Wo­durch sich die kos­ten­pflich­ti­gen Di­ens­te un­ter­schei­den

PC-WELT - - Ratgeber / Internet -

Die Ein­rich­tung ei­nes Dyn-DNS-Di­ens­tes ist ver­hält­nis­mä­ßig ein­fach und er­for­dert kei­ne hoch­wer­ti­ge Soft­ware- oder Hard­ware­aus­stat­tung. Die Ver­wal­tung der Be­nut­zer­ac­counts lässt sich zu­dem weit­ge­hend au­to­ma­ti­sie­ren. Das ist auch der Grund, war­um es so vie­le kos­ten­lo­se Ser­vices gibt, die le­dig­lich ei­ni­ge we­ni­ge Gr­und­funk­tio­nen zur Ver­fü­gung stel­len. Denn die Ziel­grup­pe be­steht größ­ten­teils aus pri­va­ten An­wen­dern; Un­ter­neh­men re­gis­trie­ren ih­ren We­bauf­tritt üb­li­cher­wei­se un­ter ei­ner fes­ten IP-Adres­se. Ei­ni­ge Dyn-DNS-Pro­vi­der ver­su­chen den­noch, mit ih­ren Di­ens­ten auch an­spruchs­vol­le­re Kun­den an­zu­lo­cken und Geld zu ver­die­nen. Da­zu bau­en sie ih­ren kos­ten­lo­sen Ser­vice ein­fach noch et­was aus. So be­kommt man bei­spiels­wei­se bei No-IP für 24,95 US-Dol­lar pro Jahr statt drei gan­ze 25 Host­na­men und ei­ne Aus­wahl un­ter mehr als 80 Do­mä­nen. Zu­dem muss die ei­ge­ne Do­main nicht mehr al­le 30 Ta­ge be­stä­tigt wer­den, wie es bei der frei­en Va­ri­an­te der Fall ist. Dt DNS hin­ge­gen setzt bei sei­nem kos­ten­pflich­ti­gen Di­enst auf ei­nen er­wei­ter­ten Ser­vice. Falls Ihr Pro­vi­der bei­spiels­wei­se den HTTP-Port 80 ge­sperrt hat, um Sie vom Auf­set­zen ei­nes Web­ser­vers ab­zu­hal­ten, kön­nen Sie für 20 US-Dol­lar im Jahr ei­nen DNS-Di­enst abon­nie­ren, mit dem Sie ei­ne Um­lei­tung ein­rich­ten. Und falls Ihr Ser­ver ein­mal off­line ge­hen soll­te, wer­den Be­su­cher um­ge­lei­tet. Wo­für al­ler­dings der Pio­nier Dyn bei sei­nem Ba­sis­an­ge­bot nun­mehr 40 US-Dol­lar im Jahr ha­ben will, das bleibt an­ge­sichts sei­ner Leis­tun­gen un­klar.

Der US-An­bie­ter No-IP ver­sucht, mit zu­sätz­li­chen Host­na­men, ei­ner Aus­wahl von Do­mains und Kom­fort Kun­den für sein kos­ten­pflich­ti­ges An­ge­bot zu ge­win­nen.

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