Wun­der­list für Out­look: Aus E-Mails wer­den Auf­ga­ben

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DIE TO- DO- AP­PLI­KA­TI­ON Wun­der­list ist nun ein fes­ter Be­stand­teil von Mi­cro­soft Out­look. Kurz und knapp aus­ge­drückt er­zeugt die­se aus E-Mails Auf­ga­ben, ge­stal­tet da­mit den Ein­gangs­ord­ner über­sicht­li­cher und ent­las­tet den An­wen­der mit kon­kre­ten ToDos. Die Soft­ware zur Auf­ga­ben­ver­wal­tung er­stellt und ver­wal­tet all das, was man pri­vat oder im Job er­le­di­gen muss. Hier­zu las­sen sich die Auf­ga­ben in ver­schie­de­nen Lis­ten or­ga­ni­sie­ren, wie bei­spiels­wei­se „Shop­ping“, „Pri­vat“oder „Ar­beit“. Kon­kret bie­tet Out­look nach dem Öff­nen ei­ner E-Mail die „Wun­der­list“-Schalt­flä­che, die den Be­treff in ei­nen Auf­ga­ben­na­men so­wie den E-Mail-Text in ei­ne No­tiz um­wan­delt. Dann wählt man sei­ne Wun­der­lis­te aus, in die die No­ti­zen und Auf­ga­ben aus der E-Mail in­te­griert wer­den sol­len. Nach dem Ak­ti­vie­ren der Er­in­ne­rungs­funk­ti­on müs­sen Sie nur noch auf den But­ton „Add to“kli­cken. In Zu­kunft soll es dar­über hin­aus mög­lich sein, die Auf­ga­ben­lis­ten in Teams zu tei­len, bei­spiels­wei­se um die Team­ar­beit zu or­ga­ni­sie­ren oder Auf­ga­ben im Ur­laubs­fall an Kol­le­gen zu über­tra­gen. Das funk­tio­niert, in­dem man in ei­ner neu­en E-Mail mit­tels Klick auf den „Wun­der­list“-But­ton die Auf­ga­ben­lis­te öff­net. Sie lässt sich dann über „Sha­re List“per Mail ver­sen­den. Emp­fän­ger der Mail kli­cken auf „Lis­te an­se­hen“und kön­nen di­rekt in der Lis­te ar­bei­ten. Das Add-in läuft un­ter Out­look 2013 und 2016, un­ter Of­fice 365 so­wie un­ter Out­look.com, es lässt sich über den Of­fice Sto­re ( www. pcwelt.de/mdynWN) kos­ten­los her­un­ter­la­den und an­schlie­ßend in Out­look in­te­grie­ren. Der ein we­nig selt­sam an­mu­ten­de Na­me „Wun­der­list“stammt üb­ri­gens noch vom Ber­li­ner Star­tupUn­ter­neh­men 6Wun­der­kin­der, das Mi­cro­soft in der Zwi­schen­zeit über­nom­men hat. Ei­ne aus­führ­li­che wie auch gut ge­mach­te Hil­fe auf Deutsch gibt es un­ter www.pc welt.de/H8Fe­tJ. Nur wun­dern Sie sich bit­te nicht über die An­spra­che per „Du“– die Fra­gen und Ant­wor­ten stam­men eben noch aus ei­nem Star­t­up. WIN­DOWS 3.1 war die ers­te auch kom­mer­zi­ell er­folg­rei­che Ver­si­on von Mi­cro­softs Be­triebs­sys­tem. Al­lein in den ers­ten zwei Mo­na­ten nach dem Start am 1. März 1992 wur­den welt­weit rund drei Mil­lio­nen Li­zen­zen ver­kauft. Aber wie war das „da­mals“noch mal? So man­cher PC-An­wen­der wird sich beim Auf­ru­fen der Pro­gramm­samm­lung für Win­dows 3.1 im Ar­chi­ve.org-Ar­chiv ( www. pcwelt.de/qDvEfH) mit dem Brow­ser wie­der dar­an er­in­nern. Bei Re­dak­ti­ons­schluss stan­den dort 50 Re­tro-An­wen­dun­gen aus dem frü­he­ren Be­triebs­sys­tem zur Ver­fü­gung, die al­le­samt im Brow­ser un­ter Ja­va­script lau­fen: an­ge­fan­gen beim Pro­gramm-Ma­na­ger bis zum Schach­com­pu­ter. Ein loh­nen­der Blick für al­le frü­hen PC-Nut­zer. Ach ja, was wa­ren die Hard­ware­an­for­de­run­gen ( https://sup­port.mi cro­soft.com/en-us/kb/32905) doch da­mals noch ge­ring: ein 286er Pro­zes­sor, 640 KB Haupt­spei­cher so­wie sechs MB frei­er Spei­cher auf der Fest­plat­te und ein Dis­ket­ten­lauf­werk – das war al­les.

Das Out­look-Add-in Wun­der­list er­zeugt aus E-Mails per Maus­klick Auf­ga­ben, die sich zu­dem in un­ter­schied­li­chen Lis­ten ord­nen las­sen.

Ja, Far­be gab es auch zu Zei­ten von Win­dows 3.1 schon – zu­min­dest ein biss­chen. Im Brow­ser kön­nen Sie die frü­he­ren PC-Zei­ten wie­der auf­le­ben las­sen.

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