Den op­ti­ma­len Schär­fe­be­reich fest­stel­len

Die­ses Pro­gramm brau­chen Sie: Hy­per Fo­cal Pro, kos­ten­los, für An­dro­id, per Down­load un­ter https://goo.gl/3xvcPq

PC-WELT - - Tipps & Tricks / Audio, Video, Foto -

BE­SIT­ZEN SIE ei­ne Di­gi­tal­ka­me­ra, bei wel­cher sich Blen­de und Ver­schluss­zeit ma­nu­ell ein­stel­len las­sen, kön­nen Sie über die Blen­de den Schär­fe­be­reich Ih­rer Bil­der be­stim­men: Je of­fe­ner die Blen­de, al­so je klei­ner der Wert ist, des­to un­schär­fer wird der Hin­ter­grund. Stel­len Sie da­ge­gen ei­ne ge­schlos­se­ne Blen­de ein (gro­ßer Wert), so wird der Hin­ter­grund scharf und der Vor­der­grund un­scharf. Dies wird als Tie­fen­schär­fe be­zeich­net. Bei man­chen Mo­ti­ven, wie et­wa Land­schafts­auf­nah­men, soll­te al­ler­dings mög­lichst der ge­sam­te Bild­be­reich scharf ab­ge­bil­det wer­den. Da­für ist die so­ge­nann­te Hy­per­fo­kal­dis­tanz ent­schei­dend, al­so die Ent­fer­nung, auf die man scharf­stel­len muss, um so­wohl den Hin­ter­grund als auch den Vor­der­grund scharf zu be­kom­men. Da­bei hilft Ih­nen die App Hy­per Fo­cal Pro, die die op­ti­ma­le Hy­per­fo­kal­dis­tanz in Ab­hän­gig­keit von Ka­me­ra­mo­dell, Blen­de, Brenn­wei­te so­wie Ab­stand der Ka­me­ra be­zie­hungs­wei­se de­ren Sen­so­re­be­ne zum Mo­tiv („Sub­ject dis­tan­ce“) aus­rech­net. Hier gibt es aber ei­ni­ges zu be­ach­ten: So ge­ben Sie zum Bei­spiel die Brenn­wei­te oh­ne Be­rück­sich­ti­gung des Crop­Fak­tors ein (al­so nicht mul­ti­pli­zie­ren!). Die Ob­jekt­dis­tanz zeigt Ih­nen die Ka­me­ra zu­meist nach dem Fo­kus­sie­ren an oder Sie kön­nen sie auch selbst mes­sen – der Start­punkt ist ge­wöhn­lich durch ei­nen durch­ge­stri­che­nen Kreis am Ka­me­ra­ge­häu­se ge­kenn­zeich­net. Al­le Wer­te las­sen sich durch ein­fa­ches Ankli­cken des ent­spre­chen­den Fel­des in der App än­dern. Die App lie­fert dar­über hin­aus ei­ne an­schau­li­che Gra­fik zu je­der Be­rech­nung, in der der schar­fe Be­reich ein­ge­zeich­net ist. WER HÄU­FIG IN so­zia­len Netz­wer­ken un­ter­wegs ist, vor al­lem auf Twit­ter, kennt ani­mier­te Gifs. Die­se Clips oh­ne Ton sind nur we­ni­ge Se­kun­den lang und lau­fen als End­los­schlei­fe. Mit der kos­ten­lo­sen Soft­ware Ani­ma­ke kön­nen Sie selbst ganz ein­fach ein be­weg­tes Gif aus ein­zel­nen Fo­tos an­fer­ti­gen. Sie brau­chen da­zu le­dig­lich ei­ni­ge Se­ri­en­bil­der, auf de­nen sich das Mo­tiv ein we­nig be­wegt – et­wa ei­ne Kat­ze, die sich putzt, oder ein Kind, das lacht. Die ein­zel­nen Bil­der soll­ten Sie so be­nen­nen, dass die Da­tei­en gleich in der Rei­hen­fol­ge auf­ge­lis­tet wer­den, in der sie ab­ge­spielt wer­den sol­len. Pas­sen Sie des Wei­te­ren die Auf­lö­sung der Ein­zel­bil­der an, da­mit das Gif in der Fol­ge nicht zu groß wird. Öff­nen Sie Ani­ma­ke und er­stel­len Sie ein neu­es Do­ku­ment (blau­es Blatt Pa­pier). Kli­cken Sie jetzt mit der rech­ten Maus­tas­te in das er­ schei­nen­de Fens­ter und dar­auf­hin auf die Op­ti­on „Ein­fü­gen aus Da­tei“. Wäh­len Sie die Bil­der aus, aus de­nen Sie das be­weg­te Gif er­stel­len möch­ten, und tip­pen Sie als Nächs­tes auf „Öff­nen“. Wenn Sie die Rei­hen­fol­ge kor­rekt per Bild­na­me an­ge­ge­ben ha­ben, ak­ti­vie­ren Sie „kei­ne Än­de­rung“im fol­gen­den Fens­ter und be­stä­ti­gen Sie das. Jetzt müs­sen Sie die Ver­weil­zeit der ein­zel­nen Bil­der be­ar­bei­ten, al­so, wie lan­ge je­des Bild an­ge­zeigt wer­den soll. Als Stan­dard sind 50 Mil­li­se­kun­den an­ge­ge­ben, was in der Re­gel aber zu kurz ist. Für ei­nen mög­lichst flie­ßen­den, je­doch nicht zu hek­ti­schen Über­gang pro­bie­ren Sie ei­nen Wert zwi­schen 300 und 500 Mil­li­se­kun­den. Über „Ani­ma­ti­on, Star­ten“kön­nen Sie Ihr Gif an­se­hen, spei­chern lässt es sich mit „Da­tei, Spei­chern un­ter“. Wäh­len Sie „Ani­mier­tes Gif­Bild“als For­mat.

–vo Mit der Free­ware Ani­ma­ke kön­nen Sie aus Se­ri­en­bil­dern ganz ein­fach be­weg­te Gifs er­stel­len, de­ren Grö­ße und Fre­quenz sich an­pas­sen las­sen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.