Di­gi­tal­ra­dio DAB+: Wo Sie jetzt schon neue Emp­fän­ger be­nö­ti­gen

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Mit „Dy­na­mik bei DAB+ un­ge­bro­chen“ver­brei­tet das Di­gi­tal­ra­dio Bü­ro Deutsch­land Ju­bel­stim­mung. Schaut man nüch­tern auf die Zah­len, so ver­fü­gen in die­sem Jahr wei­ter­hin nur 17 Pro­zent al­ler deut­schen Haus­hal­te über ei­nen di­gi­ta­len Ra­dio­emp­fän­ger (DAB+), 2017 wa­ren es 15,1 Pro­zent. Die Ge­samt­zahl der Ge­rä­te mit DAB+ liegt in­zwi­schen bei knapp zwölf Mil­lio­nen, zwei Mil­lio­nen mehr als im Vor­jahr. Bes­ser sieht es beim Au­to aus, 40 Pro­zent der Neu­wa­gen emp­fan­gen mitt­ler­wei­le Di­gi­tal­ra­dio. Ne­ben bes­se­rer Klang­qua­li­tät punk­tet die Tech­nik wäh­rend der Fahrt da­mit, dass man an­ders als bei UKW die Fre­quenz der Sen­der nicht um­stel­len muss.

Zeit­druck zum Um­stei­gen vom Ana­log- zum Di­gi­tal­emp­fang gibt es zu­min­dest hier­zu­lan­de nicht, denn bis­her konn­te sich die Po­li­tik nicht auf ei­nen Ukw-ab­schalt­ter­min Deutsch­land ei­ni­gen. Das ist in an­de­ren Län­dern Eu­ro­pas an­ders: Nor­we­gen sen­det nur noch di­gi­tal, in Süd­ti­rol hat die Ukw-ab­schal­tung be­reits be­gon­nen, und die Schweiz baut die Ukw-sen­der schritt­wei­se ab 2019 ab. Wer al­so mit dem Ukw-radio in den Sü­den fährt, hat dort (bald) kei­nen Emp­fang mehr. Güns­ti­ge Au­to­ra­di­os mit DAB+ zum Nach­rüs­ten star­ten bei rund 70 Eu­ro. Der neue So­ny-re­cei­ver XAV-AX3005 (im Bild) mit Smart­pho­ne-an­bin­dung über An­dro­id Au­to und App­le Car­play kos­tet rund 450 Eu­ro.

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