Drop­box: Mehr Gra­tis-Spei­cher

500 Mil­lio­nen Nut­zer hat der Cloud­dienst­leis­ter Drop­box, auch weil der Di­enst so gut funk­tio­niert. Da­bei ist der Gra­tis-Spei­cher win­zig, er lässt sich aber schnell auf über 20 GB ver­zehn­fa­chen.

PC-WELT - - Ratgeber / Internet - VON PE­TER STELZEL- MORAWIETZ

NOCH KEI­NE ZEHN JAH­RE ist es her, dass der US-An­bie­ter Drop­box sei­nen ein­fach zu be­die­nen­den Cloud­spei­cher auf den Markt brach­te. Ein kos­ten­lo­ser Di­enst, bei dem man grö­ße­re Da­ten­men­gen nicht nur on­li­ne spei­chern, son­dern per Maus­klick auch über meh­re­re PCs syn­chro­ni­sie­ren konn­te, war „da­mals“ge­ra­de­zu re­vo­lu­tio­när. Al­les, was über die für E-Mail zu­läs­si­ge Da­t­ei­grö­ße hin­aus­ging, muss­te man zum Trans­por­tie­ren zu­vor auf CD/DVD bren­nen oder auf ei­nen USB-Stick ko­pie­ren. Flash-Spei­cher aber war noch teu­er, ein 4-GBS­tick kos­te­te 2007 rund 40 Eu­ro. Erst die Re­tro­spek­ti­ve in Be­zug auf die Hür­den beim täg­li­chen Da­ten­aus­tausch und -trans­port macht klar, war­um Drop­box als ers­ter kos­ten­lo­ser An­bie­ter die­ser Art ei­nen sol­cher­ma­ßen durch­schla­gen­den Er­folg ver­zeich­ne­te. Und das, ob­wohl der Spei­cher­dienst bis En­de 2010 for­mal als Be­ta­ver­si­on lief und es von Be­ginn an da­ten­schutz­recht­li­che Be­den­ken we­gen der ame­ri­ka­ni­schen Ge­set­ze und des US-Stand­orts gab. Als Fol­ge der gro­ßen Po­pu­la­ri­tät brach­ten auch ex­ter­ne Ent­wick­ler Zu­satz­tools für den Spei­cher­dienst her­aus.

Gra­tis, ein­fach und läuft: Drop­box war beim Start re­vo­lu­tio­när

Schließ­lich ließ sich Drop­box platt­form­über­grei­fend be­nut­zen, auch auf dem Smart­pho­ne. Da half es der Kon­kur­renz in­klu­si­ve Goog­le und Mi­cro­soft we­nig, dass sie bis zu 50 GB Gra­tisSpei­cher zur Ver­fü­gung stell­te, wäh­rend das „Ori­gi­nal“nach wie vor nur zwei GB kos­ten­los bie­tet. Wer mehr be­nö­tigt, der zahlt nicht ge­ra­de we­nig, denn die Pro-Va­ri­an­te mit ei­nem TB Spei­cher­platz in der Cloud kos­tet gleich 99 Eu­ro pro Jahr (be­zie­hungs­wei­se 9,99 Eu­ro pro ein­zel­nem Mo­nat). Doch mit ein paar Tricks lässt sich das ZweiGB-Li­mit des Gra­tis-Ac­counts auf mehr als das Zehn­fa­che auf­boh­ren, und zwar dau­er­haft. Gut 20 GB rei­chen den meis­ten An­wen­dern zwar nicht für ein Back­up sämt­li­cher Da­ten, das Wich­tigs­te steht auf die­se Wei­se al­ler­dings on­li­ne im­mer zur Ver­fü­gung.

16 GB al­lei­ne durch Drop­bo­xEmp­feh­lun­gen an Freun­de

Falls Sie noch kein Drop­box-Kon­to be­sit­zen, er­stel­len Sie im ers­ten Schritt über die Web­sei­te ( www.drop­box.de) ei­nen kos­ten­lo­sen Ac­count. Bis auf Ih­ren Na­men, ei­ne gül­ti­ge Mailadres­se und ein Kenn­wort brau­chen Sie da­bei nichts an­zu­ge­ben. In­stal­lie­ren Sie als Nächs­tes die App (auf Heft-DVD) auf Ih­rem Win­dows-PC und mel­den Sie sich mit Ih­ren Kon­to­da­ten an. Über das Websym­bol im Drop­box-Tool un­ten in der Tas­kleis­te ge­lan­gen Sie oh­ne er­neu­te An­mel­dung zur Brow­ser-Ver­si­on und gleich­zei­tig zu Ih­ren Da­ten. Die ers­ten 500 MB Zu­satz­spei­cher schal­ten Sie frei, in­dem Sie auf „Ers­te Schrit­te“(oder „Hil­fe -> Ers­te Schrit­te“) kli­cken, dem As­sis­ten­ten fol­gen und das Glei­che auf Ih­rem Mo­bil­ge­rät wie­der­ho­len. Je­weils 500 GB Bo­nus-Spei­cher er­hal­ten Sie für je­de Drop­box-An­mel­dung von Freun­den, die auf Ih­re Emp­feh­lung hin ein On­li­nekon­to er­öff­nen. Ma­xi­mal 16 GB las­sen sich im kos­ten-

„Zwei GB Spei­cher in der Drop­box-Gra­tis-Ver­si­on sind nur der An­fang – 20 GB sind schnell er­stellt.“

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