Si­cher­heits­lü­cke Ser­vice­tool

Ei­ne Lü­cke in vie­len Tools öff­net An­grei­fern den Zu­gang zu Ih­rem Note­book und Ih­rem Smart­pho­ne. Be­trof­fen sind Ge­rä­te nam­haf­ter Her­stel­ler wie Dell und Le­no­vo. Schüt­zen kann sich nur, wer die Lü­cken kennt.

PC-WELT - - Ratgeber / Sicherheit - VON AR­NE AR­NOLD

AUS­GE­RECH­NET DAS SER­VICE­TOOL ei­nes Note­books reißt ein rie­si­ges Si­cher­heits­loch in den Schutz­schild des Rech­ners. Ei­gent­lich soll­te das Ser­vice­tool nach neu­en Trei­bern beim Note­book-Her­stel­ler su­chen und die­se im An­schluss dar­an la­den so­wie ins­tal­lieren. Doch die­se Auf­ga­be er­füllt das Tool nur völ­lig un­ge­nü­gend, denn es schützt die In­ter­net­ver­bin­dung zum Her­stel­ler­ser­ver nicht. Die Fol­ge: Ein An­grei­fer kann sich ganz ein­fach in die­se Ver­bin­dung ein­klin­ken und an­statt ei­nes Trei­bers ei­nen ge­fähr­li­chen Vi­rus auf den PC schleu­sen. Be­trof­fen sind nam­haf­te Note­book-Her­stel­ler wie Acer, Asus, Dell, HP und Le­no­vo. Als Smart­pho­ne-Nut­zer sind Sie üb­ri­gens nicht bes­ser dran, weil ei­ne Viel­zahl von Apps Ih­re Ver­bin­dung zum In­ter­net eben­falls nicht aus- rei­chend schützt. Die Fol­ge ist die glei­che wie bei den Note­books. Ein An­grei­fer hängt sich in die In­ter­net­ver­bin­dung und schleust dar­über ge­fähr­li­chen Co­de ein. Schuld ist fast im­mer ei­ne man­gel­haf­te Über­prü­fung von di­gi­ta­len Zer­ti­fi­ka­ten. Die­se Zer­ti­fi­ka­te sor­gen ei­gent­lich für Si­cher­heit im In­ter­net. Sie be­stä­ti­gen die Echt­heit (Iden­ti­tät) ei­ner Web­sei­te oder ei­nes Ser­vers im In­ter­net. Die Zer­ti­fi­ka­te sind so et­was wie der Per­so­nal­aus­weis des In­ter­nets. Nach­dem das Zer­ti­fi­kat die Echt­heit ei­nes Ser­vers be­schei­nigt hat, er­mög­licht es au­ßer­dem die Ver­schlüs­se­lung der

„Als ‚ge­fähr­lichs­ten Co­de der Welt‘ be­zeich­nen For­scher Tools und Apps zur Aus­füh­rung von Up­dates.“

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