Gra­tis-Licht­test bis Mo­nats­en­de

Peiner Allgemeine Zeitung - - Peine -

Bei der Ak­ti­on Licht­test 2017 tes­ten Au­to­häu­ser, Werk­stät­ten oder Prüf­stel­len auch im Pei­ner Land kos­ten­los die Au­to-Be­leuch­tung. Schließ­lich fällt auf den ers­ten Blick oft nicht auf, dass Leucht­mit­tel ka­putt sind. Beim Licht­test wer­den klei­ne Män­gel so­fort und kos­ten­los be­ho­ben, nur Er­satz­tei­le und um­fang­rei­che­re Ein­stel­l­ar­bei­ten müs­sen be­zahlt wer­den. Ei­ne Pla­ket­te an der Front­schei­be do­ku­men­tiert der Po­li­zei, wel­ches Au­to am Licht­test teil­ge­nom­men hat. „Die­ses An­ge­bot soll­te je­der Au­to­fah­rer bis zum 31. Ok­to­ber nut­zen“, sagt der Au­to­Club-Eu­ro­pa-Vor­sit­zen­de des Krei­ses Nie­der­sach­sen-Mit­te, Gün­ter Kreye aus Lehr­te. Er rät, gleich ei­nen Ter­min mit sei­ner Werk­statt zu ver­ein­ba­ren. „In man­chen Au­tos kann man heu­te ei­ne Lam­pe nicht mehr selbst wech­seln und muss ei­ne Fach­werk­statt in An­spruch neh­men“, er­klärt Kreye ab­schlie­ßend

VON GRIT STORZ

PEINE. Ei­nen ver­gnüg­li­chen Nach­mit­tag mit viel Mu­sik er­leb­ten die Kin­der und ih­re er­wach­se­nen Be­glei­ter in den gut be­such­ten Pei­ner Fest­sä­len beim Mu­si­cal „Rit­ter Rost und das Ge­spenst“am Frei­tag. In ei­ner Burg­ku­lis­se spiel­ten die mit viel Witz und Ge­sang agie­ren­den Darstel­ler ei­ne der vie­len span­nen­den Ge­schich­ten rund um den ängst­li­chen Rit­ter nach. Na- tür­lich durf­ten des­sen treu­es Ross, Feu­er­stuhl, hier in Form ei­nes Rol­lers mit Pfer­de­kopf, der fre­che Dra­che Koks so­wie das stren­ge Burg­fräu­lein Bö nicht feh­len.

Zum In­halt: Der im­mer ängst­li­che Rit­ter mit dem lo­sen Mund­werk soll­te sein Rit­ter­pa­tent ver­lie­ren, weil er schon seit sie­ben Jah­ren kein Tur­nier mehr ge­won­nen hat. Mit ei­nem blau­en Brief setzt ihm Kö­nig Blei­fuß ei­ne Frist.

„Potz Wel­len­blech und St­a­chel­draht, ich rä­che je­de Mis­se­tat“, tön­te Rost und zieht an­schlie­ßend den Blech­kopf ein. Wie im­mer aber weiß Fräu­lein Bö Rat und über­re­det Rost, selbst ein Tur­nier zu ver­an­stal­ten. Mit­ten in die Auf­re­gung um die Ein­la­dung der an­de­ren Rit­ter, sucht ein Ge­spenst in der Ei­ser­nen Burg Zuflucht. Zu­erst nur vom Blöd­sinn ma­chen­den Feu­er­dra­chen­kind Koks ent­deckt, ret­ten schließ­lich Bö, Koks und das Ge­spenst mit ei­ner ra­san­ten Ge­spens­ter­show ge­schickt das Rit­ter­pa­tent: Rost will näm­lich nicht kämp­fen, wird aber von al­len über­lis­tet…

Die Er­zäh­lung um Freund­schaft, Mut und Aben­teu­er wur­de im Mu­si­cal mit kind­ge­rech­tem Wort­witz und ein­gän­gi­gen Me­lo­di­en gut in­sze­niert. Span­nung und Hei­ter­keit lös­ten sich ab, die Kin­der wur­den im­mer wie­der mit ein­be­zo­gen und fie­ber­ten bei der Hand­lung mit. Am En­de hat­te Rost nicht nur sein Rit­ter­pa­tent ver­län­gert son­dern auch noch ei­nen Freund ge­won­nen. „Nun hast du end­lich ei­ne rich­ti­ge Burg“, lob­te ihn Kö­nig Blei­fuß. Zu ei­nem rich­ti­gen Rit­ter ge­hö­re ein Burg mit Dra­chen und Ge­spenst, mein­te er. Für Rost ge­hö­ren da­zu aber auch Freun­de, Blöd­sinn und Tru­bel und manch­mal ein biss­chen An­ge­ben.

FO­TOS: GRIT STORZ

Rit­ter Rost will nicht kämp­fen und fin­det im­mer neue Aus­re­den, um dies nicht zu tun – das Pu­bli­kum hat Spaß an der Ge­schich­te und fie­bert mit.

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