Ge­schwin­dig­keit der SD-Karte tes­ten

PC-WELT - - Ratgeber / Hardware -

Ob die SD-Karte im Raspber­ry Pi et­was taugt, lässt sich mit ei­nem Bench­mark­test schnell prü­fen. Ver­wen­den Sie in ei­nem Ter­mi­nal­fens­ter fol­gen­de Be­fehls­zei­le: curl -L http://www.pcwelt.de/sdbench | su­do bash Das Script lädt ei­ni­ge Tools her­un­ter und führt dann Leis­tungs­tests mit hdparm, dd und io­zo­ne durch. Bei io­zo­ne be­zie­hen sich die letz­ten aus­ge­ge­be­nen Wer­te auf „4k ran­dom re­ad“und „4k ran­dom wri­te“in KB/s. Die­se Wer­te sind am aus­sa­ge­kräf­tigs­ten für die Beur­tei­lung der Ar­beits­ge­schwin­dig­keit. Das Tool io­zo­ne lässt sich auch un­ter Ubu­ntu in­stal­lie­ren (Pa­ket: „io­zo­ne3“). Sie kön­nen dann die Leis­tung des Spei­cher­me­di­ums im PC und Raspber­ry Pi ver­glei­chen. Ver­wen­den Sie die Be­fehls­zei­le io­zo­ne -e -I -a -s 100M -r 4k -i 0 -i 1 -i 2 Die se­quen­zi­el­le Schreib- und Le­se­ge­schwin­dig­keit ist bei ei­ner Fest­plat­te deut­lich hö­her und liegt bei et­wa 100 MB/s. Zu­fäl­li­ge Da­ten las­sen sich auf Fest­plat­te je­doch kaum schnel­ler le­sen und schrei­ben als auf Spei­cher­kar­te. In­so­fern schnei­det der Raspber­ry Pi mit ei­ner SD-Karte nicht schlecht ab. Wer die Ge­schwin­dig­keit den­noch op­ti­mie­ren möch­te, kann das Sys­tem von ei­nem schnel­len USBS­tick boo­ten (Punkt 5).

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