Mehr Reich­wei­te fürs Funk­netz

Wenn Sie bei Über­tra­gun­gen zum WLAN-Rou­ter nicht die Si­gnal­stär­ke er­rei­chen, die Sie ger­ne hät­ten, oder gar kei­ne Ver­bin­dung be­kom­men, gibt es meh­re­re We­ge, den Emp­fang zu op­ti­mie­ren.

PC-WELT - - Wlan- Power-tipps / Mehr Reichweite Fürs Funknetz - VON AR­MIN STABIT

WENN DAS WLAN BREMST, tröp­feln Web­sei­ten, Mails und Vi­de­os nur lang­sam durch den Ät­her. Dann ist es Zeit zu han­deln, da­mit Ihr WLAN wie­der flott wird! In­ner­halb des Funk­ra­di­us Ih­res WLAN-Rou­ters sind Da­ten­pa­ke­te nor­ma­ler­wei­se blitz­schnell un­ter­wegs. Doch häu­fig reicht schon ei­ne mas­si­ve Zim­mer­wand oder ei­ne Zwi­schen­de­cke zwi­schen Rou­ter und Emp­fän­ger, und die Ge­schwin­dig­keit geht mas­siv in den Kel­ler. Da­durch ver­rin­gert sich die Fun­k­reich­wei­te, der Da­ten­durch­satz schrumpft – im schlimms­ten Fall kommt es zu Un­ter­bre­chun­gen oder ei­nem Ver­lust der Funk­ver­bin­dung. Tröp­feln die Da­ten in Ih­rem Funk­netz, soll­ten Sie Ge­gen­maß­nah­men er­grei­fen. Das gilt auch, wenn Sie in ei­ni­gen Räu­men oder auf dem Bal­kon kaum WLAN-Emp­fang ha­ben. Mit den hier be­schrie­be­nen Tipps be­kom­men Sie den meis­ten WLAN-Über­tra­gungs­stress in den Griff.

Schne­cken­tem­po im ei­ge­nen Funk­netz­werk ver­mei­den

In der Theo­rie ver­spre­chen Ih­nen mo­der­ne WLAN-Rou­ter Reich­wei­ten von bis zu 300 Me­tern. Die Rea­li­tät sieht je­doch an­ders aus, denn oft ist be­reits nach we­ni­gen Me­tern Schluss mit ei­nem gu­ten Si­gnal­pe­gel. Schlech­ter WLANEmp­fang an Note­book, PC, Smart­pho­ne, Ta­blet und Smart-TV ist die Ur­sa­che für ei­ne Rei­he von Är­ger­nis­sen wie et­wa Bild- oder Ton­aus­set­zer beim Strea­m­ing, Ge­sprächs­un­ter­bre­chun­gen bei Voice over IP und Ab­brü­che bei grö­ße­ren Down­loads. Auf dem Weg zu schnel­le­ren und sta­bi­le­ren WLAN-Ver­bin­dun­gen gilt es zu­nächst, schlech­ten Emp­fang in­ner­halb Ih­res WLANs fest­zu­stel­len. Ganz sys­te­ma­tisch geht das mit dem Gra­tis-Tool Eka­hau He­at­map­per (auf Heft-DVD), mit dem Sie in we­ni­gen Mi­nu­ten ei­ne Emp­fangs­kar­te Ih­rer Rä­um­lich­kei­ten er­stel­len. Wie Sie da­bei vor­ge­hen, zeigt un­ser Work­shop ab Sei­te 78. Auch die WLAN-Si­gnal­an­zei­ge in der Sta­tus­leis­te Ih­res Smart­pho­nes und Ta­blets ist ein wich­ti­ger In­di­ka­tor für die Ver­bin­dungs­qua­li­tät zu Ih­rem Funk­netz­werk. Das Sym­bol zeigt an, wie gut die der­zei­ti­ge WLAN-Si­gnal­qua­li­tät aus Sicht des Mo­bil­ge­räts ist. Je mehr Bal­ken zu se­hen sind, des­to stär­ker ist das Si­gnal am je­wei­li­gen Stand­ort. Ge­gen WLAN-Aus­set­zer oder tröp­feln­den Da­ten­fluss hilft oft be­reits ei­ne ein­fa­che Stand­or­tän­de­rung, in­dem Sie Ih­re Po­si­ti­on in­ner­halb des Raums ver­än­dern so­wie ins­ge­samt nä­her zum Rou­ter ge­hen. Be­ob­ach­ten Sie da­bei das Si­gnal­sym­bol am Smart­pho­ne oder Ta­blet. Doch ist es kaum prak­ti­ka­bel, in den ei­ge­nen vier Wän­den um­her­zu­lau­fen, um ei­nen bes­se­ren WLAN-Emp­fang zu be­kom­men.

Fun­k­lö­cher durch Stand­ort­maß­nah­men re­du­zie­ren

Häu­fig bringt be­reits ei­ne mi­ni­ma­le Neu­po­si­tio­nie­rung Ih­res WLAN-Rou­ters ei­ne spür­ba­re Emp­fangs­stei­ge­rung. Ge­ne­rell gilt: Je wei­ter der Emp­fän­ger vom Rou­ter ent­fernt ist, des­to lang­sa­mer wird die Über­tra­gung. Die Ge­schwin­dig-

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