Da­ten­ret­tung

PC-WELT - - Ratgeber / Leserforum -

PRO­BLEM: Ich ha­be die Da­ten­ret­tungs­soft­ware Re­cu­va auf mei­nem Lauf­werk D: aus­ge­führt. Auf D: wa­ren 17 Trei­ber ge­spei­chert, die ich ver­se­hent­lich ge­löscht hat­te. Als Er­geb­nis bringt mir Re­cu­va aber über 3000 Da­tei­en mit merk­wür­di­gen Be­zeich­nun­gen und der Da­tei­en­dung .MST. Ich hat­te eher er­war­tet, dass Re­cu­va die ge­lösch­ten Ord­ner wie­der­her­stellt. Muss man das ver­ste­hen? LÖ­SUNG: Was Re­cu­va auf Ih­rem Lauf­werk fin­det, sind ver­mut­lich die Res­te ei­ner Win­dow­sSe­t­up-Rou­ti­ne. Zu­min­dest deu­tet die En­dung .mst dar­auf hin. Ei­ne Da­ten­ret­tung fin­det nicht nur die zu­letzt ge­lösch­ten Da­tei­en, son­dern al­les, was noch re­kon­stru­ier­bar ist. Al­ler­dings soll­ten Ih­re Trei­ber schon auch da­bei sein. Ord­ner­na­men wer­den häu­fig nicht oder nicht zu­ver­läs­sig zur Her­stel­lung an­ge­bo­ten, Da­tei­en da­ge­gen schon. Denn bei ei­ner ge­lösch­ten Da­tei wird le­dig­lich der ers­te Buch­sta­be des Datei­na­mens durch ein Fra­ge­zei­chen er­setzt (im In­halts­ver­zeich­nis der Fest­plat­te). Da­mit weiß das Da­tei­sys­tem, dass der Platz, den die­se Da­tei ein­nimmt, über­schrie­ben wer­den darf. Zu­min­dest ver­hält es sich bei klas­si­schen Fest­plat­ten mit Ma­gnet­schei­ben so.

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