Fest­plat­ten vir­tua­li­sie­ren – so geht’s

Die Win­dows- Be­triebs­sys­te­me 7, 8.1 und 10 kön­nen mit vir­tu­el­len Fest­plat­ten im VHD-For­mat (Vir­tu­al Hard Disk) um­ge­hen und von die­sen so­gar boo­ten. Das er­öff­net Ih­nen weit­rei­chen­de Mög­lich­kei­ten.

PC-WELT - - In­halt - VON AR­MIN STA­BIT UND PE­TER STEL­ZEL- MO­RA­WI­ETZ

DAS KÜR­ZEL VHD STEHT FÜR „Vir­tu­al Hard Disks“und ist die Be­zeich­nung für vir­tu­el­le Fest­plat­ten, die sich seit Win­dows 7 di­rekt ins Be­triebs­sys­tem als Lauf­werk mit ei­ge­nem Lauf­werks­buch­sta­ben ein­bin­den las­sen. VHDs äh­neln in ih­rer Funk­ti­ons­wei­se ech­ten Fest­plat­ten, je­doch wer­den al­le dar­auf ge­spei­cher­ten Da­ten in ei­ner ein­zi­gen gro­ßen Con­tai­ner­da­tei ge­spei­chert. Größ­ter Vor­teil von vir­tua­li­sier­ten Fest­plat­ten: Das Lauf­werk wird von der Rech­ner­hard­ware ent­kop­pelt. Auf die­se Wei­se kann ei­ne VHD­Da­tei bei­spiels­wei­se auf ver­schie­de­nen Desk­top­Rech­nern oder Note­books zum Ein­satz kom­men, leicht ver­scho­ben und ge­si­chert so­wie oh­ne Än­de­rung an der Hard­ware hin­zu­ge­fügt oder ent­fernt wer­den. Win­dows 7, 8.1 und 10 las­sen sich au­ßer­dem di­rekt von ei­ner VHD­Da­tei aus star­ten, was zahl­rei­che prak­ti­sche Ein­satz­mög­lich­kei­ten bie­tet.

Vir­tu­el­le Fest­plat­ten er­stel­len

Vir­tu­el­le Fest­plat­ten gibt es in zwei Va­ri­an­ten: Das mit Win­dows 7 ein­ge­führ­te VHD­For­mat un­ter­stützt vir­tu­el­le Lauf­wer­ke bis zu ei­ner Grö­ße von 2 Te­ra­byte. Win­dows 8.1 und 10 be­herr­schen auch das er­wei­ter­te VH­DX­For­mat mit ei­ner ma­xi­ma­len Grö­ße von 64 Te­ra­byte. Au­ßer­dem nutzt das neue­re VH­DX ei­ne lo­gi­sche Sek­tor­grö­ße von 4 KB und ist da­mit bes­ser auf mo­der­ne Hard­ware ab­ge­stimmt, was in der Pra­xis leich­te Tem­po­vor­tei­le bringt. Das An­le­gen ei­ner VHD­ oder VH­DX­Plat­te ist in Win­dows re­la­tiv ein­fach ge­hal­ten. Das not­wen­di­ge Me­nü kann über das Win­dows­Such­feld oder die Su­che in der Sys­tem­steue­rung ge­öff­net­ wer­den ,­der­ Me­nü ein­trag­nennt­ sich ­ „ Fest­plat­ten­par­ti­tio­nen er­stel­len und for­ma­tie­ ren“. Ein Klick dar­auf führt Sie nun in die „Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung“– hier sind sämt­li­che in­stal­lier­te Fest­plat­ten Ih­res Win­dows­Sys­tems auf­ge­führt. Zum Er­stel­len ei­ner neu­en VHDAb­bild­da­tei wäh­len Sie im Me­nü „Ak­ti­on“den Be­fehl „Vir­tu­el­le Fest­plat­te er­stel­len“. Spei­cher­ort: ­Es­öff­net­sich­ein­Dia­log­fens­ter­für zu­sätz­li­che An­ga­ben zur neu­en VHD­Da­tei. Ge­ben Sie bei „Spei­cher­ort“an, auf wel­chem Lauf­werk und in wel­chem Ord­ner Win­dows die Con­tai­ner­da­tei für die vir­tu­el­le Fest­plat­te spei­chern soll. Ne­ben lo­ka­len Lauf­wer­ken auf in­ter­nen und ex­ter­nen Spei­cher­ge­rä­ten kön­nen Sie auch ei­ne Frei­ga­be im Netz­werk aus­wäh­len. In das Feld dar­un­ter tip­pen Sie die ge­wünsch­te Grö­ße des neu­en Lauf­wer­kes ein. Im Aus­ klapp­me­nü da­hin­ter wech­seln Sie hin­sicht­lich der Wunsch­grö­ße zwi­schen MB, GB und TB. VHD-Typ: Bei „For­mat der vir­tu­el­len Fest­plat­te“mar­kie­ren Sie „VHD“oder „VH­DX“– je nach­dem, wel­ches For­mat Sie be­vor­zu­gen. So­fern das Lauf­werk nicht un­ter Win­dows 7 zum Ein­satz kom­men soll, ist es emp­feh­lens­wert, dem schnel­le­ren „VH­DX“den Vor­zug zu ge­ben. Spei­cher­platz­zu­wei­sung: Ganz un­ten in dem Fens­ter kön­nen Sie zwi­schen ei­ner fes­ten Grö­ße oder ei­ner dy­na­misch wach­sen­den VHD(X) wäh­len. Letz­te­re hat den Vor­zug, dass der tat­säch­lich be­nö­tig­te Spei­cher­platz auf dem Zi­el­l­auf­werk zu Be­ginn ge­rin­ger aus­fällt. Al­ler­dings muss Win­dows beim Schrei­ben auf ei­ne dy­na­misch wach­sen­de Fest­plat­te fort­wäh­rend die

Grö­ße der Con­tai­ner­da­tei an­pas­sen, wo­durch Schreib­zu­grif­fe­lang­sa­mer­ als­ auf ­ei­ne ­VHDPlat­te mit fes­ter Grö­ße ab­lau­fen. Wenn Sie auf ma­xi­ma­le­Zu­griffs­ge­schwin­dig­keit­ Wert­ le­gen ,ist ei­ne VHD mit fes­ter Grö­ße ide­al. Kommt es Ih­nen au fei­ne mög­lichst öko­no­mi­sche Spei­cher­platz nut­zung an, ent­schei­den Sie sich für ein dy­na­mi­sches Lauf­werk.

VHD in Win­dows ein­bin­den

Die im vo­ri­gen Schritt er­stell­te vir­tu­el­le Fest­plat­te ver­hält sich wie ei­ne nor­ma­le, phy­si­ka­li­sche Fest­plat­te – sie muss al­so zu­nächst ini­ tia­li­siert und im An­schluss dar­an als Lauf­werk in Win­dows ein­ge­bun­den wer­den, da­mit sie dann im Da­tei­sys­tem zur Ver­fü­gung steht und Sie auch in An­wen­dun­gen dar­auf zu­grei­fen kön­nen. Bei­de Auf­ga­ben er­le­di­gen Sie wie­der­um in der Win­dows­Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung. Als Ers­tes in­itia­li­sie­ren Sie die vir­tu­el­le Da­ten­trä­ger­da­tei. Die­ser Vor­gang ist wie bei ei­ner ech­ten Fest­plat­te nur ein­mal not­wen­dig, selbst wenn Sie die vir­tu­el­le Plat­te spä­ter auf an­de­ren PCs ver­wen­den. Kli­cken Sie mit­tels der rech­ten Maus­tas­te links im Fens­ter auf den mit ei­nem ro­ten Kreis ge­kenn­zeich­ne­ten neu­en Da­ten­trä­ ger und wäh­len Sie „Da­ten­trä­ger­initia­li­sie­rung“und im nächs­ten Fens­ter „OK“. Nun ver­schwin­det die ro­te Mar­kie­rung und Sie kön­nen Ihr vir­tu­el­les Lauf­werk for­ma­tie­ren. Hier­zu kli­cken Sie mit der rech­ten Maus­tas­te in den rechts mit dem Hin­weis „Nicht zu­ge­ord­net“an­ge­zeig­ten Be­reich. Wäh­len Sie „Neu­es ein­fa­ches Vo­lu­men“(ana­log zu Par­ti­tio­nen auf ei­ner ech­ten Fest­plat­te), kli­cken Sie auf „Wei­ter“, über­neh­men Sie die vol­le Lauf­werks­grö­ße mit „Wei­ter“und wäh­len Sie im An­schluss dar­an über das an­ge­zeig­te Aus­klapp­feld ei­nen Lauf­werks­buch­sta­ben für die vir­tu­el­le Fest­plat­te aus. „Wei­ter“bringt Sie zum For­ma­tie­rungs­dia­log. Hier ge­ben Sie hin­ter „Vo­lu­men­be­zeich­nung“den ge­wünsch­ten Na­men ein, un­ter dem das neue Lauf­werk im Ex­plo­rer er­schei­nen soll. Sch­lie­

ßen Sie im Fol­gen­den mit „Wei­ter“und „Fer­tig stel­len“ab. Das neue Lauf­werk steht Ih­nen da­nach in Win­dows zur Ver­fü­gung. Das La­den und Ent­la­den vir­tu­el­ler Fest­plat­ten im VHD(X)­For­mat lässt sich auch voll­stän­dig über das Kom­man­do­zei­len­tool Diskpart.exe durch­füh­ren. Ein Bei­spiel: Die bei­den Be­feh­le select vdisk file="F:\VHD-Samm

lung\fir­men­da­ten.vhd" at­tach vdisk bin­den die an­ge­ge­be­ne VHD mit Ar­beits­do­ku­men­ten in das Sys­tem ein. Ein ent­spre­chen­der „Select“­Be­fehl, ge­folgt von „Detach“an­stel­le von „At­tach“, hängt die vir­tu­el­le Fest­plat­te wie­der aus. Mit­hil­fe von Diskpart ist der Um­gang mit VHD­Images über Scripts steu­er­bar.

Vir­tu­el­le Fest­plat­te um­zie­hen

Ei­ner der größ­ten Vor­tei­le vir­tu­el­ler Con­tai­ner­fest­plat­ten ist die Ab­kop­pe­lung des Lauf­werks von ei­nem phy­si­ka­li­schen Da­ten­trä­ger. So kön­nen Sie vir­tu­el­le Plat­ten nicht nur nach Be­darf ins Sys­tem ein­bin­den und wie­der de­ak­ti­vie­ren, son­dern leicht auf ein an­de­res in­ter­nes phy­si­ka­li­sches Lauf­werk, ei­ne USB­Fest­plat­te, ei­nen USB­Stick oder ins Netz­werk ver­schie­ben oder ko­pie­ren und von dort ak­ti­vie­ren. Mit ei­nem Rechtsklick in der Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung ganz links auf die vir­tu­el­le Fest­plat­te und „Vir­tu­el­le Fest­plat­te tren­nen“ent­fer­nen Sie die VHD­Da­tei aus dem Da­tei­sys­tem, oh­ne sie zu lö­schen. Das Icon von vir­tu­el­len Da­ten­trä­gern hat üb­ri­gens ei­ne an­de­re Far­be als das­je­ni­ge von phy­si­ka­li­schen, wo­durch Sie die ver­schie­de­nen Fest­plat­ten in der Über­sicht bes­ser un­ter­schei­den kön­nen. Ge­trennt lässt sich die Da­tei auf ein an­de­res Spei­cher­me­di­um ver­schie­ben oder auf ei­nen wei­te­ren PC ko­pie­ren. Um ei­nen VHD­Da­ten­trä­ger in Win­dows ein­zu­bin­den, star­ten Sie die Com­pu­ter­ver­wal­tung, ge­hen dann zur „Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung“und kli­cken dort auf „Ak­ti­on ­> Vir­tu­el­le Fest­plat­te an­fü­gen“. In dem nach­fol­gen­den Dia­log­fens­ter wäh­len Sie über „Durch­su­chen“die ge­wünsch­te VHD(X)­Da­tei mit ei­nem Dop­pel­klick dar­auf aus. Set­zen Sie noch ein Häk­chen vor „Schreib­ge­schützt“, wenn das vir­tu­el­le Lauf­werk nur le­send zur Ver­fü­gung ste­hen soll. Mit „OK“wird es ein­ge­bun­den – even­tu­ell müs­sen Sie nun noch ei­nen Lauf­werks­buch­sta­ben zu­ord­nen.

Win­dows in VHD-Da­tei in­stal­lie­ren

In­stal­lie­ren Sie Win­dows in ei­ner VHD­Da­tei, bei­spiels­wei­se Win­dows 10, kön­nen Sie die­ses Be­triebs­sys­tem par­al­lel zu Ih­rem bis­he­ri­gen Haupt­be­triebs­sys­tem ver­wen­den, et­wa Win­dows 7 oder 8.1. Auf die­se Wei­se las­sen sich be­quem ver­schie­de­ne Win­dows­Ver­sio­nen auf ei­nem Rech­ner oh­ne zu­sätz­li­che Fest­plat­te

oder Vir­tua­li­sie­rungs­soft­ware nut­zen. Wir zei­gen die VHD­In­stal­la­ti­on am Bei­spiel von Win­dows 10. Zwar las­sen sich VHD­Fest­plat­ten­ab­bil­der un­ter je­der Edi­ti­on von Win­dows 7, 8 oder­10­er­stel­len,­bei­Win­dows 7­kön­nen­Sie­al­ler­dings le­dig­lich die Edi­tio­nen Ul­ti­ma­te und En­ter­pri­se dar­aus boo­ten. Die ent­spre­chen­de Funk­ti­on nennt sich „VHD na­ti­ve boot“. Mit Win­dows 8.1 und Win­dows 10 funk­tio­niert das Boo­ten bei al­len Edi­tio­nen. Den für die Win­dows­In­stal­la­ti­on be­nö­tig­ten Se­t­up­Da­ten­trä­ger la­den Sie in Form ei­ner rund 4,3 GB gro­ßen ISO­Da­tei über das kos­ten­lo­se Tool Win­dows 10 Me­dia Crea­ti­on her­un­ter, das Mi­cro­soft un­ter https://goo.gl/7n3jtc an­bie­tet. Die ISO­Da­tei lässt sich da­nach be­lie­big ein­set­zen, um sie et­wa auf ei­ne DVD zu bren­nen oder ei­nen USB­Stick zu schrei­ben und das Be­triebs­sys­tem in ei­ner VHD ein­zu­rich­ten. Zur In­stal­la­ti­on des Win­dows­10­Down­loads ste­cken Sie den USB­Stick am PC ein oder le­gen die In­stal­la­ti­ons­DVD ins Lauf­werk und boo­ten Ih­ren­Rech­ner­neu.­Drü­cken­Sie­nach­Auf­for­de­rung am Bild­schirm ei­ne be­lie­bi­ge Tas­te zum Start von der Se­t­up­DVD oder dem Stick.

VHD-In­stal­la­ti­ons­ziel ein­rich­ten

Die auf dem Bild­schirm an­ge­zeig­ten Sprachund Tas­ta­tur­ein­stel­lun­gen be­stä­ti­gen Sie noch mit „Wei­ter“, in der Fol­ge je­doch drü­cken Sie nicht (!) „Jetzt in­stal­lie­ren“, son­dern nut­zen die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on­Um­schal­tF10.­Es­öff­net­sich das Kom­man­do­zei­len­fens­ter, in das Sie diskpart ein­tip­pen und mit der En­ter­Tas­te be­stä­ti­gen. Im nächs­ten Schritt lis­ten Sie mit dem Be­fehl list vo­lu­me die be­ste­hen­den Par­ti­tio­nen auf; Diskpart zeigt Ih­nen hier­bei die glei­chen Be­zeich­nun­gen und Lauf­werks­buch­sta­ben an wie das in­stal­lier­te Win­dows auch. Um ei­ne vir­tu­el­le Fest­plat­te zu er­stel­len, tip­pen Sie ein­fach den Be­fehl crea­te vdisk file=c:\win­dows10.

vhd ma­xi­mum=20000 ein und drü­cken wie­der auf En­ter. „c:“steht im Bei­spiel für die Sys­tem­par­ti­ti­on, die „20000“für ei­ne 20 GB gro­ße VHD­Da­tei. Die An­ga­ben kön­nen Sie än­dern. War­ten Sie, bis das Lauf­werk er­stellt ist. Mit den bei­den Be­feh­len select vdisk file=c:\win­dows10.vhd und at­tach vdisk stel­len Sie nun­mehr die­se VHD­Da­tei für das neue Win­dows 10 als In­stal­la­ti­ons­ziel zur Ver­fü­gung. Schlie­ßen Sie das Kom­man­do­zei­len­fens­ter durch zwei­ma­li­ges Ein­tip­pen von exit je­weils be­stä­tigt mit der Ein­ga­be­tas­te. Star­ten Sie das Win­dows­Se­t­up mit ei­nem Klick auf „Jetzt in­stal­lie­ren“, wäh­len Sie da­nach als Op­ti­on­„ Be­nut­zer­de­fi­niert­…“­und­scrol­len­Siez­um „Nicht zu­ge­wie­se­nen Spei­cher­platz“. Hier kli­cken Sie auf „Neu ­> Über­neh­men ­> Ja“, mar­kie­ren die neu er­stell­te Par­ti­ti­on und fah­ren mit „Wei­ter“fort. Win­dows 10 in­stal­liert sich dar­auf­hin wie je­de an­de­re Ver­si­on des Be­triebs­sys­tems auf dem vir­tu­el­len Lauf­werk.

Sys­tem aus Image star­ten

Ist al­les auf­ge­spielt, bie­tet der Boot­ma­na­ger von Win­dows bei je­dem Neu­start das bis­he­ri­ge und das neue Be­triebs­sys­tem zur Aus­wahl. Über „Stan­dard­ein­stel­lun­gen än­dern oder an­de­re Op­tio­nen wäh­len“im Boot­ma­na­ger kön­nen Sie ein­stel­len, wel­ches Be­triebs­sys­tem Ihr Rech­ner stan­dard­mä­ßig star­tet, falls Sie kei­ne Tas­te drü­cken. Wenn Sie Win­dows 10 ver­wen­den, bil­det die vir­tu­el­le Fest­plat­te das Sys­tem­lauf­werk „C:“, die ur­sprüng­li­che Win­dows­Par­ti­ti­on be­kommt ei­nen neu­en Buch­sta­ben (meist „D:“). Im um­ge­kehr­ten Fall kön­nen Sie das Win­dows­10Lauf­werk in der Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung, die Sie mit dem diskmgmt.msc­Be­fehl in der Aus­füh­ren-Zei­le­von­Win­dows­7­oder­8.1­öff­nen(Win­dows­Tas­te und R) und über „Ak­ti­on ­> Vir­tu­el­le Fest­plat­te an­fü­gen“als ge­wöhn­li­che Par­ti­ti­on ein­bin­den. Sie er­scheint da­nach als zu­sätz­li­ches Lauf­werk im Win­dows­Ex­plo­rer.

VHD-Container er­stel­len: In der Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung von Win­dows le­gen Sie über das Me­nü „Ak­ti­on“und den Be­fehl „Vir­tu­el­le Fest­plat­te er­stel­len“ein neu­es VHD-Image auf ei­nem lo­ka­len Lauf­werk oder im Netz­werk an.

VH­DX-For­mat­un­ter­schie­de: VHD-Container dür­fen bis zu 2 TB groß sein, das er­wei­ter­te VHD-For­mat VH­DX er­laubt ei­ne ma­xi­ma­le Grö­ße von 64 TB.

VHD-Da­tei öff­nen: Über das Ak­ti­ons­me­nü in der Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung lässt sich ein vir­tu­el­les Lauf­werk auf Wunsch auch schreib­ge­schützt ins Da­tei­sys­tem ein­klin­ken, so­dass kei­ne Än­de­run­gen vor­ge­nom­men wer­den kön­nen.

Spei­cher­platz zu­wei­sen: Wie bei ei­ner ech­ten Fest­plat­te müs­sen vir­tu­el­le Win­dows-Da­ten­trä­ger zu­nächst in­itia­li­siert und an­schlie­ßend als Lauf­werk mit ei­nem ei­ge­nen Lauf­werks­buch­sta­ben in Win­dows ein­ge­bun­den wer­den.

In­stal­la­ti­ons­ziel ein­rich­ten: Nach dem Boo­ten des PCs vom Win­dows-10-In­stal­la­ti­ons­me­di­um le­gen Sie auf der Kom­man­do­zei­le mit dem Tool Diskpart ei­ne neue VHD-Da­tei in der ge­wünsch­ten Grö­ße an.

Boot­ma­na­ger: Beim Start des Rech­ners er­scheint ne­ben der be­reits vor­han­de­nen Win­dows-Ver­si­on auch das in der VHD-Da­tei in­stal­lier­te Win­dows 10.

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