Gra­fik­kar­ten

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Ne­ben dem Spie­len in Ul­tra-HD-Auf­lö­sung ist VR (Vir­tu­al Rea­li­ty) das ab­so­lu­te Ding bei Gra­fik­kar­ten. Um in die vir­tu­el­le Welt oh­ne Schwin­del­ge­fahr ab­tau­chen zu kön­nen, müs­sen Sie für die Kar­te rund 700 Eu­ro hin­le­gen. We­sent­lich güns­ti­ger kom­men Spie­ler weg, de­nen Full-HDAuf­lö­sung aus­reicht. Sie fin­den ei­ne All­round-Kar­te schon ab gut 200 Eu­ro. An­schlüs­se in der Ver­si­on 1.2 oder hö­her, die für die Ul­tra­HD­Darstel­lung genau­so ge­eig­net sind. Al­ler­dings un­ter­schei­den sie sich in der An­zahl der je­wei­li­gen Schnitt­stel­len. Je­weils ei­nen HDMI­so­wie Dis­play­port­An­schluss fin­den Sie an al­len Kar­ten. Doch erst die Mit­tel­klas­se­kar­te von MSI er­höht die Stück­zahl auf zwei pro An­schluss­typ. Be­den­ken Sie auch, dass ne­ben der Gra­fik­kar­te der Mo­ni­tor oder Fern­se­her die pas­sen­de Schnitt­stel­le mit­brin­gen muss, um 4K­In­hal­te oh­ne Ruck­ler dar­zu­stel­len. DAS BRAUCHT DER TECH­NIK-FAN: Kommt es Ih­nen auf Ga­ming in Ul­tra­HD­Auf­lö­sung und Vir­tu­al Rea­li­ty an, hat der­zeit Nvi­dia die Na­se vorn. Für bei­de Be­rei­che sind die Leis­tungs­an­for­de­run­gen an die Kar­te enorm hoch. So löst die VR­Bril­le Ocu­lus Rift mit 2160 x 1200 Pi­xeln auf und gibt 90 Bil­der pro Se­kun­de wie­der. Da­für muss die Gra­fik­kar­te drei­mal mehr Leis­tung er­brin­gen als bei Full­HD­Auf­lö­sung mit 30 Bil­dern pro Se­kun­de. Doch we­ni­ger Po­wer macht bei VR kei­nen Sinn, denn sonst droht Si­mu­la­tor­krank­heit, bei der den Spie­lern übel wird, weil die La­tenz zwi­schen der Kopf­be­we­gung und de­ren Um­set­zung im Spiel zu groß ist. Für VR kommt der­zeit na­he­zu aus­schließ­lich ei­ne Kar­te mit Nvi­dia­Ge­force­GTX­1080­Gra­fik­chip in Fra­ge, et­wa die PNY GTX 1080 Foun­ders Edi­ti­on für rund 700 Eu­ro. Ei­ne ech­te In­ves­ti­ti­on, bei der Sie aber im Ge­gen­zug auch kei­ne Kom­pro­mis­se bei der 3D­Leis­tung ein­ge­hen müs­sen und ei­ni­ge Jah­re Ru­he vor ei­nem Up­grade ha­ben. Denn die Kar­te ba­siert auf der ak­tu­el­len GPU­Ar­chi­tek­tur Pas­cal und setzt auf acht GB Spei­cher des Typs GDDR5X mit der­zeit noch un­ge­schla­ge­nen Trans­fer­ra­ten von 10 GBit/s. Noch mehr kos­tet die Va­ri­an­te mit Was­ser­küh­lung – et­wa die Gi­ga­byte GTX 1080 Xtre­me Ga­ming Wa­ter Coo­ling für gut 870 Eu­ro. Die Lö­sung ist zwar platz­in­ten­siv, sorgt aber für ei­ne op­ti­ma­le Küh­lung der Kar­te.

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