To­ner am Wo­chen­en­de mehr als 20 Eu­ro güns­ti­ger

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ZU­NÄCHST EIN­MAL SOR­GEN Preis­such­ma­schi­nen wie et­wa Bil­li­ger.de für gro­ße Preis­trans­pa­renz: Nach Ein­ga­be des ge­wünsch­ten Pro­duk­tes sieht man so­gleich den ver­meint­lich kos­ten­güns­tigs­ten Preis. Den Be­griff „ver­meint­lich“er­gän­zen wir ganz be­wusst, weil auch bei der Preis­re­cher­che im In­ter­net Fal­len lau­ern. Das be­ginnt bei der ge­nau­en Pro­dukt­be­zeich­nung. Denn oft stim­men die Be­zeich­nun­gen ein und der­sel­ben Wa­re bei ver­schie­de­nen Händ­lern nicht über­ein. Da wird aus ei­nem Schräg­strich („/“) bei ei­ner Pro­dukt­num­mer ein Qu­er­strich („-“), da schleicht sich ein Le­er­zei­chen ein oder wird weg­ge­las­sen. So gibt es zahl­rei­che Grün­de für Feh­ler­quel­len, wes­halb das ge­such­te Pro­dukt bei ei­nem güns­ti­ge­ren Händ­ler in der Da­ten­bank der Preis­such­ma­schi­ne nicht ge­fun­den und an­ge­zeigt wird. Oder es er­scheint ein fal­sches Pro­dukt, auf das die Be­zeich­nung „am bes­ten passt“. Das Glei­che pas­siert auch bei Wa­re wie et­wa Dru­cker­to­ner und -tin­te, die es als „Ori­gi­nal“vom Her­stel­ler oder als „kom­pa­ti­bel“oder „Re­built“gibt. Doch selbst wenn man bei der Preis­su­che aus­drück­lich das Wort „Ori­gi­nal“hin­zu­fügt, be­deu­tet das noch lan­ge nicht, dass die Preis­su­che tat­säch­lich nur Ori­gi­nal­pro­duk­te auf­lis­tet. Im kon­kre­ten Fall bleibt nichts an­de­res üb­rig, als die Händ­ler-links ein­zeln an­zu­kli­cken und auf den je­wei­li­gen Shop-sei­ten zu über­prü­fen, ob es sich um Ori­gi­na­lo­der Nach­bau­wa­re han­delt. Da wir ge­ra­de schon beim To­ner sind: Kürz­lich fiel uns bei der Be­stel­lung rein zu­fäl­lig das fol­gen­de Mus­ter auf: Am Wo­chen­en­de war der Preis für ex­akt das glei­che Pro­dukt beim sel­ben Händ­ler je­weils we­sent­lich güns­ti­ger als un­ter der Wo­che, be­vor er dann am nächs­ten Wo­chen­en­de wie­der fiel. Die ver­mut­li­che Er­klä­rung da­hin­ter ist ein­fach: Wäh­rend Sams­tag und Sonn­tag aus­schließ­lich preis­sen­si­ble pri­va­te An­wen­der be­stel­len, sind es an den Werk­ta­gen mehr Un­ter­neh­men, de­nen es ins­be­son­de­re um ein­fa­ches Hand­ling und schnel­le Lie­fe­rung geht. Wenn ei­ne Fir­ma bei ei­nem be­stimm­ten Bü­ro­lie­fe­ran­ten be­reits ein Kun­den­kon­to hat, so wird sie vor­zugs­wei­se selbst dann dort be­stel­len, wenn der Preis dort ge­ra­de et­was hö­her ist als bei güns­ti­ge­ren Kon­kur­ren­ten. Be­stä­tigt wird un­se­re Ver­mu­tung durch den klei­nen Zu­satz „sams­tags und sonn­tags: Ma­xi­ma­le Ab­ga­be­men­ge 1“. In un­se­rem Fall kos­te­te der ex­akt glei­che To­ner von Samsung am Wo­chen­en­de je­weils gut 95 Eu­ro und an den an­de­ren Ta­gen knapp 117 Eu­ro – al­so mehr als 20 Eu­ro Dif­fe­renz! Geld, das man sich ein­fach spa­ren kann. Wenn Sie et­was nicht ganz drin­gend be­nö­ti­gen, ver­fol­gen Sie doch ein­mal über meh­re­re Ta­ge hin­weg die Prei­se. –psm

Glei­ches Pro­dukt, glei­cher Händ­ler: Wäh­rend es den To­ner am Wo­chen­en­de für gut 95 Eu­ro gibt, müs­sen (Ge­schäfts-)kun­den un­ter der Wo­che deut­lich mehr zah­len.

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