Win­dows 10 Up­date-check

Feh­ler beim Win­dows-up­date sind nicht sel­ten und be­son­ders läs­tig. Der PC ist dann meist für län­ge­re Zeit blo­ckiert. Hier fin­den Sie Tricks, über die sich das au­to­ma­ti­sche Up­date re­pa­rie­ren oder um­ge­hen lässt. Die Tools da­zu gibt’s auf HEFT-DVD.

PC-WELT - - Inhalt - VON THORS­TEN EGGELING

Är­ger ver­mei­den, Down­load be­schleu­ni­gen, Pro­ble­me be­he­ben: Dank In­si­der-tricks Feh­ler­codes ver­ste­hen, gro­ße Up­dates in­stal­lie­ren, de­fek­te Up­dates re­pa­rie­ren ...

Wenn al­les op­ti­mal läuft, in­stal­liert Win­dows al­le Up­dates au­to­ma­tisch und Sie müs­sen sich um nichts küm­mern. Un­be­merkt blei­ben die Ak­tua­li­sie­run­gen je­doch nicht. Wer mal schnell den PC ein­schal­ten und nach neu­en E-mail se­hen woll­te, kennt das Pro­blem: Erst ein­mal will Win­dows die letz­ten Up­dates ver­ar­bei­ten, was ei­ne Zeit lang dau­ern kann. Um­so är­ger­li­cher ist es dann, wenn ein Up­date per­ma­nent fehl­schlägt und Win­dows den Vor­gang stän­dig wie­der­holt.

Ei­ni­ge Up­date-pro­ble­me las­sen sich re­la­tiv ein­fach be­sei­ti­gen, für an­de­re sind spe­zi­el­le Tools (auf HEFT-DVD) er­for­der­lich. Oft hilft es auch, das au­to­ma­ti­sche Win­dows-up­date zu über­ge­hen und ei­ni­ge Ak­tua­li­sie­run­gen ma­nu­ell zu in­stal­lie­ren. Bei hart­nä­cki­gen Feh­lern ge­hen Sie Schritt für Schritt vor, wo­bei Sie die mög­li­chen Pro­blem­lö­sun­gen nach­ein­an­der aus­pro­bie­ren.

1. Grund­le­gen­de Ur­sa­chen von Up­date-feh­lern be­sei­ti­gen

Da­mit das au­to­ma­ti­sche Win­dows-up­date oder ein Win­dows-up­grade (nächs­te Win­dows-10-ver­si­on) plan­mä­ßig ab­lau­fen, müs­sen ei­ni­ge Vor­aus­set­zun­gen er­füllt sein. Ei­ne der wich­tigs­ten wird oft über­se­hen: Es muss ge­nü­gend frei­er Platz auf der Fest­plat­te für die Up­date-da­tei­en und für tem­po­rä­ren Da­tei­en vor­han­den sein. Sinkt der ver­füg­ba­re Spei­cher­platz un­ter 6 GB, las­sen sich ein­zel­ne Up­dates oft nicht mehr in­stal­lie­ren und ein Win­dows-up­grade schlägt mit Si­cher­heit fehl. Das au­to­ma­ti­sche Win­dows-up­date mel­det dann bei­spiels­wei­se den Feh­ler­code „0x8024a203“, manch­mal er­scheint aber auch ei­ne hilf­rei­che Mel­dung über zu we­nig Spei­cher­platz. Wie viel Platz auf Lauf­werk „C:“noch ver­füg­bar ist, se­hen Sie im Win­dows-ex­plo­rer nach ei­nem Klick auf „Die­ser PC“. Soll­te er zu ge­ring sein, ver­schie­ben Sie gro­ße Da­tei­en auf ein an­de­res Lauf­werk und lö­schen Sie nicht mehr be­nö­tig­te Pro­gram­me. Ver­wen­den Sie die Da­ten­trä­ger­be­rei­ni­gung, um die Fest­plat­te auf­zu­räu­men. Das Tool lässt sich un­ter al­len Win­dows-ver­sio­nen über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Win­dows-r und die Ein­ga­be von cle­anmgr.exe star­ten. Da­mit be­sei­ti­gen Sie bei­spiels­wei­se tem­po­rä­re Da­tei­en. Nach ei­nem Klick auf „Sys­temd­a­tei­en be­rei­ni­gen“zeigt das Tool mehr Op­tio­nen. Sie kön­nen zu­sätz­lich die Down­loads vor­he­ri­ger Win­dows-up­dates lö­schen („Win­dows Up­date-ber­ei­ni­gung“) und auch den Ord­ner „Win­dows.old“(„Vor­he­ri­ge Win­dows-in­stal­la­ti­on(en)“). Sind bei­de Be­rei­che ge­löscht, las­sen sich al­ler­dings Up­dates nicht mehr De­instal­lie­ren, be­zie­hungs­wei­se Sie kön­nen nicht mehr zur vor­he­ri­gen Win­dows-ver­si­on zu­rück­keh­ren. Si­cher­heits­soft­ware: Ei­ni­ge Vi­ren­scan­ner kön­nen das Win­dows-up­date be­hin­dern. Die­se er­ken­nen zwar kei­ne Schad­soft­ware

„Up­date-feh­ler las­sen sich oft durch die ma­nu­el­le In­stal­la­ti­on der be­trof­fe­nen Up­date-da­tei be­he­ben.“

in den Up­date-da­tei­en, aber die Echt­zeit­prü­fung be­an­sprucht zu viel Zeit. Kommt es da­bei zu deut­li­chen Ver­zö­ge­run­gen, las­sen sich Up­dates nicht in­stal­lie­ren. Schal­ten Sie da­her zu­min­dest die Echt­zeit­prü­fung des Vi­ren­scan­ners aus oder de­instal­lie­ren Sie die Soft­ware vor dem Up­date oder Up­grade. Ach­ten Sie bei der Neu­in­stal­la­ti­on dar­auf, die je­weils ak­tu­ells­te Ver­si­on der Si­cher­heits­soft­ware zu ver­wen­den.

Bei der Ge­le­gen­heit soll­ten Sie sich über­le­gen, ob der ein­ge­setz­te Vi­ren­scan­ner tat­säch­lich mehr Si­cher­heit bie­tet. Nut­zer von Win­dows 8.1 und 10 kön­nen auch al­lei­ne auf den Mi­cro­soft-vi­ren­scan­ner ver­trau­en, der bei Up­dates kei­ne Pro­ble­me ver­ur­sacht. Win­dows De­fen­der bie­tet nach ak­tu­el­len Tests die glei­che Er­ken­nungs­leis­tung wie an­de­re be­kann­te Vi­ren­scan­ner, nervt nicht mit Wer­bung und be­las­tet das Sys­tem nur we­nig (sie­he www.pcwelt.de/2142242). Usb-ge­rä­te und Trei­ber: Tren­nen Sie die Ver­bin­dung zu ex­ter­nen Fest­plat­ten und Usb-sticks, denn Usb-ge­rä­te kön­nen das Win­dows-up­date stö­ren. Ak­tua­li­sie­ren Sie au­ßer­dem – wenn ver­füg­bar – das Bi­os be­zie­hungs­wei­se die Firm­ware des PCS und die Trei­ber et­wa für die Gra­fik­kar­te. Das kann vor al­lem für das Up­grade äl­te­rer PCS auf Win­dows 10 er­for­der­lich sein.

Uhr ge­nau ein­stel­len: Das Win­dows-up­date funk­tio­niert nicht rich­tig, wenn Da­tum und Uhr­zeit falsch ein­ge­stellt sind. Ver­wen­den Sie die rich­ti­ge Zeit­zo­ne und kor­ri­gie­ren Sie die Uhr ge­ge­be­nen­falls.

2. Ein­zel­ne Win­dows-up­dates her­un­ter­la­den und in­stal­lie­ren

Wenn beim Up­date Feh­ler auf­tre­ten, fin­den Nut­zer in Win­dows nur we­nig Hil­fe. In den Ein­stel­lun­gen un­ter „Up­date und Si­cher­heit –› Win­dows Up­date“oder bei Win­dows 7/8.1 in der Sys­tem­steue­rung un­ter „Win­dows Up­date“se­hen Sie zwar ei­nen Feh­ler­code, er­hal­ten aber kei­ne aus­führ­li­chen Hin­wei­se zur Ur­sa­che.

Über www.pcwelt.de/iln3ye öff­nen Sie ei­ne Mi­cro­soft-web­sei­te mit ei­ner Feh­ler­code­lis­te. Die Lis­te ist kei­nes­falls voll­stän­dig, Sie kön­nen aber im­mer­hin die un­ge­fäh­re Feh­ler­quel­le er­mit­teln. Die ers­ten vier Zei­chen des Feh­ler­codes lau­ten in der Re­gel „8024“(das vor­an­ge­stell­te „0x“kenn­zeich­net ei­nen he­xa­de­zi­ma­len Wert). Be­gin­nen die nach­fol­gen­den Zei­chen bei­spiels­wei­se mit „4“, han­delt es sich um ei­nen „Pro­to­col Tal­ker Feh­ler“, al­so um ein Netz­werk­pro­blem. Steht hier ei­ne „6“, liegt der Feh­ler beim Down­load-ma­na­ger.

Up­date-feh­ler je­der Art las­sen sich oft durch ei­ne ma­nu­el­le Ak­tua­li­sie­rung be­he­ben. In den Ein­stel­lun­gen un­ter „Up­date und Si­cher­heit –› Win­dows Up­date“(Win­dows 10) oder in der Sys­tem­steue­rung un­ter „Win­dows Up­date“(Win­dows 7/8.1) se­hen Sie, welche Up­dates sich nicht in­stal­lie­ren lie­ßen. Da­bei steht ei­ne Kb-num­mer, nach der Sie auf https://ca­ta­log.up­date.mi­cro­soft. com su­chen. La­den Sie das für Ihr Sys­tem pas­sen­de 32-Bit- oder 64-Bit-pa­ket her­un­ter und in­stal­lie­ren Sie es über den Win­dows­ex­plo­rer per Dop­pel­klick.

3. Al­le ver­füg­ba­ren Up­dates auf ein­mal her­un­ter­la­den

Wenn Sie möch­ten, kön­nen Sie al­le feh­len­den Up­dates her­un­ter­la­den und in­stal­lie­ren. Die ar­chi­vier­ten Up­dates las­sen sich auch auf ei­nem an­de­ren Com­pu­ter ver­wen­den. Das bie­tet sich vor al­lem an, wenn es sich um ei­ne Neu­in­stal­la­ti­on von Win­dows 7 oder 8.1 han­delt. Für Win­dows 10 gibt es nicht vie­le Up­date-da­tei­en, wenn Sie

für die Neu­in­stal­la­ti­on im­mer die neu­es­te Iso-da­tei ver­wen­den (sie­he Punkt 5). Da zwei­mal im Jahr ei­ne neue Win­dows10-ver­si­on er­scheint, kann das ISO nur ma­xi­mal ein hal­bes Jahr alt sein.

Mi­cro­soft lie­fert seit Ok­to­ber 2016 für al­le Win­dows-ver­sio­nen ku­mu­la­ti­ve Up­date­pa­ke­te aus. Die­se ent­hal­ten al­le Up­dates, die bis­her, be­zie­hungs­wei­se ab ei­nem be­stimm­ten Up­date-le­vel, er­schie­nen sind. Für Win­dows 7 bei­spiels­wei­se gibt es das „Con­ve­ni­ence rol­lup up­date“(KB3125574). Es ent­hält sämt­li­che Up­dates, die zwi­schen dem Er­schei­nen des Ser­vice Pack 1 (2011) und April 2016 er­schei­nen sind. Die emp­foh­le­ne Rei­hen­fol­ge der In­stal­la­ti­on ist KB3020369, KB2670838, KB3125574, KB3177467, KB3172605, und KB4343900. Star­ten Sie Win­dows 7 neu, wenn Sie da­zu auf­ge­for­dert werden. Da­nach ist das Sys­tem für wei­te­re Up­dates vor­be­rei­tet.

Für Nut­zer von Win­dows 8.1 gibt es ein ak­tua­li­sier­tes In­stal­la­ti­ons­me­di­um vom De­zem­ber 2014. Es ent­hält ei­ne um­fang­rei­che Samm­lung von Up­dates (KB3000850), die Sie nach ei­ner Neu­in­stal­la­ti­on da­her nicht her­un­ter­la­den müs­sen. Da­mit sich wei­te­re Up­dates rei­bungs­los in­stal­lie­ren las­sen, sind KB3173424 und KB3172614 er­for­der­lich. Mit den ge­nann­ten Up­dates ist bei Win­dows 7 und 8.1 noch nicht al­les ab­ge­deckt. Es gibt zu­sätz­li­che Up­dates et­wa für den In­ter­net Ex­plo­rer und die .Net- und C++lauf­zeit­um­ge­bung so­wie Pat­ches, die nicht in den ku­mu­la­ti­ven Pa­ke­ten ent­hal­ten sind. Es ist da­her müh­sam, die Da­tei­en ein­zeln über den Up­date-ka­ta­log her­un­ter­zu­la­den. Ein­fa­cher geht es mit ei­nem der drei nach­fol­gend ge­nann­ten Tools.

Up­date Tool 1: Wsus Off­line Up­date (auf HEFT-DVD) lädt vor al­lem si­cher­heits­re­le­van­te Up­dates für Win­dows 7, 8 oder 10 her­un­ter. Da­bei spielt es kei­ne Rol­le, un­ter wel­chem Sys­tem Sie das Tool star­ten. Sie kön­nen auf ei­nem an­de­ren PC, et­wa un­ter Win­dows 7, auch Up­dates für Win­dows 8.1 oder 10 her­un­ter­la­den.

Ent­pa­cken Sie das Pro­gramm von der HEFTDVD auf die Fest­plat­te, bei­spiels­wei­se nach „C:\win­dows-up­dates“, und star­ten Sie „Up­date­ge­ne­ra­tor.exe“. Wäh­len Sie auf der Re­gis­ter­kar­te „Win­dows“das ge­wünsch­te Sys­tem und die Platt­form. Set­zen Sie et­wa un­ter „Win­dows 10“ein Häk­chen bei „x64 Glo­bal (mehr­spra­chi­ge Up­dates)“(64 Bit). Un­ter „Op­tio­nen“set­zen Sie Häk­chen bei zu­sätz­li­chen Up­date-pa­ke­ten, et­wa „Win­dows De­fen­der-de­fi­ni­tio­nen ein­schlie­ßen“und „C++ Lauf­zeit­bi­blio­the­ken und .Net Frame­works ein­schlie­ßen“. Da­nach kli­cken Sie auf „Start“. Die Up­date-da­tei­en lie­gen da­nach in Ord­nern un­ter­halb von „cli­ent“, bei­spiels­wei­se „w100-x64“für Win­dows 10 und „w61-x64“für Win­dows 7 (je­weils 64 Bit).

Für die In­stal­la­ti­on der Up­dates ver­wen­den Sie „Up­dateinstal­ler.exe“aus dem Ord­ner „Cli­ent“. Set­zen Sie Häk­chen bei den ge­wünsch­ten Ak­tua­li­sie­run­gen, und kli­cken Sie auf „Start“.

Up­date Tool 2: Ei­ne Al­ter­na­ti­ve ist das Tool Wh­down­loa­der (auf HEFT-DVD). Im Ver­gleich zu Wsus Off­line lädt es fast al­le Up­dates her­un­ter und nicht nur die si­cher­heits­re­le­van­ten. Es ist je­doch et­was kom­pli­zier­ter in der Be­nut­zung, weil die In­stal­la­ti­on der Up­dates über Batch­da­tei­en er­fol­gen muss. Ko­pie­ren Sie Wh­down­loa­der von der HEFTDVD in ei­nen Ord­ner Ih­rer Wahl. Nach dem Start des Tools kli­cken Sie auf das Icon links oben. Da­mit la­den Sie Lis­ten her­un­ter, die Down­load-adres­sen von Up­date-da­tei­en für Win­dows 7 bis 10 ent­hal­ten. Im Feld ne­ben dem Icon wäh­len Sie ei­ne Lis­te aus, bei­spiels­wei­se „Win­dows 10x64“. Sie be­nö­ti­gen in der Re­gel nur die Da­tei­en un­ter „Ge­ne­ral Up­dates“. In der Spal­te „Ca­te­go­ry“se­hen Sie, für welche Win­dows-ver­si­on sich das Up­date eig­net, et­wa „Ge­ne­ral/17134“(Ver­si­on 1803, April-2018-up­date, Reds­to­ne 4). Fah­ren Sie mit dem Maus­zei­ger über ei­ne Zei­le in der Spal­te „Up­dates“. Sie er­fah­ren dann, um was für ein Up­date es sich han­delt und zu wel­cher Ver­si­ons­num­mer es ge­hört, bei­spiels­wei­se „1803“. Set­zen Sie Häk­chen vor die Zei­len mit den ge­wünsch­ten Up­dates, und kli­cken Sie auf „Down­load“. Die Da­tei­en legt Wh­down­loa­der in Ord­nern un­ter­halb von „Up­dates“ab.

Bei Win­dows 10 ge­nügt es, zu­erst das klei­ne­re Ser­vicing-stack-up­date (et­wa 15 MB) per Dop­pel­klick über den Da­tei­ma­na­ger zu in­stal­lie­ren und dann das grö­ße­re mit meist mehr als 700 MB („Cu­mu­la­ti­ve Up­date“). Zu­sätz­lich gibt es in der Re­gel ein Up­date für den Ado­be Flash Play­er mit et­wa 20 MB. Die In­stal­la­ti­on al­ler feh­len­den Up­dates kann per Script er­fol­gen, was sich auf­grund

der An­zahl der Da­tei­en vor al­lem bei ei­nem frisch in­stal­lier­ten Win­dows 7 oder 8.1 lohnt. La­den Sie die Batch­da­tei­en über www.pcwelt.de/lka­nuj her­un­ter. Ko­pie­ren Sie die Batch­da­tei für das ge­wünsch­te Be­triebs­sys­tem in das Ver­zeich­nis, in das Sie Wh­down­loa­der ent­packt ha­ben. Star­ten Sie das Script über den Kon­text­me­nü­punkt „Als Ad­mi­nis­tra­tor aus­füh­ren“. Al­le Batch­da­tei­en bie­ten ei­ne ein­fa­che Me­nü­füh­rung. Es ge­nügt, die Up­dates mit „0“ge­folgt von der En­ter-tas­te ein­zu­lei­ten. Le­sen Sie die bei­ge­leg­ten Re­ad­me-da­tei­en für In­for­ma­tio­nen zu den an­de­ren Op­tio­nen. Dis­kus­sio­nen und Hil­fe­stel­lun­gen rund um Wh­down­loa­der fin­den Sie bei https://fo­rums.my­di­gi­tal­li­fe.net be­zie­hungs­wei­se di­rekt über www.pcwelt.de/c7l­hxb. In­fos und Up­dates für die In­stal­la­ti­ons-batch­da­tei­en gibt es über www.pcwelt.de/qws­m6k. Bei my­di­gi­tal­li­fe.net müs­sen Sie sich kos­ten­los re­gis­trie­ren und an­mel­den, da­mit Sie et­was her­un­ter­la­den kön­nen.

Up­date Tool 3: Por­ta­ble Up­date (auf HEFTDVD) lädt al­le ver­füg­ba­ren Up­dates her­un­ter. Al­ler­dings nur für das Be­triebs­sys­tem, un­ter dem Sie es ge­star­tet ha­ben. Ge­gen­über Wh­down­loa­der bie­tet Por­ta­ble Up­date den Vor­teil, dass es die Up­dates auch selbst in­stal­lie­ren kann.

Beim ers­ten Start muss das Tool noch ei­ni­ge Da­tei­en bei Mi­cro­soft her­un­ter­la­den. Da­nach ge­hen Sie auf die Re­gis­ter­kar­te „Se­arch“und kli­cken auf „Start“. Wenn die Up­date-su­che ab­ge­schlos­sen ist, ge­hen Sie auf die Re­gis­ter­kar­te „Down­load“. In der Lis­te sind Häk­chen vor den feh­len­den Up­dates ge­setzt. Wenn Sie auch be­reits in­stal­lier­te Up­dates her­un­ter­la­den wol­len, set­zen Sie auch hier Häk­chen. Kli­cken Sie auf „Start“, um mit dem Down­load zu be­gin­nen. Er­stel­len Sie ein Back­up des Ord­ners, in dem Por­ta­ble Up­date liegt, in­klu­si­ve al­ler Un­ter­ver­zeich­nis­se, et­wa auf ei­nem Usb-stick. Auf ei­nem an­de­ren PC oder nach ei­ner Neu­in­stal­la­ti­on star­ten Sie das Tool, ge­hen auf „Se­arch“und kli­cken auf „Start“. Wech­seln Sie zur Re­gis­ter­kar­te „In­stall“, und kli­cken Sie auf „Start“, um die feh­len­den Up­dates zu in­stal­lie­ren.

4. Tools für die Up­datere­pa­ra­tur ver­wen­den

Soll­te auch die ma­nu­el­le In­stal­la­ti­on von Up­date-pa­ke­ten (sie­he Punk­te 2 und 3) nicht zum ge­wünsch­ten Er­geb­nis füh­ren, ver­wen­den Sie zu­erst das Tool Win­dows Up­date-pro­blem­be­hand­lung. Auf der Down­load-sei­te (www.pcwelt.de/2xaibb) bie­tet Mi­cro­soft je­weils ein ei­ge­nes Tool für Win­dows 7/8.1 und Win­dows 10 an. Star­ten Sie das Tool, und fol­gen Sie den An­wei­sun­gen des As­sis­ten­ten. Es prüft und kor­ri­giert die In­stal­la­ti­on der Up­date-kom­po­nen­ten, der Up­date-di­ens­te und die Netz­werk­ver­bin­dung. Star­ten Sie Win­dows neu, und pro­bie­ren Sie aus, ob das Win­dows-up­date jetzt funk­tio­niert.

Wenn nicht, pro­bie­ren Sie als Nächs­tes die in Win­dows ein­ge­bau­te Feh­ler­be­he­bung aus. Su­chen Sie un­ter Win­dows 7 oder 8.1 in der Sys­tem­steue­rung nach Pro­blem­be­hand­lung, kli­cken Sie auf „Pro­ble­me er­ken­nen und be­he­ben“, auf „Pro­ble­me mit Win­dows Up­date be­he­ben“, auf „Wei­ter“und dann auf „Pro­blem­be­hand­lung als Ad­mi­nis­tra­tor aus­füh­ren“. Nut­zer von Win­dows 10 su­chen in den Ein­stel­lun­gen (Win-i) nach Pro­blem­be­hand­lung, kli­cken auf „Win­dows Up­date“und dann auf „Pro­blem­be­hand­lung aus­füh­ren“. Zum Ab­schluss star­ten Sie Win­dows neu und prü­fen, ob das au­to­ma­ti­sche Win­dows-up­date kor­rekt ar­bei­tet. Soll­te auch die­ser Ver­such schei­tern, ver­wen­den Sie das Tool Re­set Win­dows Up­date Agent (auf HEFT-DVD). Ent­pa­cken Sie es in ein be­lie­bi­ges Ver­zeich­nis, kli­cken Sie die Cmd-da­tei mit der rech­ten Maus­tas­te an, und wäh­len Sie „Als Ad­mi­nis­tra­tor aus­füh­ren“. Be­stä­ti­gen Sie mit der Y-tas­te, drü­cken Sie die Tas­te 2 und be­stä­ti­gen Sie mit der En­ter-tas­te. Da­mit set­zen Sie die Up­date-kom­po­nen­ten zu­rück.

Prü­fen Sie zu­dem die Sys­temd­a­tei­en über „6. Runs the Sys­tem File Che­cker Tool“so-

wie „7. Scan the image for com­po­nent store cor­rup­ti­on“. Füh­ren Sie über „9. Per­forms re­pair ope­ra­ti­ons au­to­ma­ti­cal­ly“Re­pa­ra­tu­ren aus, falls das Tool Feh­ler mel­det.

Führt auch Re­set Win­dows Up­date Agent nicht zum Er­folg, hilft wahr­schein­lich nur noch ein Sys­tem-re­set (Punkt 5).

5. Win­dows-ori­gi­nal­da­tei­en wie­der­her­stel­len

Win­dows bie­tet Funk­tio­nen an, über die Sie die Ori­gi­nal­da­tei­en wie­der­her­stel­len kön­nen. Da­mit be­sei­ti­gen Sie Pro­ble­me, die das Win­dows-up­date be­hin­dern. Win­dows zu­rück­set­zen: Die Ori­gi­nal­da­tei­en las­sen sich bei Win­dows 8 und 10 oh­ne Se­t­up-me­di­um wie­der­her­stel­len. Der Nach­teil da­bei: Al­le in­stal­lier­ten Pro­gram­me und Trei­ber so­wie Win­dows-ein­stel­lun­gen ge­hen ver­lo­ren. Nur die per­sön­li­chen Da­tei­en blei­ben er­hal­ten. Bei Up­date-pro­ble­men kann das je­doch von Vor­teil sein, weil da­mit auch Pro­gram­me ent­fernt werden, die das Win­dows-up­date ver­hin­dern.

Ru­fen Sie un­ter Win­dows 10 die „Ein­stel­lun­gen“über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Win-i auf, und ge­hen Sie auf „Up­date und Si­cher­heit –› Wie­der­her­stel­lung“. Un­ter „Die­sen PC zu­rück­set­zen“kli­cken Sie auf die Schalt­flä­che „Los geht‘s“. Wäh­len Sie „Ei­ge­ne Da­tei­en be­hal­ten“, und fol­gen Sie den wei­te­ren An­wei­sun­gen des As­sis­ten­ten. Nut­zer von Win­dows 8 fin­den die ähn­li­che Funk­ti­on „PC oh­ne Aus­wir­kung auf die Da­tei­en auf­fri­schen“in den „Pc-ein­stel­lun­gen“un­ter „Up­date/wie­der­her­stel­lung –› Wie­der­her­stel­lung“.

In­place-up­grade: Bei ei­nem Up­grade, et­wa von Win­dows 8.1 auf Win­dows 10, blei­ben Ih­re per­sön­li­chen Da­tei­en und die in­stal­lier­ten Pro­gram­me er­hal­ten. Die­ser Um­stand lässt sich für ein Pseu­do-up­grade nut­zen, bei dem Sie bei­spiels­wei­se Win­dows 10 mit Win­dows 10 up­graden (In­place-up­grade). Die Re­pa­ra­tur­in­stal­la­ti­on er­setzt nur die Sys­temd­a­tei­en und Tei­le der Re­gis­try. In­stal­lier­te Pro­gram­me und Be­nut­zer­da­ten blei­ben er­hal­ten.

Sie be­nö­ti­gen ei­ne ge­nau zum in­stal­lier­ten Sys­tem pas­sen­de In­stal­la­ti­ons-dvd oder ei­ne Iso-da­tei da­von. Er­mit­teln Sie die Ver­si­on über Win-r und Win­ver (sie­he Sei­te 20). Über das Tool zur Me­die­n­er­stel­lung für Win­dows 10 (www.pcwelt.de/win10i­so) la­den Sie die ak­tu­ells­te Ver­si­on her­un­ter. Wenn Sie ein äl­te­res Win­dows be­nö­ti­gen, ver­wen­den Sie das Tool Win­dows ISO

Down­loa­der (auf HEFT-DVD). Dar­über lässt sich auch Win­dows 7 oder 8.1 la­den. Öff­nen Sie den Down­load-or­der im Win­dows-ex­plo­rer, und hän­gen Sie die Iso­da­tei über den Kon­text­me­nü­punkt „Be­reit­stel­len“in das Da­tei­sys­tem ein. Oder Sie ent­pa­cken das ISO ein­fach mit 7-Zip (auf HEFT-DVD). Star­ten Sie Se­t­up.exe vom be­reit­ge­stell­ten Lauf­werk oder aus dem Ord­ner, in den Sie die Da­tei­en ent­packt ha­ben. Kli­cken Sie auf „Wei­ter“und fol­gen Sie den An­wei­sun­gen des Se­t­up-as­sis­ten­ten.

Da bei die­sem Ver­fah­ren die Da­tei­en auf der Fest­plat­te durch die Ver­sio­nen auf dem In­stal­la­ti­ons­me­di­um er­setzt werden, star­ten Sie nach Ab­schluss der Re­pa­ra­tur­in­stal­la­ti­on das Win­dows-up­date.

6. Win­dows-up­grade bei Ge­rä­ten mit klei­nem Lauf­werk

Bei ei­ni­gen Ge­rä­ten sind Pro­ble­me beim Up­date und Up­grade schon durch die Bau­art be­dingt. Preis­güns­ti­ge Note­books, aber auch Ta­blet-pcs ver­fü­gen oft nur über Flash-spei­cher mit 32 GB. Ein Up­grade auf die nächs­te Ver­si­on von Win­dows 10 dau­ert hier nicht nur lan­ge, es bricht auch oft we­gen Platz­man­gel ab.

Zu­erst soll­ten Sie so viel frei­en Platz schaf­fen wie mög­lich (Punkt 1). Wenn das nicht aus­reicht, in­stal­lie­ren Sie das Win­dow­sup­grade ma­nu­ell. La­den Sie die Iso-da­tei der ak­tu­el­len Ver­si­on von Win­dows 10 her­un­ter (Punkt 5). Ent­pa­cken Sie den In­halt mit 7-Zip (auf HEFT-DVD) auf ei­nen Usb-stick oder ei­ne Sd-kar­te. Star­ten Sie dann das In­stal­la­ti­ons­tool „Se­t­up.exe“aus dem Haupt­ver­zeich­nis. Fol­gen Sie den An­wei­sun­gen des As­sis­ten­ten. Die­ser prüft den Spei­cher auf Lauf­werk „C:“so­wie auf dem Us­blauf­werk und zeigt den even­tu­ell zu­sätz­lich be­nö­tig­ten Platz an. Lö­schen Sie dann wei­te­re Da­tei­en, bis die Ka­pa­zi­tät aus­reicht. Kli­cken Sie auf die „Ak­tua­li­sie­ren“-schalt­flä­che, da­mit der In­stal­la­ti­ons­as­sis­tent den Spei­cher­platz neu be­rech­net. An­schlie­ßend kli­cken Sie auf „Fort­set­zen“und fol­gen den wei­te­ren An­wei­sun­gen des As­sis­ten­ten.

7. Up­grade für Vhd-in­stal­la­tio­nen von Win­dows 10

Bei der Win­dows-in­stal­la­ti­on auf ei­ner vir­tu­el­len Fest­plat­te (Vhd-da­tei, sie­he www.pcwelt.de/2077272) funk­tio­niert grund­sätz­lich kein Sys­tem-up­grade, wäh­rend re­gu­lä­re Up­dates sich pro­blem­los in­stal­lie­ren las­sen. Das au­to­ma­ti­sche Up­date ver­sucht bei Win­dows 10 trotz­dem fort­wäh­rend das Up­grade zu in­stal­lie­ren, was re­gel­mä­ßig schei­tert. Das Sys­tem-up­grade lässt sich in ei­ner vir­tu­el­len Ma­schi­ne durch­füh­ren. Sie kön­nen da­für Vir­tu­al­box ver­wen­den (auf HEFT-DVD), wenn es sich um ei­ne Da­tei mit der En­dung „.vhd“han­delt. Mit vh­dx-da­tei­en kann Vir­tu­al­box nicht um­ge­hen. Da­für be­nö­ti­gen Sie bei­spiels­wei­se Mi­cro­softs Vir­tua­li­sie­rungs­soft­ware Hy­per-v, die zum Lie­fer­um­fang von Win­dows 8.1 Pro und Win­dows 10 Pro ge­hört. In den Ho­me-ver­sio­nen ist Hy­per-v nicht ent­hal­ten.

Soll­te in der Vhd-da­tei kei­ne Boot­um­ge­bung vor­han­den sein, rüs­ten Sie die­se nach. Drü­cken Sie Win-x, ge­hen Sie auf „Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung“und dann im Me­nü auf „Ak­ti­on –› Vir­tu­el­le Fest­plat­te an­fü­gen“. Ge­ben Sie un­ter „Spei­cher­ort“die Vh­dda­tei an, und kli­cken Sie auf „OK“. Er­mit­teln Sie in der Lauf­werks­über­sicht, wel­chen Lauf­werks­buch­sta­ben die Vhd-da­tei er­hal­ten hat, bei­spiels­wei­se „K:“. Öff­nen Sie über Win-x ei­ne Win­dows-powers­hell als Ad­mi­nis­tra­tor. Tip­pen Sie die­se zwei Be­fehls­zei­len ein: bcdboot K:\win­dows /s K: /l de-de /f

all boot­sect /nt60 K: /mbr

Pas­sen Sie die Lauf­werks­buch­sta­ben („K:“) für Ihr Sys­tem an. Hän­gen Sie die vir­tu­el­le Fest­plat­te im Win­dows-ex­plo­rer über den Kon­text­me­nü­punkt „Aus­wer­fen“aus. Er­stel­len Sie in Vir­tu­al­box über die Schalt­flä­che „Neu“ei­ne vir­tu­el­le Ma­schi­ne für Win­dows 10. Fol­gen Sie den An­wei­sun­gen des As­sis­ten­ten. Im Fens­ter „Plat­te“ak­ti­vie­ren Sie die Op­ti­on „Vor­han­de­ne Fest­plat­te ver­wen­den“und wäh­len die Vhd-da­tei aus. Nach Ab­schluss des As­sis­ten­ten star­ten Sie die Vhd-da­tei in der vir­tu­el­len Ma­schi­ne. Füh­ren Sie das Up­grade über das au­to­ma­ti­sche Win­dows-up­date wie ge­wohnt durch – oder ver­wen­den Sie da­für ei­ne Iso-da­tei, wie in Punkt 6 be­schrie­ben, was deut­lich schnel­ler geht.

Erst ein­mal auf­räu­men: Zu we­nig Platz ist die Ur­sa­che für vie­le Win­dows-fehl­funk­tio­nen. Ver­wen­den Sie die Da­ten­trä­ger­be­rei­ni­gung, um über­flüs­si­ge Da­tei­en von der Fest­plat­te zu lö­schen.

Down­load ein­zel­ner Up­dates: Su­chen Sie im Mi­cro­soft Up­date-ka­ta­log nach der Kb-num­mer ei­nes fehl­ge­schla­ge­nen Up­dates. Ach­ten Sie beim Down­load auf die pas­sen­de Ver­si­on.

Wh­down­loa­der: Das Tool zeigt Ih­nen ei­ne Lis­te mit den mög­li­chen Win­dows-up­dates an. In der Spal­te „Ca­te­go­ry“se­hen Sie, für welche Win­dows-ver­si­on das je­wei­li­ge Up­date ge­eig­net ist.

Por­ta­ble Up­date: Auch die­ses Tool prä­sen­tiert Ih­nen ei­ne Lis­te mit Up­date-down­loads. Bei den Up­dates, die in Ih­rer Win­dows-in­stal­la­ti­on feh­len, ist un­ter „Down­loads“ein Häk­chen ge­setzt.

Letz­te Ret­tung: Das Batch­script Re­set Win­dows Up­date Agent kann die Up­date-kom­po­nen­ten zu­rück­set­zen und auch ei­ni­ge an­de­re Re­pa­ra­tu­ren im de­fek­ten Sys­tem durch­füh­ren.

Up­date-feh­ler be­sei­ti­gen: Das Tool Win­dows Up­date-pro­blem­be­hand­lung re­pa­riert das Win­dows-up­date so gut wie mög­lich. Es hat je­doch nicht im­mer Er­folg.

(Fast) auf Null: Über „PC zu­rück­set­zen“stel­len Sie fast den Win­dows-neu­zu­stand wie­der her. Die per­sön­li­chen Da­tei­en blei­ben je­doch er­hal­ten und Up­dates soll­ten wie­der in­stal­lier­bar sein.

Lauf­werk er­wei­tern: Bei Note­books mit we­nig Spei­cher­platz kön­nen Sie ei­nen Usb-stick ver­wen­den, auf den Win­dows Tei­le der Up­grade­da­tei­en aus­la­gert.

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