Ein USB-Hub für vie­le USB-Ge­rä­te

Mit ei­nem USB-Hub ver­tei­len Sie ein USB-Si­gnal an meh­re­re Ports. Das ist et­wa dann ide­al, wenn Ihr Com­pu­ter we­ni­ger USB-3.0- Ports be­sitzt, als Sie für ent­spre­chen­de Ge­rä­te be­nö­ti­gen.

PC-WELT - - Usb- Stick-tricks / Ein Usb- Hub Für Viele Usb- Ge - VON PE­TER- UWE LECHNER

EIN HAN­DELS­ÜB­LI­CHER PC IST je nach Mo­dell mit ge­ra­de mal vier bis acht USBSchnitt­stel­len aus­ge­stat­tet, was an­hand der Fül­le an kom­pa­ti­blen Ge­rä­ten ganz schnell zu ei­nem Eng­pass füh­ren kann. Ein USB-Hub macht aus ei­nem ein­zi­gen USB-Port bis zu zehn USB-Ports. Das Funk­ti­ons­prin­zip gleicht ei­ner Mehr­fach­steck­do­se.

Ak­tiv oder pas­siv: Ei­ne Fra­ge der an­ge­schlos­se­nen Ge­rä­te

Die meis­ten USB-Hubs ha­ben drei, vier, fünf oder sie­ben Down­stream-Ports, ver­ein­zelt wer­den Mo­del­le mit 10 oder 12 Ports an­ge­bo­ten. Ne­ben dem un­ter­stütz­ten USB-Stan­dard 2.0 be­zie­hungs­wei­se 3.0 ist die Strom­ver­sor­gung ein wich­ti­ges Un­ter­schei­dungs­merk­mal. Ein­fa­che pas­si­ve Mo­del­le (Bus-Po­we­r­ed) be­zie­hen den Strom di­rekt vom USB-An­schluss des Hosts, al­so Desk­top-PC oder Note­book. Ak­ti­ve Hubs (Self-Po­we­r­ed) be­sit­zen ei­ne ei­ge­ne Strom­ver­sor­gung und wer­den über ein Ste­cker­netz­teil mit Strom ver­sorgt. Man­che Mo­ni­to­re ha­ben auch ei­nen USB-Hub ein­ge­baut, der über die Strom­ver­sor­gung des Mo­ni­tors mit­ge­speist wird (sie­he Kas­ten un­ten). Ak­ti­ve Hubs ha­ben den Vor­teil, dass je­des an sie an­ge­schlos­se­ne Ge­rät bis zu 500 Mil­li­am­pe­re (USB 2.0) be­zie­hungs­wei­se 900 mAh (USB 3.0) Strom be­zie­hen kann. Bei pas­si­ven Hubs dür­fen der Hub und al­le an ihn an­ge­schlos­se­nen Ge­rä­te ge­mein­sam ma­xi­mal 500/900 mA be­zie­hen. Für Ein­ga­be­ge­rä­te ist das mehr als ge­nug, doch zum La­den gro­ßer Ge­rä­te wie Ta­blets reicht die­se Ener­gie­men­ge nicht aus. Hy­bri­de Self- und Bus-Po­we­r­ed-Hubs sind mög­lich – der Hub ist dann ak­tiv, wenn ein Netz­teil an ihn an­ge­schlos­sen ist, an­sons­ten pas­siv. Wenn Sie meh­re­re Ge­rä­te gleich­zei­tig mit Ener­gie ver­sor­gen möch­ten, soll­ten Sie sich für ei­nen ak­ti­ven Hub ent­schei­den. Tipp: Man­che ak­ti­ven Hubs be­sit­zen spe­zi­ell ge­kenn­zeich­ne­te La­de-Ports, die ei­ne weit über den Stan­dard hin­aus ge­hen­de Strom­stär­ke von ei­nem bis drei Am­pe­re be­reit­stel­len. An die­se Schnitt­stel­len kön­nen Sie auch be­son­ders leis­tungs­hung­ri­ge Ge­rä­te wie Ta­blets und Smart­pho­nes zum Auf­la­den an­ste­cken.

USB-Stan­dards: Im Zwei­fels­fall im­mer Hubs mit USB 3.0

Im Han­del an­ge­bo­ten wer­den Hubs mit 2.0und 3.0-Un­ter­stüt­zung. Dank der Ab­wärts­kom­pa­ti­bi­li­tät emp­fiehlt es sich je­doch, aus Grün­den der Zu­kunfts­si­cher­heit zu ei­nem USB-3.0Hub zu grei­fen. Dar­an kön­nen Sie all Ih­re USB-2.0-Ge­rä­te pro­blem­los be­trei­ben. Dar­über hin­aus kom­men Sie in den Genuss der hö­he­ren Ge­schwin­dig­keit und des er­höh­ten La­de­stroms beim An­schluss ent­spre­chen­der Ge­rä­te wie USB-3.0-Fest­plat­ten oder Ta­blets. Ak­ti­ve Hubs mit ei­ge­nem Netz­teil be­gin­nen bei rund 15 Eu­ro. Im obe­ren Preis­seg­ment zwi­schen 25 und 60 Eu­ro gibt es hoch­wer­tig ver­ar­bei­te­te, ak­ti­ve USB-3.0-Hubs mit so­li­den Me­tall­ge­häu­sen und Kon­troll­leuch­ten.

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