Li­nux als Da­ten­ser­ver

Zen­tra­len Spei­cher­platz kann man nie ge­nug ha­ben. Im ei­ge­nen Netz­werk stellt ein Li­nux-Ser­ver Da­tei­en und Me­di­en für al­le Nut­zer be­reit oder dient als Back­up-Spei­cher.

PC-WELT - - Das Kann Linux Besser Als Windows / Linux Als Date - VON THORS­TEN EGGELING

DIE BEREITSTELLUNG UND VER­TEI­LUNG von Da­tei­en über das Netz­werk ge­hört zu den ur­ei­ge­nen Auf­ga­ben ei­nes Li­nux-Sys­tems. Die Ein­satz­mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig: Sie kön­nen den Netz­werk­spei­cher bei­spiels­wei­se als Ziel für Back­ups ver­wen­den, für den ge­mein­sa­men Zu­griff auf Do­ku­men­te oder auch als De­pot für Au­dio- und Vi­deo­da­tei­en. Für Me­di­en­da­tei­en lohnt sich ein sol­cher Ser­ver be­son­ders dann, wenn Sie Fil­me und Mu­sik auf meh­re­ren Ge­rä­ten wie­der­ge­ben möch­ten, zum Bei­spiel auf dem Smart-TV, der Hi­fi-An­la­ge oder dem Ta­blet. In die­sem Bei­trag geht es um die Grund­la­gen von Hard­ware, Frei­ga­ben und Be­nut­zer­rech­ten für und auf ei­nem Li­nux-Ser­ver.

1. Ge­rin­ge Vor­aus­set­zun­gen: Die­se Hard­ware be­nö­ti­gen Sie

Als Li­nux-Ser­ver kann je­der Rech­ner und je­des Note­book ar­bei­ten. Wenn der Ser­ver dau­er­haft lau­fen soll, emp­fiehlt es sich je­doch, die Ener­gie­kos­ten im Au­ge zu be­hal­ten. Äl­te­re Rech­ner ha­ben häu­fig ei­ne Leis­tungs­auf­nah­me um die 100 Watt, neue­re Ge­rä­te be­gnü­gen sich hin­ge­gen mit et­wa 15 Watt im Leer­lauf. Ver­wen­den Sie in ei­nem Ser­ver le­dig­lich den Gra­fik­chip­satz der Haupt­pla­ti­ne oder ei­ne ein­fa­che, pas­siv ge­kühl­te Gra­fik­kar­te. Bei Fest­plat­ten grei­fen Sie zu den et­was teu­re­ren Mo­del­len, die für die Ver­wen­dung in ei­nem NAS (Net­work Atta­ched Sto­r­a­ge) spe­zi­fi­ziert sind. Die­se eig­nen sich für den Dau­er­ein­satz, ent­wi­ckeln we­nig Ab­wär­me und ha­ben dar­über hin­aus ei­ne ge­rin­ge Leis­tungs­auf­nah­me. Ei­ne Al­ter­na­ti­ve zu PCs sind Pla­ti­nen wie der Raspber­ry Pi ( www.raspber­ry­pi.org), de­ren Leis­tungs­auf­nah­me zu­meist un­ter 5 Watt liegt. An den Raspber­ry Pi las­sen sich Fest­plat­ten je­doch nur über USB an­schlie­ßen. Wenn Sie für meh­re­re Fest­plat­ten ei­nen USB-Hub oder Netz­tei­le be­nö­ti­gen, ist die Ener­gie­bi­lanz nicht mehr ganz so güns­tig. Für den Ein­satz als Ser­ver sind die Ein-Pla­ti­nen-PCs Bana­na Pi ( www.banana­pi. org) oder Cu­bie­truck 3 ( http://cu­bie­board.org) bes­ser ge­eig­net. Bei­de Ge­rä­te be­sit­zen ne­ben den USB-Ports auch ei­nen SATA-An­schluss.

2. Der Da­ten­aus­tausch mit Li­nux, Win­dows & Co.

Ein Netz­werk­pro­to­koll für prak­tisch al­le Be­triebs­sys­te­me heißt CIFS (Com­mon In­ter­net

Der op­ti­ma­le Ser­ver: Ein spar­sa­mer Rech­ner in Kom­bi­na­ti­on mit ei­ner hoch­wer­ti­gen Fest­plat­te schont die Geld­bör­se und eig­net sich auch für den Dau­er­be­trieb.

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