Feh­ler beim On­li­ne-Ban­king

PC-WELT - - Ratgeber / Leserforum -

PRO­BLEM: An­ge­nom­men, ich wür­de ver­se­hent­lich ei­ne fal­sche IBAN-Num­mer bei ei­ner On­li­ne-Über­wei­sung an­ge­ben und so ei­nen nen­nens­wer­ten Be­trag auf ein fal­sches Bank­kon­to über­wei­sen. Wie gro­ße sind mei­ne Chan­cen, das Geld wie­der­zu­be­kom­men? LÖ­SUNG: Zur Be­ant­wor­tung die­ser Fra­ge ha­ben wir uns Hil­fe bei der Post­bank ge­holt. Dort emp­fiehlt der Fi­nanz­ex­per­te Ste­fan Lud­wig, dass man bei ei­nem sol­chen Feh­ler vor al­lem schnell han­deln soll­te. Denn so lan­ge der Be­trag noch nicht auf dem Emp­fän­ger­kon­to gut­ge­schrie­ben ist, kann ei­ne Über­wei­sung zu­rück­ge­ru­fen wer­den. Soll­te das Geld aber schon an­ge­kom­men sein, müs­sen Sie es vom Emp­fän­ger zu­rück er­bit­ten. Die Bank macht für Sie den Emp­fän­ger aus­fin­dig und for­dert ihn auch zur Rück­zah­lung auf, was aber kos­ten­pflich­tig ist. Ein Druck­mit­tel hat die Bank da­bei aber nicht. Grund­sätz­lich muss ei­ne Bank nicht prü­fen, ob der Emp­fän­ger­na­me ei­ner Über­wei­sung mit dem Kon­to­in­ha­ber über­ein­stimmt, denn von Ge­set­zes we­gen ist bei Über­wei­sun­gen aus­schließ­lich die IBAN aus­schlag­ge­bend.

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