Lei­tung pfif­fig in der Gar­di­nen­leis­te ver­ste­cken

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FUNKLÖSUNGEN FÜR zu Hau­se sind be­quem, egal ob WLAN, DECT (Te­le­fon) oder Blue­tooth: Da­bei muss man kei­ne Ka­bel ver­le­gen und die Ver­bin­dun­gen sind in al­ler Re­gel eben­falls schnell ein­ge­rich­tet. Für den Fall, dass aber doch ei­ne Kup­fer­lei­tung her muss, bei­spiels­wei­se aus Sta­bi­li­täts- und Durch­satz­grün­den oder weil es schlicht kei­ne draht­lo­se Lö­sung gibt – so wie in un­se­rem Bei­spiel. Der Au­tor be­treibt ein schnur­ge­bun­de­nes Te­le­fon aus Zei­ten der Bun­des­post an sei­ner Fritz­box, doch die ist aus­ge­rech­net ge­nau an der ge­gen­über­lie­gen­den Wand des Wohn­zim­mers plat­ziert, wo das Te­le­fon sei­nen Platz fin­den soll. Ein Ka­bel quer durch den Raum kommt so­wohl aus äs­the­ti­schen als auch aus prak­ti­schen Grün­den nicht in Fra­ge. Häu­fig lässt sich das Ka­bel um den Raum her­um an der Wand ent­lang­füh­ren und da­bei hin­ter der Fuß-, So­ckel- oder Ket­tel­leis­te ver­ste­cken. Bei Netz­werk­ka­beln ver­wen­det man da­zu am bes­ten so­ge­nann­tes Flach­band­ka­bel, das es fer­tig mit Ste­ckern bis zu ei­ner Län­ge von 20 Me­tern gibt. In un­se­rem Fall schied die­se Op­ti­on we­gen der Bal­kon­tü­re al­ler­dings aus – hier gibt es kei­ne Leis­te. Die Lö­sung war aber längst mon­tiert: näm­lich an der De­cke in Form ei­ner Gar­di­nen­leis­te mit zwei Schie­nen, von de­nen le­dig­lich ei­ne für den Vor­hang be­nö­tigt wird. In die an­de­re lässt sich das Ka­bel durch ein­fa­ches Hin­ein­drü­cken schnell ver­le­gen. Zum Hoch­füh­ren des Ka­bels an die De­cke fi­xiert man die Lei­tung in den Zim­mer­ecken ent­we­der mit Se­kun­den­kle­ber oder bei wei­ßen Wän­den mit Me­di­zin­kle­be­band – es ver­schwin­det ja eh hin­ter den Vor­hän­gen. Fa­zit: Das Re­sul­tat ist sehr viel ele­gan­ter und ein­fa­cher als die Mon­ta­ge ei­nes zu­sätz­li­chen Ka­bel­ka­nals. HA­BEN SIE SICH ei­nen 3D-Dru­cker an­ge­schafft und möch­ten Sie jetzt so­fort los­dru­cken, statt erst müh­sam ei­ne Vor­la­ge im CADPro­gramm zu er­stel­len? Die müs­sen Sie zu­nächst in ei­ne druck­fä­hi­ge Ver­si­on um­wan­deln, be­vor sie sich an den Dru­cker sen­den lässt. Das al­les kön­nen Sie sich spa­ren, in­dem Sie ganz ein­fach ein druck­fä­hi­ges Mo­tiv aus dem In­ter­net her­un­ter­la­den. In die­sem Tipp fin­den Sie die bes­ten Web­sei­ten mit 3D-Vorlagen und ih­ren Spe­zi­al­ge­bie­ten vor­ge­stellt. Thin­gi­ver­se ( www. thin­gi­ver­se. com): Dies ist die wohl be­kann­tes­te In­ter­net­da­ten­bank für 3D-Vorlagen. Sie wird vom US-Ge­rä­te­her­stel­ler Ma­ker­bot un­ter­hal­ten und soll mitt­ler­wei­le rund 9000 Vorlagen um­fas­sen. Auf­ge­ru­fen ist je­der­mann, sei­ne STL-Da­tei hoch­zu­la­den, die The­men­be­rei­che sind nicht ein­ge­schränkt. Da­her fin­den sich Spiel­fi­gu­ren eben­so wie et­wa Schmuck­ge­gen­stän­de oder tech­ni­sche Ge­rät­schaf­ten. Die Vorlagen sind von den Ur­he­bern frei­ge­ge­ben und kön­nen für nicht kom­mer­zi­el­le Zwe­cke gra­tis ge­druckt so­wie ver­än­dert wer­den. Dar­über hin­aus ist es aus­drück­lich ge­stat­tet, die her­un­ter­ge­la­de­ne Da­tei zu mo­di­fi­zie­ren, um sie da­nach als neue Vor­la­ge wie­der frei­zu­ge­ben. Cult­s3D ( cult­s3d. com/ en): Die Web­sei­te ver­steht sich als Markt­platz für 3D-Vorlagen. Dort fin­den sich kos­ten­lo­se und kos­ten­pflich­ti­ge Da­tei­en gleich­be­rech­tigt prä­sen­tiert. Die Macher ver­si­chern, je­de Vor­la­ge auf ih­re Druck­ei­gen­schaf­ten hin über­prüft zu ha­ben. Kos­tet ein Mo­tiv, hat der Ur­he­ber der Krea­ti­on den Preis fest­ge­setzt. Zum Her­un­ter­la­den von Vorlagen müs­sen Sie sich re­gis­trie­ren und ein Mit­glied der Com­mu­ni­ty wer­den. Die Mo­tiv­aus­wahl um­fasst Lam­pen­schir­me ge­nau­so wie Kat­zen­spiel­zeug oder Han­dy­hal­ter. 3DShook ( www. 3dshook. com): Möch­ten Sie hier ei­ne Vor­la­ge her­un­ter­la­den, so kom­men Sie nicht um ei­ne Re­gis­trie­rung her­um. Die Da­ten­bank ist le­dig­lich zum Aus­pro­bie­ren kos­ten­los, im An­schluss dar­an kön­nen Sie aus meh­re­ren Pa­ke­ten wäh­len. So kos­ten zum Bei­spiel zwölf De­signs 10 US-Dol­lar, 40 Da­tei­en kom­men auf 25 US-Dol­lar. Ei­ne zeit­li­che Ein­schrän­kung ha­ben Sie hier nicht zu be­fürch­ten. Der Aus­wahl­ka­ta­log um­fasst 40 The­men­be­rei­che, wel­che in Ka­te­go­ri­en wie Kind­heit, Mo­de oder Out­door ge­glie­dert sind.

Un­auf­fäl­lig und oft be­reits vor­han­den: Ka­bel für Netz­werk, Laut­spre­cher oder Te­le­fon las­sen sich schnell und ein­fach in der Gar­di­nen­leis­te quer durch das Zim­mer füh­ren.

Thin­gi­ver­se ist das wohl be­kann­tes­te Bei­spiel ei­ner Platt­form für 3D-Druck­vor­la­gen. Das Web bie­tet wei­te­re Qu­el­len, um so­fort an Druck­ba­res zu kom­men.

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