Not­fall­sys­tem für je­des Win­dows

Bei Win­dows- Pro­ble­men hilft oft nur ein Zweit­sys­tem wei­ter. Die Tools da­für fin­den Sie auf Heft-DVD. Da­mit su­chen Sie nach Schad­soft­ware, re­pa­rie­ren die Boot­um­ge­bung, be­ar­bei­ten die Re­gis­try und ret­ten Da­tei­en.

PC-WELT - - Ratgeber / Windows - VON THORS­TEN EG­GE­LING

WIN­DOWS BRINGT ZWAR selbst ein klei­nes Re­pa­ra­tur­sys­tem auf sei­ner In­stal­la­ti­ons-DVD mit, die­ses eig­net sich aber nur für we­ni­ge Auf­ga­ben. Im Not­fall, et­wa wenn Win­dows nicht mehr star­tet, Vi­ren den Rech­ner be­fal­len ha­ben oder Sie sich nicht mehr an­mel­den kön­nen, sind wei­te­re Werk­zeu­ge er­for­der­lich. Ein um­fang­rei­ches Ret­tungs­sys­tem auf Win­dows-Ba­sis gibt es je­doch nicht kos­ten­los zum Down­load. Sie müs­sen es selbst er­stel­len. Das ist je­doch nicht wei­ter schwie­rig, weil wir Ih­nen die nö­ti­gen Tools fer­tig vor­kon­fi­gu­riert auf der Heft-DVD lie­fern. Sie müs­sen le­dig­lich et­was Zeit in die Vor­be­rei­tun­gen und den Fer­ti­gungs­pro­zess in­ves­tie­ren.

Not­fall­sys­tem zu­sam­men­stel­len

Das in die­sem Ar­ti­kel vor­ge­stell­te Not­fall­sys­tem ba­siert auf Win­dows 10. Da­mit ist si­cher­ge­stellt, dass die ak­tu­ells­ten Treiber im Sys­tem ver­füg­bar sind und es mög­lichst auf je­der Hard­ware läuft. Es eig­net sich für Dia­gno­se und Re­pa­ra­tur von Win­dows Vis­ta, 7, 8 so­wie 10 und es lässt sich auch un­ter die­sen Sys­te­men er­stel­len. Das Not­fall­sys­tem kann von ei­ner DVD oder ei­nem USB-Stick star­ten.

1. Vor­be­rei­tun­gen zum Er­stel­len des Not­fall­sys­tems

Sie be­nö­ti­gen ei­ne Win­dows-10-In­stal­la­ti­ons­DVD oder ei­ne ISO-Da­tei da­von (Build 10240 oder Build 10586). Wenn Sie kei­ne be­sit­zen, la­den Sie sich die ISO-Da­tei über www.pcwelt. de/bS1n_x her­un­ter. Es ste­hen die 32- und 64-Bit-ISOs in un­ter­schied­li­chen Spra­chen zur Ver­fü­gung. Al­ter­na­tiv kön­nen Sie auch die 90Ta­ge Test­ver­si­on von Win­dows 10 En­ter­pri­se ver­wen­den ( www.pcwelt.de/k2mNT9). Für die- sen Down­load ist ei­ne vor­he­ri­ge An­mel­dung mit ei­nem Mi­cro­soft-Kon­to er­for­der­lich. Zu­erst ent­pa­cken Sie den In­halt der ISO-Da­tei – gleich wel­cher Her­kunft – mit 7-Zip (auf Hef­tDVD) in ei­nen Ord­ner mit ei­nem mög­lichst kur­zen Pfad, bei­spiels­wei­se nach „C:\W10“. Oder Sie ko­pie­ren den In­halt der Win­dows10-DVD in die­sen Ord­ner. Er­folg­te der Down­load über das Me­die­n­er­stel­lungs­tool ( www.pcwelt.de/win10i­so), ent­pa­cken Sie das Tool ESDFile­con­ver­ter von der Hef­tDVD. Kli­cken Sie auf die Schalt­flä­che „...“und wäh­len Sie die WIM- oder ESD-Da­tei aus, bei­spiels­wei­se „C:\W10\Sour­ces\In­stall.wim“oder „C:\W10\Sour­ces\In­stall.esd“. Per Klick auf „In­fos zur Wim-Da­tei an­zei­gen“ho­len Sie In­for­ma­tio­nen zur Da­tei ein. Wenn hin­ter „Com­pres­si­on:“der Ein­trag „LZMS“steht, schlie­ßen Sie das Fens­ter und kli­cken in ESDFile­Con­ver­ter auf „Kon­ver­tie­ren“. Taucht da­ge­gen „LZX“auf, liegt die Da­tei be­reits im ge­eig­ne­ten For­mat vor, und Sie müs­sen nichts wei­ter un­ter­neh­men. Nach An­schluss der Kon­ver­tie­rung öff­net sich au­to­ma­tisch ein Fens­ter des Win­dows-

„Mit den vor­ge­fer­tig­ten Tools auf Heft-DVD er­stel­len Sie ein funk­ti­ons­rei­ches Ret­tungs­sys­tem – gra­tis! “

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