Vor­sicht Fal­le: Bild­rech­te

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Schnell die Bil­der­su­che von Goog­le oder Bing an­wer­fen, nach Fo­tos su­chen und den bes­ten Tref­fer für Ih­re Zwe­cke ver­wen­den, ist in der Re­gel kei­ne gu­te Idee. Auch wenn bei­spiels­wei­se Word 2016 mit „Ein­fü­gen“und der Op­ti­on „On­li­ne­gra­fi­ken“so­gar ei­nen ei­ge­nen Be­fehl für das flin­ke Über­neh­men von Gra­fi­ken aus der Bing-Fo­to­suche bie­tet, soll­ten Sie der Ver­lo­ckung wi­der­ste­hen, im In­ter­net ge­fun­de­ne Fo­tos ein­fach zu ko­pie­ren. Ver­wen­den Sie im­mer nur sol­che Gra­fi­ken, bei de­nen Sie ab­so­lut si­cher sind, dass kei­ne recht­li­chen Fal­len be­ste­hen. Faust­re­gel: Wenn Sie nicht genau wis­sen, wer der Ur­he­ber ei­ner Gra­fik ist und ob er die kos­ten­freie Nut­zung aus­drück­lich er­laubt, soll­ten Sie das Bild bes­ser nicht nut­zen. Das Ri­si­ko ei­ner Rechts­ver­let­zung tra­gen näm­lich im­mer Sie als Ver­wen­der von ge­schütz­ten Wer­ken. Man­che Fo­to­gra­fen oder Agen­tu­ren ver­fol­gen die un­er­laub­te Ver­wen­dung ihrer Bil­der ak­tiv und for­dern schwin­del­er­re­gen­de Scha­dens­er­satz­be­trä­ge. Ge­rich­te ver­lan­gen, dass Sie sich vor dem Ver­wen­den von Bil­dern ver­ge­wis­sern, ob und in wel­chem Um­fang Sie frem­des Fo­to­ma­te­ri­al ein­set­zen dür­fen. Es ge­nügt nicht, dass Sie le­dig­lich den Ur­he­ber oder die Web­sei­te, von der Sie das Bild ha­ben, als Qu­el­le an­ge­ben oder mit ei­nem Link dar­auf ver­wei­sen.

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