Spiele­mo­ni­to­re: Das brin­gen Free­sync und G-Sync

PC-WELT - - Ratgeber / Hardware -

AMD und Nvi­dia ha­ben wei­te­re Tech­ni­ken ent­wi­ckelt, die für flüs­si­ges Ga­me­play sor­gen sol­len: Für Mo­ni­to­re gibt es AMD Free­sync und Nvi­dia G-Sync. Sie ga­ran­tie­ren ei­ne flüs­si­ge Wie­der­ga­be von In­hal­ten, die nicht von Stot­tern, Tea­ring (ei­nem „Zer­rei­ßen“des Bil­des) oder Ein­ga­be­ver­zö­ge­run­gen ge­trübt wird. Die­se Feh­ler ent­ste­hen auf­grund der feh­len­den Ab­stim­mung zwi­schen der Bild­wie­der­hol­fre­quenz des Mo­ni­tors (in Hertz) und der Bild­ra­te der An­wen­dung (in Bil­dern pro Se­kun­de). Free­sync und G-Sync pas­sen die­se Wer­te an, um ei­ne op­ti­ma­le Darstel­lung zu er­mög­li­chen. Nvi­di­as Tech­nik G-Sync war zu­erst auf dem Markt und be­nö­tigt für die Um­set­zung ein klei­nes Hard­ware­mo­dul in­ner­halb des Mo­ni­tors so­wie ei­ne Gra­fik­kar­te ab dem Mo­dell Ge­force GTX 650 Ti Boost – ent­spre­chen­de Mo­ni­to­re sind nach wie vor teu­rer als Mo­del­le oh­ne G-Sync, was bis­her als Nach­teil der Tech­nik gilt. AMD hat mit sei­ner Lö­sung Free­sync et­was spä­ter nach­ge­zo­gen. Al­ler­dings han­delt es sich hier­bei um ei­nen of­fe­nen Stan­dard, der über­dies noch Vesa-zer­ti­fi­ziert ist und le­dig­lich ei­ne Dis­play­port-Schnitt­stel­le ab der Ver­si­on 1.2a vor­aus­setzt. Mit Gra­fik­kar­ten ab der Ra­de­on R7 260 so­wie ak­tu­el­le­ren APUs und ent­spre­chend kom­pa­ti­blen Mo­ni­to­ren ist das Nut­zen der Funk­ti­on be­reits mög­lich.

Free­sync und G-Sync syn­chro­ni­sie­ren die Bild­wie­der­hol­fre­quenz des Mo­ni­tors mit der Bild­ra­te des Spiels, um ein flüs­si­ges Bild zu er­mög­li­chen.

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