Au­gen auf beim Lin­sen­kauf für VR-Bril­len

PC-WELT - - Ratgeber / Hardware -

Der Mensch hat dank sei­ner bei­den Au­gen grund­sätz­lich die Mög­lich­keit, räum­lich zu se­hen. Und tat­säch­lich un­ter­schei­det sich das Sicht­feld, wenn wir nach­ein­an­der zu­erst das ei­ne und dann das an­de­re Au­ge schlie­ßen und da­bei ein Ob­jekt be­trach­ten. Aus die­ser Dif­fe­renz, die aus den ver­schie­de­nen Blick­win­keln ent­steht, er­rech­net un­ser Ge­hirn die räum­li­chen Ei­gen­schaf­ten. Die­ses „ste­reo­sko­pi­sche“, al­so dop­pel­te Se­hen ist die Ba­sis für drei­di­men­sio­na­le Wahr­neh­mung. Des­halb stellt das Smart­pho­ne in­ner­halb vom Card­board auch zwei ge­trenn­te Sicht­flä­chen dar, die sich leicht von­ein­an­der un­ter­schei­den. Das Darstel­lungs­pro­gramm si­mu­liert da­bei auch noch ei­ne ste­reo­sko­pi­sche Dif­fe­renz und spielt da­mit un­se­rem Ge­hirn die tat­säch­lich feh­len­den In­for­ma­tio­nen vor. Auf die­se Wei­se er­hal­ten wir den räum­li­chen Ein­druck. Doch auch die Lin­sen spie­len ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Laut Goog­le müs­sen die­se un­ter an­de­rem „bi­kon­vex“, al­so beid­sei­tig ge­wölbt sein. Da­durch er­folgt ei­ne stär­ke­re Bün­de­lung des Lich­tes und der Nut­zer pro­fi­tiert von ei­nem grö­ße­ren Sicht­feld. Wenn Sie al­so selbst ein Card­board bas­teln möch­ten, ach­ten Sie auf die­ses De­tail. Denn güns­ti­ge Lin­sen oder auch preis­wer­te, Card­board­ähn­li­che Al­ter­na­ti­ven nut­zen häu­fig nur ein­fach kon­ve­xe Lin­sen. So­mit ist das Sicht­feld in der Re­gel klei­ner und die Darstel­lung ins­ge­samt et­was dunk­ler. Im Down­load des Card­board-Bau­sat­zes sind die emp­foh­le­nen Lin­sen sehr ge­nau be­schrie­ben.

Links ei­ne ein­fach kon­ve­xe, rechts ei­ne bi­kon­ve­xe Lin­se. Die ro­ten Li­ni­en sym­bo­li­sie­ren den Licht­ein­fall.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.