Das hat 802.11ac dem n-Stan­dard vor­aus

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WLAN-Rou­ter ge­mäß 802.11ac-Stan­dard nut­zen Funk­ka­nä­le mit 80 MHz und mit 160 MHz. Je brei­ter der Funk­ka­nal aus­ge­legt ist, des­to mehr Da­ten las­sen sich dar­über über­tra­gen. WLAN-n-Rou­ter ar­bei­ten da­ge­gen mit ma­xi­mal 40 MHz brei­ten Ka­nä­len. Um an­de­re Funk­netz­wer­ke in der Nach­bar­schaft nicht zu stö­ren, kön­nen sie meis­tens aber nur 20-MHz-Ka­nä­le nut­zen. Neue­re Rou­ter kön­nen auf je­der Fre­quenz bis zu drei Da­ten­strö­me (Spa­ti­al Streams) gleich­zei­tig über­tra­gen, je ei­nen pro An­ten­ne. Die ac-Hoch­leis­tungs­rou­ter schaf­fen da­ge­gen bis zu acht Streams. Nut­zen die Rou­ter da­für 160 MHz brei­te Ka­nä­le, ist ei­ne theo­re­ti­sche WLAN-Da­ten­ra­te von knapp 7 GBit/s mög­lich. Im Un­ter­schied zu n-Rou­tern kön­nen ac-Rou­ter das op­ti­mier­te Mo­du­la­ti­ons­ver­fah­ren 256 QAM nut­zen, mit dem sich mehr Bits pro Sub-Ka­nal über­mit­teln las­sen. Da­durch er­gibt sich in we­nig fre­quen­tier­ten Funk­be­rei­chen ein Ge­schwin­dig­keits­vor­teil. Auch die Si­gnal­ver­stär­kung mit­tels Beam­for­ming zur ge­ziel­ten Reich­wei­ten­op­ti­mie­rung von Funk­si­gna­len ist im WLAN-Stan­dard 802.11ac her­stel­ler­un­ab­hän­gig fest­ge­schrie­ben. In n-Net­zen exis­tiert Beam­for­ming zwar auch, ist dort al­ler­dings nicht ein­heit­lich um­ge­setzt und funk­tio­niert da­her nur mit we­ni­gen Ge­rä­ten des­sel­ben Her­stel­lers.

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