DVB-T2-HD-Emp­fän­ger fürs Smart­pho­ne

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Seit we­ni­gen Wo­chen wird in Deutsch­land das di­gi­ta­le ter­res­tri­sche Fern­se­hen nach dem neu­en Stan­dard DVB-T2-HD aus­ge­strahlt. Er­for­der­lich ist da­zu ein H.265-taug­li­cher Tu­ner (HEVC). Kom­pa­ti­ble Fern­se­her und Set­top­bo­xen führt die of­fi­zi­el­le Ge­rä­te­lis­te ( www.tv-platt­form.de/de/dvb-t2-hd-ge­rae­te­lis­te) auf. Rar ist bis­her das An­ge­bot an DVB-T2-Emp­fän­gern fürs Smart­pho­ne. Ter­ra­tec bringt zum Preis von et­wa 50 Eu­ro nun den Ci­ner­gy T2-Stick Mi­cro für An­dro­id und Win­dows her­aus. Der Stick be­sitzt wie die von Ge­nia­tech/El­ga­to kei­ne Ent­schlüs­se­lungs­ein­heit und er­laubt so­mit nur den HDEmp­fang der un­ver­schlüs­sel­ten, öf­fent­lich­recht­li­chen Sen­der. DVDB-T2-Tu­ner mit in­te­grier­tem De­co­der für An­dro­id und iOS sind erst in eni­gen Mo­na­ten zu er­war­ten. WIRK­LI­CHE IN­NO­VA­TIO­NEN bot Goog­le auf sei­ner dies­jäh­ri­gen I/O-Kon­fe­renz kaum: ein VR-Head­set („Day­dream“) wie die Vir­tu­al-Rea­li­ty-Bril­len von Ocu­lus & Co., den Mes­sen­ger „Al­lo“wie Whats­app, die kon­text­ba­sier­te Wei­ter­ent­wick­lung des per­sön­li­chen As­sis­ten­ten oder den oben ab­ge­bil­de­ten in­tel­li­gen­ten Laut­spre­cher „Ho­me“fürs Wohn­zim­mer. Ama­zon ver­kauft sein Pen­dant „Echo“schon seit über ei­nem Jahr. Was auf den ers­ten Blick nach Ko­pi­en an­de­rer Pro­duk­te oder Di­ens­te aus­sieht, er­öff­net erst mit ei­nem wei­te­ren Aspekt die wah­re Be­deu­tung: In Sa­che künst­li­cher In­tel­li­genz (KI) zählt Goog­le welt­weit zu den füh­ren­den Un­ter­neh­men und spricht selbst von ei­nem „bahn­bre­chen­den Punkt“in der Ent­wick­lung. Der Such­ma­schi­nen­kon­zern meint es al­so ernst und dringt im­mer wei­ter in im­mer mehr Le­bens­be­rei­che vor. Das al­les ist kei­nes­falls fer­ne Zu­kunfts­mu­sik, son­dern er­scheint schon in den kom­men­den Mo­na­ten auf dem Markt. Lang­fris­tig wird das Un­ter­neh­men von je­dem ein­zel­nen Nut­zer sei­ner Di­ens­te und Pro­duk­te wis­sen, was die­ser will – Goog­le wird so­zu­sa­gen mensch­li­cher und „ver­steht“ei­nen. Und an den Pro­jek­ten, von de­nen in die­sem Jahr im ka­li­for­ni­schen Moun­tain View nicht die Re­de war, wird na­tür­lich den­noch wei­ter ge­ar­bei­tet: un­ter an­de­rem am selbst­fah­ren­den Goog­le Car. We­ni­ger span­nend fiel die WWDC-Kon­fe­renz von App­le aus: Neue Ge­rä­te stell­te Fir­men­chef Tim Cook nicht vor, son­dern gab ei­nen Aus­blick auf iOS 10: mit ei­ner ei­ge­nen App für die Ho­me-Au­to­ma­ti­on so­wie ei­ne Ge­sichts- und Ob­jekter­ken­nung für die Fo­to-App. Jeff Be­zos, Chef des US-Un­ter­neh­mens Ama­zon, in ei­nem In­ter­view zum Flop des ers­ten kon­zern­ei­ge­nen Smart­pho­nes. Der Ver­kauf des Fi­re Pho­nes wur­de nach nur ei­nem Jahr ein­ge­stellt.

„Miss­er­fol­ge ge­hö­ren zu ei­nem er­folg­rei­chen Un­ter­neh­men da­zu.“

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