So sper­ren und ent­sper­ren Sie Win­dows mit Ih­rem Smart­pho­ne

In Ih­rem On­li­ne­kon­to bei Drop­box se­hen Sie un­ter „Ein­stel­lun­gen -> Si­cher­heit“, wel­che an­de­ren Apps und Di­ens­te auf Ih­re Da­ten in der Cloud zu­grei­fen dür­fen. Die­se Pro­gram­me brau­chen Sie:

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ALS ON­LI­NESPEI­CHER ist Drop­box ( www.drop­box.com) ex­trem be­liebt. Denn das Hoch- und Her­un­ter­la­den der Da­ten in die Drop­box funk­tio­niert seit Jah­ren äu­ßerst zu­ver­läs­sig. Zu­dem sind die mo­bi­len Apps für An­dro­id und iOS leicht zu be­die­nen und bie­ten vie­le nütz­li­che Funk­tio­nen, et­wa et­li­che Da­tei­be­trach­ter, um sich PDFs und Of­fice-Do­ku­men­te di­rekt in der Drop­box-App an­se­hen zu kön­nen. Und schließ­lich nut­zen vie­le an­de­re Tools und Di­ens­te die Drop­box – sie kön­nen so mehr Funk­tio­nen und Kom­fort vor al­lem auf mo­bi­len Ge­rä­ten bie­ten. Der Zu­griff an­de­rer Apps und Di­ens­te auf Ih­re Drop­box ist aber auch ei­ne Schwach­stel­le. Ge­lingt es et­wa ei­nem An­grei­fer, sich in die Da­ten­bank ei­nes Fo­to-Ap­pAn­bie­ters zu ha­cken, dann hat er im schlimms­ten Fall Zu­gang zu den dort re­gis­trier­ten Apps der Nut­zer. Wenn Sie die­se App ver­wen­den und ihr zu­dem ei­nen Drop­box-Zu­griff er­laubt ha­ben, dann lie­gen Ih­re Da­ten of­fen. Das Ri­si­ko ist um­so grö­ßer, je mehr Zu­griffs­rech­te Sie ei­ner App oder ei­nem Di­enst in Ih­rer Drop­box ein­räu­men. Die Ska­la reicht von „Aus­ge­wähl­te Da­tei­en“, wie et­wa Mi­cro­soft Of­fice On­li­ne das for- dert, bis hin zu „Ge­sam­te Drop­box“, wie von Lo­cus Pro ( www. lo­cus­map.eu) ge­for­dert. Grund­sätz­lich müs­sen Sie der App, dem Di­enst und der da­zu­ge­hö­ri­gen Fir­ma oder Per­son ver­trau­en, wenn Sie für sie Ih­re Drop­box öff­nen. Das ge­schieht im Be­darfs­fall völ­lig un­kom­pli­ziert per As­sis­tent. App-Be­rech­ti­gun­gen lö­schen – so geht’s: Sie er­hö­hen die Si­cher­heit Ih­rer Da­ten in der Cloud un­ge­mein, wenn Sie die Zu­griffs­be­rech­ti­gun­gen auf die­je­ni­gen Apps und Di­ens­te be­schrän­ken, die Sie wirk­lich nut­zen. Mel­den Sie sich un­ter www.drop­box.com in Ih­rem Kon­to an, und kli­cken Sie oben rechts auf Ih­ren Drop­box-Na­men und dann auf „Ein­stel­lun­gen -> Si­cher­heit“. Al­ter­na­tiv ru­fen Sie ein­fach den Link https:// www. drop­box.com/ac­count#se­cu­ri­ty auf. Un­ter dem Punkt „Ver­knüpf­te Apps“sind al­le Apps und Di­ens­te auf­ge­führt, die mehr oder we­ni­ger Zu­griff auf Ih­re Da­ten bei Drop­box ha­ben. Über das X am En­de je­der Zei­le lö­schen Sie die Be­rech­ti­gung für die­se Apps. Soll­ten Sie ei­ner App ih­re Be­rech­ti­gun­gen ent­zie­hen, die Sie spä­ter wie­der be­nö­ti­gen, dann star­tet fast im­mer der As­sis­tent und holt sich den nö­ti­gen Zu­griff er­neut. FÜR DAS SPER­REN oder Ent­sper­ren Ih­res Win­dows-Desk­tops per Blue­too­th­ge­rät gibt es schon seit Jah­ren Pro­gram­me. Die Tools set­zen meist ein Smart­pho­ne vor­aus, da die­ses in der Re­gel Blue­tooth ein­ge­baut hat. Soll­te der PC oder das Note­book noch kein Blue­tooth bie­ten, lässt sich das per USB-Ste­cker für rund 10 Eu­ro nach­rüs­ten. Die meis­ten Tools zum Ent­sper­ren wur­den al­ler­dings nach we­ni­gen Jah­ren nicht wei­ter­ent­wi­ckelt und ver­schwan­den dann von der Bild­flä­che, so et­wa das ei­gent­lich gut funk­tio­nie­ren­de Tool von Da­ve Amen­ta ( http://www.da­vea­men­ta. com/bt­pro­xi­mi­ty/). An­de­re Tools wur­den an Fir­men ver­kauft, die nur Pro­duk­te für Un­ter­neh­men an­bie­ten, wie das Tool Pho­enix Free­ze, das an Ab­so­lut Soft­ware ging. Un­ter den üb­rig ge­blie­be­nen kos­ten­lo­sen Pro­gram­men kön­nen wir ein­ge­schränkt das Tool Bt Prox emp­feh­len, das sich auf das au­to- ma­ti­sche Sper­ren von Win­dows ver­legt hat. Bei un­se­rem Test mit ei­nem PC in­klu­si­ve Blue­too­thUSB-Ste­cker so­wie den bei­den Smart­pho­nes One Plus X und So­ny Mi­ni sperr­te das Tool den PC zu­ver­läs­sig, wenn wir das Han­dy ent­fern­ten oder Blue­tooth am Han­dy de­ak­ti­vier­ten. Al­ler­dings sperr­te das Tool den PC ge­le­gent­lich auch dann, wenn das Smart­pho­ne da­ne­ben lag. Im­mer­hin warnt Bt Prox den Nut­zer vor dem Sper­ren mit ei­nem op­ti­schen wie akus­ti­schen Count­down von zehn ab­wärts. Als Bo­nus kann das Tool auch ei­nen wei­te­ren Be­fehl aus­füh­ren, wenn es den PC sperrt. Wel­cher das ist, le­gen Sie über „Sperr­be­fehl“fest. Das letz­te Up­date hat Bt Prox 2011 er­hal­ten. Soll­te das Tool auf Ih­rem PC nicht wie ge­wünscht funk­tio­nie­ren, lohnt es sich nicht, auf ein Up­date zu war­ten. Falls Bt Prox aber bei Ih­nen zu­frie­den­stel­lend ar­bei­tet, spricht nichts ge­gen den Ein­satz.

Mit der Sha­re­ware Ro­hos Lo­gon Key ent­sper­ren Sie Ihr Win­dows-Be­nut­zer­kon­to per Fin­ger­tipp über ei­ne App auf Ih­rem blue­too­th­fä­hi­gen Smart­pho­ne.

BT Prox, gra­tis, für Win­dows Vis­ta, 7, 8 und 10, auf Heft-DVD und Down­load un­ter http://bt­prox.sourcef­or­ge.net. Oder: Ro­hos Lo­gon Key 3.2, 25 Eu­ro, für Win­dows Vis­ta, 7, 8 und 10, auf Heft-DVD und Down­load un­ter www.pcwelt.de/288616. Ro­hos Lo­gon Key App, eng­lisch­spra­chig, gra­tis, für An­dro­id, Down­load über https://goo.gl/dtKUgI. Goog­le Au­then­ti­ca­tor, gra­tis, für An­dro­id, Down­load über https://goo.gl/S2267a.

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