NAS: Back­up vom Back­up

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Auch wenn Sie das NAS-Lauf­werk vor­nehm­lich als Back­up für Desk­top-Rech­ner nut­zen, soll­te es sei­ner­seits ei­ne re­gel­mä­ßi­ge Da­ten­si­che­rung er­fah­ren. Die meis­ten Sys­te­me ent­hal­ten Back­upMecha­nis­men, die als Ziel wahl­wei­se ein wei­te­res NAS-Lauf­werk (im Ho­me- und So­ho-Be­reich sel­ten vor­han­den), ei­nen Cloud­spei­cher wie bei­spiels­wei­se Drop­box oder Goog­le Dri­ve (meist zu klein und zu lang­sam via DSL) oder ein ex­ter­nes Lauf­werk nut­zen. Für letz­te­res ver­fü­gen prak­tisch sämt­li­che NAS-Sys­te­me über ei­nen oder meh­re­re USB-An­schlüs­se, idea­ler­wei­se in der schnel­le­ren 3.0-Aus­füh­rung. Zwei wich­ti­ge Tipps hier­zu: Wenn Sie das For­mat der ex­ter­nen Plat­te be­stim­men kön­nen, ver­zich­ten Sie auf EXT3 oder EXT4 und ent­schei­den Sie sich lie­ber für NTFS oder FAT. Der Grund: Wenn das NAS-Sys­tem selbst aus­fällt, kom­men Sie so oh­ne Ver­ren­kun­gen an die Back­up-Da­ten. Sie müs­sen das Lauf­werk le­dig­lich an ei­nen Win­dows-Rech­ner an­schlie­ßen. Le­gen Sie für die Back­up-Funk­ti­on in der User-Ver­wal­tung ei­nen ei­ge­nen Be­nut­zer an. Nur die­ser hat das Recht, auf die ex­ter­ne Plat­te zu­zu­grei­fen. Auf ei­ne Ver­knüp­fung mit ei­nem vir­tu­el­len Lauf­werk in Win­dows ver­zich­ten Sie bes­ser, denn die zur­zeit gras­sie­ren­den Er­pres­ser-Tro­ja­ner ver­schlüs­seln al­les, was in ih­rer Reich­wei­te ist. Da­zu ge­hö­ren auch ein­ge­bun­de­ne Netz­lauf­wer­ke. So ma­chen Sie die Back­ups für die Schäd­lin­ge un­er­reich­bar.

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