Mehr Spei­cher für An­dro­iden

Die meis­ten An­dro­id-Ta­blets und -Smart­pho­nes be­sit­zen ei­ne USBSchnitt­stel­le, an der Sie zu­sätz­li­chen Spei­cher in Form ei­nes USBS­ticks mit „On-the- Go“- Funk­ti­on an­do­cken kön­nen.

PC-WELT - - Usb- Stick-tricks / Mehr Speicher Für Androiden - VON PE­TER- UWE LECHNER

NUR WE­NI­GE SMART­PHO­NES UND Ta­blets be­sit­zen mehr als 16 GB in­ter­nen Spei­cher. Da­von neh­men An­dro­id als Be­triebs­sys­tem und in­stal­lier­te Apps schon ei­nen Groß­teil in An­spruch, so dass für Mu­sik, Fil­me und an­de­re In­hal­te nur noch we­nig Platz zur Ver­fü­gung steht. Da vie­le Her­stel­ler auf ei­nen Slot für SD-Kar­ten ver­zich­ten, sind spe­zia­li­sier­te USBS­ticks der Aus­weg bei Spei­cher­man­gel. Sie be­sit­zen ne­ben der her­kömm­li­chen USBA-Buch­se zu­sätz­lich noch ei­nen Mi­cro-USBAn­schluss und er­lau­ben so den di­rek­ten Da­ten­aus­tausch zwi­schen Stick und An­dro­idMo­bil­ge­rät – ganz oh­ne zu­sätz­li­chen Ad­ap­ter oder Ka­bel. Die An­dro­id-Ge­rä­te müs­sen le­dig­lich mit An­dro­id ab Ver­si­on 4.0.4 und USB-OTGFunk­tio­na­li­tät aus­ge­stat­tet sein. Ge­kenn­zeich­net wer­den USB-OTG-Pro­duk­te üb­ri­gens durch das USB-Lo­go mit zu­sätz­li­chem grü­nem Pfeil auf der Un­ter­sei­te und ei­nem wei­ßem „OnThe-Go“-Schrift­zug.

Tem­po: Am PC schnell, aber am Mo­bil­ge­rät spür­bar lang­sa­mer

Der Stick ver­hält sich am Com­pu­ter wie ein ge­wöhn­li­ches Flash-Lauf­werk und kann et­wa im Win­dows-Ex­plo­rer wie ge­wohnt mit Da­ten be­füllt wer­den. Ist der Stick am An­dro­id-Smart­pho­ne und -Ta­blet ein­ge­steckt, ha­ben Sie via Da­tei­ma­na­ger Zu­griff auf die In­hal­te und kön­nen bei­spiels­wei­se Vi­de­os und Mu­sik­da­tei­en in ei­nem Play­er öff­nen. Die höchs­ten Da­ten­ra­ten er­rei­chen die OTGS­ticks, wenn sie mit dem USB-3.0-Con­trol­ler ei­nes PCs, Macs oder Note­books kom­mu­ni­zie­ren. Die schnells­ten OTG-Mo­del­le bie­ten um die 180 MB/s beim se­quen­zi­el­len Le­sen so­wie fast 80 MB/s beim Schrei­ben. Das ist ver­gleichs­wei­se we­nig, wenn man die Leis­tungs­da­ten her­kömm­li­cher USB-3.0-Sticks be­trach­tet. Min­des­tens ge­nau­so wich­tig wie die se- quen­zi­el­le Ge­schwin­dig­keit ist bei ei­nem OTGS­tick die Pra­xis­da­ten­ra­te am An­dro­id-Mo­bil­ge­rät. Hier fällt das Tem­po deut­lich ge­rin­ger aus. Bei Stich­pro­ben ver­schie­de­ner OTG-Sticks va­ri­iert die höchs­te Le­se­ra­te zwi­schen 11 und 14 MB/s, wäh­rend die Schrei­bra­te zwi­schen 9 und 11 MB/s pen­delt. Ge­ne­rell gilt hier: Die 64-GB-Sticks sind im Schnitt et­was flot­ter als die 32-GB-Mo­del­le.

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