Crea­tors Up­date für Win­dows 10

Das nächs­te gro­ße Up­date für Win­dows 10 er­scheint 2017 im März. Zu­dem hat Mi­cro­soft ei­nen hoch­wer­ti­gen All-in­O­ne- PC vor­ge­stellt.

PC-WELT - - News / Windows 10 Creators Update - VON PA­NA­GIO­TIS KOLOKYTHAS UND PE­TER STELZEL- MORAWIETZ

BIS­LANG FIRMIERTE das nächs­te gro­ße Up­date von Win­dows 10 un­ter der Be­zeich­nung „Reds­to­ne 2“, auch über den Er­schei­nungs­ter­min wur­de im­mer wie­der spe­ku­liert. Nun hat Mi­cro­soft die Fak­ten auf den Tisch ge­legt: Der Nach­fol­ger des An­ni­vers­a­ry Up­dates vom Som­mer heißt „Crea­tors Up­date“und wird im März er­schei­nen. Die Be­zeich­nung deu­tet be­reits an, wo ne­ben an­de­ren Neue­run­gen der Fo­kus der Ak­tua­li­sie­rung liegt, näm­lich auf Krea­ti­vi­tät und 3D im Be­son­de­ren. „3D for ever­yo­ne“hieß die Haupt­bot­schaft bei der Vor­stel­lung in New York.

Mi­cro­soft ver­spricht „3D für al­le“

Je­der Win­dows-10-Nut­zer soll in die La­ge ver­setzt wer­den, 3D-In­hal­te zu er­stel­len und zu ver­ar­bei­ten. Da­zu wird das Crea­tors Up­date ein­fach zu be­die­nen­de Werk­zeu­ge mit­brin­gen, dar­un­ter Paint 3D. Das seit je­her im Be­triebs­sys­tem in­te­grier­te Mal­pro­gramm er­hält al­so Funk­tio­nen zum Um­gang mit 3D-Ob­jek­ten. Mit­hil­fe der „Win­dows Cap­tu­re 3D“-App soll sich die Ka­me­ra am Smart­pho­ne zu­dem als 3D-Scan­ner nut­zen las­sen. Da­zu muss das Ob­jekt von al­len Sei­ten er­fasst und „auf­ge­nom­men“wer­den, wäh­rend man sich lang­sam um die­ses her­um­be­wegt. Mi­cro­soft hat ver­spro- chen, die App nicht nur für Win­dows 10 Mo­bi­le, son­dern auch für An­dro­id und iOS zur Ver­fü­gung zu stel­len. Neue­run­gen wird es auch im Be­reich Mi­xe­dRea­li­ty – und da­mit bei der fir­men­ei­ge­nen Ho­lo­lens-Bril­le – so­wie bei Vir­tu­al Rea­li­ty (VR) ge­ben. Hard­ware-Part­ner wie HP, Dell, Le­no­vo, Asus und Acer wol­len pas­sen­de VR-Head­sets für das 3D-Er­leb­nis an­bie­ten. Die­se sol­len zu Prei­sen un­ter 300 US-Dol­lar deut­lich güns­ti­ger sein als die Mo­del­le von Ocu­lus & Co. Au­ßer­dem sol­len die neu­en VR-Bril­len be­reits über Sen­so­ren für das Po­si­ti­ons­tracking im Raum ver­fü­gen – ex­ter­ne Sen­so­ren wie bis­her wä­ren da­mit über­flüs­sig. Zwei wei­te­re Be­rei­che, die mit dem Crea­tors Up­date neu hin­zu­kom­men be­zie­hungs­wei­se ak­tua­li­siert wer­den, be­tref­fen das Ga­ming und die pro­duk­ti­ve Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren An­wen­dern. So sol­len sich Spie­le­ses­si­ons über Win­dows 10 künf­tig ein­fach per Li­vestreams und oh­ne Zu­satz­tools über­tra­gen las­sen. Das Sze­na­rio ist im In­ter­net in­zi­schen ziem­lich po­pu­lär. Bei der Zu­sam­men­ar­beit soll un­ter an­de­rem die neue „My Peop­le“-Funk­ti­on hel­fen, die über den Tei­len-But­ton Freun­de, Ar­beits­kol­le­gen und Be­kann­te des Nut­zers an ers­ter Stel­le auf­lis­tet. Aus­führ­li­che In­for­ma­tio­nen zum neu­en Crea­tors Up­date le­sen Sie bei uns on­li­ne un­ter www.pcwelt.de/2226666.

All-in- One-PC Sur­face Stu­dio

Zeit­gleich mit den Up­date-De­tails für Win­dows 10 hat Mi­cro­soft auch neue Hard­ware vor­ge­stellt: Bei dem Sur­face Stu­dio han­delt es sich um ei­nen All-in-One-PC mit 28 Zoll gro­ßem Pi­xel­sen­se-Dis­play im 3:2-For­mat, das mehr als ei­ne Mil­li­ar­de Far­ben dar­stel­len kann und über ei­ne Auf­lö­sung von 4500 x 3000 Pi­xeln ver­fügt (4,5 K). Mit rund 1,25 Zen­ti­me­tern Dicke be­sitzt das Sur­face Stu­dio laut Mi­cro­soft den dünns­ten, je­mals ge­bau­ten LC-Bild­schirm. Fer­ner kann das Touch­dis­play per Stift be­dient wer­den, mehr als 1000 Druck­stär­ken sol­len da­bei un­ter­schie­den wer­den. Der Mo­ni­tor lässt sich stu­fen­los nei­gen, was je nach Tä­tig­keit ein an­ge­neh­me­res Ar­bei­ten er­lau­ben soll. Vor­erst wird es den Sur­face Stu­dio al­ler­dings nur in den USA ge­ben, je nach Pro­zes­sor- und Hard­ware­aus­stat­tung zu stol­zen Prei­sen ab rund 3000 US-Dol­lar. Al­le De­tails zum neu­en Mi­cro­soft-PC ha­ben wir un­ter www.pcwelt. de/2230410 zu­sam­men­ge­stellt. Zu ei­nem The­ma gab es von Mi­cro­soft im­mer noch nichts Neu­es, näm­lich zur neu­en Mo­bil­te­le­fon­ge­ne­ra­ti­on „Sur­face Pho­ne“.

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