Ko­di auf dem Raspber­ry Pi ins­tal­lieren

PC-WELT - - Ratgeber / Software -

Der Raspber­ry Pi 3 stellt ne­ben dem Fi­re TV Stick (je­weils rund 40 Eu­ro) ei­ne güns­ti­ge Hard­ware dar, mit der sich Ko­di auf prak­tisch je­dem Fern­se­her nut­zen lässt. Wir zei­gen Ih­nen, wie Sie die schlan­ke Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on Open Elec mit­samt Ko­di auf die Rech­ner­pla­ti­ne auf­spie­len – ganz oh­ne Li­nux-Kennt­nis­se! Ne­ben dem Raspber­ry Pi mit Netz­teil, Maus, Tas­ta­tur und even­tu­ell WLAN-Stick be­nö­ti­gen Sie ei­ne Mi­cro-SD-Kar­te mit min­des­tens zwei GBy­te. So geht’s: Ins­tal­lieren und star­ten Sie auf Ih­rem Win­dows-PC das Tool Win32 Disk Ima­ger (auf Hef­tDVD). Wäh­len Sie im Feld „Image File“das für Ihr Raspber­ry-Mo­dell pas­sen­de Open-Elec-Image (auf Heft-DVD), da­hin­ter den Lauf­werks­buch­sta­ben der im PC ein- be­zie­hungs­wei­se per Car­dre­a­der an­ge­steck­ten SD-Kar­te und über­tra­gen den In­halt mit „Wri­te -> Yes“. Ist dies ab­ge­schlos­sen, ent­neh­men Sie die Spei­cher­kar­te und ste­cken sie in den Kar­ten­slot auf der Un­ter­sei­te des Raspber­ry Pi. Den Fern­se­her oder Mo­ni­tor schlie­ßen Sie per HDMI an die Pla­ti­ne an; zum erst­ma­li­gen Ein­rich­ten emp­feh­len sich wie­der USB-Maus und -Tas­ta­tur. So­bald Sie den Mi­ni­rech­ner über die Mi­cro-USB-Buch­se mit Strom ver­sor­gen, boo­tet die­ser, kon­fi­gu­riert sich selbst und zeigt nach ein bis zwei Mi­nu­ten das Will­kom­men-Fens­ter. Fol­gen Sie dem Se­t­up-As­sis­ten­ten je­weils mit „Next“, rich­ten Sie ge­ge­be­nen­falls das WLAN ein und über­neh­men die Vor­ein­stel­lun­gen. Das war es schon, denn die Ko­di-Ober­flä­che ken­nen Sie ja be­reits. Kon­fi­gu­ra­ti­on und al­les Wei­te­re be­schreibt der Haupt­ar­ti­kel, die Fern­be­die­nung per App der Kas­ten auf Sei­te 63. Üb­ri­gens: Nach der Erst­kon­fi­gu­ra­ti­on star­tet Ko­di auf dem Raspber­ry Pi bei je­dem spä­te­ren Start in rund 15 Se­kun­den.

Die Ein­rich­tung von Ko­di auf dem Raspber­ry Pi dau­ert ins­ge­samt nur et­wa fünf Mi­nu­ten. Li­nux-Kennt­nis­se sind da­für nicht ein­mal an­satz­wei­se er­for­der­lich.

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