HP En­vy 4520

Tinten- Multifunktionsgerät

PC-WELT - - Tests / Neue Hardware - Ines Wal­ke-Chomjakov

DER KOM­BI­DRU­CKER GE­HÖRT zur De­sign­se­rie des Her­stel­lers. Op­ti­sches Kenn­zei­chen: das re­la­tiv fla­che Ge­häu­se. Die Bau­wei­se macht das Tinten-Multifunktionsgerät nicht nur schick, son­dern lässt es auch an be­eng­ten Stand­or­ten wie et­wa im Re­gal ei­nen Platz fin­den. Gleich­zei­tig geht sie je­doch zu Las­ten des Pa­pier­vor­rats. So fasst die Zu­fuhr gera­de ein­mal 100 Blatt. Mit 25 Blatt fällt die Pa­pier­ab­la­ge so­gar rich­tig ma­ger aus. An der Ge­rä­te­vor­der­sei­te hat der Her­stel­ler ein Touch­dis­play an­ge­bracht. Es über­nimmt die Be­die­nung oh­ne PC und bringt ei­ne gu­te Re­ak­ti­on auf den Fin­ger­druck mit. Al­ler­dings zeigt es Sym­bo­le und Schrift nur in Grau­stu­fen an. Das macht in­zwi­schen kei­nen rich­ti­gen Spaß mehr. Um­so bes­ser fin­den wir, dass das Ge­rät trotz der kom­pak­ten Ma­ße ei­ne Du­plex-Ein­heit mit­bringt. In den Kom­bi­kar­tu­schen ist der Druck­kopf in­te­griert. Selbst in den XL-Va­ri­an­ten mit ho­her Reich­wei­te kom­men wir auf 6,3 Cent für das schwarz­wei­ße und 9,1 Cent für das far­bi­ge Blatt – ho­he Sei­ten­prei­se. Sie las­sen sich nur durch die Teil­nah­me am Tin­ten­pro­gramm „HP In­stant Ink“sen­ken. Nach Be­tä­ti­gen des Netz­schal­ters geht das Multifunktionsgerät auf 0,0 Watt – ei­ne sau­be­re Tren­nung von der Strom­zu­fuhr. Im Dru­cken blei­ben die Buch­sta­ben in der Re­gel gut les­bar. Teils über­treibt das Ge­rät je­doch mit der Tin­ten­de­ckung – auch bei den Farb­dru­cken, die je­doch gut ge­fal­len. Die Scans ha­ben ei­ne gu­te Schär­fe, die bis in die Tie­fe geht. Der Preis: In al­len Dis­zi­pli­nen lässt sich das Ge­rät viel Zeit. Fa­zit: Ein Tinten-Kom­bi­dru­cker für zu Hau­se. Und zwar nur dann, wenn Sie we­nig dru­cken und ko­pie­ren. Schon für mitt­le­re Aus­ga­be­vo­lu­mi­na sind die Sei­ten­prei­se zu hoch. Selbst wenn Sie sie dank HP In­stant Ink et­was ein­däm­men kön­nen, wird das stän­di­ge Wech­seln der Pa­tro­nen ner­ven. Der Grund: Dank der fla­chen Bau­wei­se ist da­für nur ein Mi­ni­mum an Platz vor­ge­se­hen.

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