flix & Co. Sky: Auch der Fern­seh­sen­der Sky bie­tet Apps für den mo­bi­len Film­ge­nuss. Be­liebt ist Sky bei vie­len Sport­fans, da der Sen­der vie­le Sport­er­eig­nis­se ex­klu­siv über­trägt.

Last­pass: Pass­wör­ter im­mer da­bei

Dar­um geht’s: Die Tools und Apps von Last­pass ver­wal­ten Ih­re Pass­wör­ter im In­ter­net­brow­ser so­wie auf Mo­bil­ge­rä­ten. In der kos­ten­lo­sen Va­ri­an­te ist die Nut­zung der Apps al­ler­dings nicht so kom­for­ta­bel. Für 12 USDol­lar pro Jahr fül­len die Apps Ih­re Log-in­Da­ten auch in An­dro­id-Apps ein. Dar­auf soll­ten Sie ach­ten: Last­pass ist ein US-Un­ter­neh­men. Die Fir­ma gibt aber an, dass sämt­li­che Da­ten Peu­ro­päi­scher Kun­den aus­schließ­lich auf eu­ro­päi­schen Ser­vern ge­spei­chert wer­den. Wenn Sie ei­ner US-ame­ri­ka­ni­schen Fir­ma Ih­re Pass­wör­ter den­noch lie­ber nicht an­ver­trau­en wol­len, fin­den Sie im Kas­ten auf die­ser Sei­te zwei Al­ter­na­ti­ven zu Last­pass. So nut­zen Sie Last­pass: Nach der In­stal­la­ti­on der Win­dows-Ver­si­on von Last­pass (auf Hef­tDVD) müs­sen Sie sich bei dem Di­enst ein On­li­ne­kon­to er­stel­len und ein Mas­ter­pass­wort ver­ge­ben. Mit die­sem ei­nen Pass­wort ver- und ent­schlüs­seln Sie den Tre­sor, der künf­tig al­le Ih­re Pass­wör­ter ver­wal­ten wird. Die Pass­wör­ter wer­den lokal auf Ih­ren Ge­rä­ten ver­schlüs­selt und erst dann in die Cloud zur Syn­chro­ni­sa­ti­on mit den an­de­ren Ge­rä­ten ge­la­den. Auf Ih­ren Mo­bil­ge­rä­ten in­stal­lie­ren Sie die Last­pass-Apps. Nach Ein­ga­be des Mas­ter­pass­worts sind auch dort al­le Pass­wör­ter ver­füg­bar.

Doc­wal­let: Do­ku­men­te schüt­zen

Dar­um geht’s: Mit den Apps von Doc­wal­let für iPho­ne und iPad so­wie dem Tool für Win­dows (auf Heft-DVD) las­sen sich elek­tro­ni­sche Do­ku­men­te ver­schlüs­selt spei­chern und syn­chro­ni­sie­ren. Doc­wal­let stammt von der Deut­schen Post und wur­de zu­sam­men mit Si­cher­heits­ex­per­ten vom Fraun­ho­fer In­sti­tut (AI­SEC) ent­wi­ckelt. Datenschutz und -si­cher­heit sol­len bei dem Di­enst an ers­ter Stel­le ste­hen. Er rich­tet sich an Ge­heim­nis­trä­ger wie Rechts­an­wäl­te. Dar­auf soll­ten Sie ach­ten: In den Apps las­sen sich nur gän­gi­ge For­ma­te, bei­spiels­wei­se PDFs oder DOCs, be­trach­ten. Für An­dro­id gibt es noch kei­ne App. Die­se soll aber kom­men. Doc­wal­let nut­zen: Beim ers­ten Start ver­ge­ben Sie ein Pass­wort für Ih­ren Do­ku­men­ten­t­re­sor. Dort la­gert ein in­for­ma­ti­ves Hand­buch. Die App ist gra­tis, doch für das Ver­bin­den meh­re­rer Ge­rä­te sind 11 Eu­ro pro Jahr fäl­lig.

Mit der Er­wei­te­rung für den Brow­ser Chro­me emp­fan­gen und sen­den Sie SMS-Nach­rich­ten auch vom PC aus (sie­he Ab­bil­dung) und an ei­nem WLAN-Ta­blet mit An­dro­id. Mög­lich macht das ei­ne App fürs Smart­pho­ne.

Das be­lieb­te Chat-Tool Whatsapp lässt sich über ei­nen Brow­ser auch am PC und am WLAN-Ta­blet nut­zen. Al­ler­dings funk­tio­niert das nicht mit al­len Brow­sern.

Wer die IP-Te­le­fo­nie der Te­le­kom nutzt, kann den Di­enst auch recht kom­for­ta­bel über ei­ne App kon­fi­gu­rie­ren. Gro­ße Hoff­nun­gen auf Fest­netz­te­le­fo­nie am Han­dy darf man sich da­ge­gen nicht ma­chen.

Die App Bring für An­dro­id und iOS ist der fast per­fek­te Ein­kaufs­zet­tel. Al­ler­dings gibt es kein Tool für Win­dows.

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