Bür­ger­meis­ter beim Mar­ti­ni-Es­sen: „Di­gi­ta­li­sie­rung ist gro­ßes The­ma“

300 Gäs­te ka­men in den Saal der Schüt­zen­gil­de – Klaus Sae­mann konn­te zum Lin­den­quar­tier we­nig sa­gen

Peiner Allgemeine Zeitung - - PEINE - VON THO­MAS KRÖ­GER

PEI­NE. Ein gro­ßer Er­folg war wie­der das tra­di­tio­nel­le Pei­ner Mar­ti­ni-Es­sen, das am Frei­tag­abend im Saal der Schüt­zen­gil­de am Schüt­zen­platz statt­fand. Et­wa 300 Gäs­te ka­men auf Ein­la­dung der Bür­ger­schaf­fer Tho­mas Weit­ling und Hans-Pe­ter Män­ner und er­leb­ten span­nen­de Vor­trä­ge so­wie ein le­cke­res Mahl. Das Mar­ti­ni-Es­sen fin­det al­le zwei Jah­re statt.

Im Mit­tel­punkt stand da­bei die Re­de des Pei­ner Bür­ger­meis­ters Klaus Sae­mann (SPD). Nach der Be­grü­ßung durch die Bür­ger­schaf­fer ging er zu­nächst auf die Schlag­wor­te Di­gi­ta­li­sie­rung und E- Go­vern­ment ein. Sae­mann frag­te: „Was be­deu­tet das für die Stadt­ver­wal­tung? Sie muss die Pro­zes­se zur In­for­ma­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Trans­ak­ti­on ver­ein­fa­chen, durch­füh­ren und un­ter­stüt­zen – und das in­tern, aber auch zwi­schen staat­li­chen, kom­mu­na­len und sons­ti­gen Be­hör­den und den Bür­gern. Das ist ei­ne rie­si­ge Her­aus­for­de­rung!“

Ne­ben der Nach­fra­ge nach di­gi­ta­len In­for­ma­tio­nen wür­den vie­le Bür­ger auch mög­lichst al­le An­lie­gen on­line er­le­di­gen wol­len, zum Bei­spiel For­mu­la­re down­loa­den, on­line aus­fül­len und so­fort ver­sen­den, aber auch Päs­sen und Mel­de­be­schei­ni­gun­gen be­len an­tra­gen. Die­se Auf­ga­ben ge­he das Pei­ner Rat­haus „mit Hoch­druck“an.

Au­ßer­dem wol­le man die Pei­ner Bür­ger per In­ter­net­por­tal di­rekt mit ins Boot ho­len, da­mit sie sich über die Wah­len hin­aus di­rekt an der Ent­wick­lung der Stadt be­tei­li­gen kön­nen.

„Ide­en zu den un­ter­schied­li­chen Spiel­fel­dern un­se­rer Stadt sol­len auf die­sem di­gi­ta- Por­tal zu­sam­men­lau­fen. Das kön­nen Vor­schlä­ge zum Bei­spiel zu so­zia­len Be­rei­chen, zu Dorf­ent­wick­lun­gen oder auch zu zu­künf­ti­gen Hand­lungs­fel­dern der Stadt sein“, so der Bür­ger­meis­ter. Die Öf­fent­lich­keits­be­tei­li­gung sei bis­her mä­ßig und noch aus­bau­fä­hig, räum­te er selbst­kri­tisch ein.

Wich­tig sei Sae­mann sei­nen Wor­ten zu­fol­ge wei­ter­hin das The­ma Bar­rie­re­frei­heit, wo­bei man schon viel ver­bes­sert ha­be. Bei­spie­le sei­en die Er­gän­zung der Weg­wei­sung „Eu­len­pfad“mit dem Hin­weis auf be­hin­der­ten­ge­rech­te Toi­let­ten oder die In­stal­la­ti­on ver­senk­ba­rer Ab­sperr­pol­ler auf dem Ha­gen­markt.

Und zum The­ma Lin­den­quar­tier be­ton­te der SPD-Po­li­ti­ker: „Ei­nes mei­ner Haupt­zie­le in die­ser Amts­zeit ist es, den Be­reich des Lin­den­quar­tiers zu ent­wi­ckeln. Die Er­war­tungs­hal­tung da­zu in der Be­völ­ke­rung und un­ter den Kauf­leu­ten ist enorm!“

Man ha­be schon vie­le ziel­füh­ren­de Er­geb­nis­se er­rei­chen kön­nen. Doch Sae­mann mach­te es span­nend: „Wel­che das sind, wür­de ich Ih­nen ger­ne hier be­rich­ten, das darf ich aber aus wett­be­werbs­recht­li­chen Grün­den lei­der im­mer noch nicht!“

Mehr über die wei­te­ren Re­den und hu­mo­ris­ti­schen Bei­trä­ge beim Mar­ti­ni-Es­sen le­sen Sie am Mon­tag in der PAZ.

Un­ter­schied­li­che Ide­en zu un­se­rer Stadt sol­len auf dem di­gi­ta­len Por­tal zu­sam­men­lau­fen.

Klaus Sae­mann

Bür­ger­meis­ter der Stadt Pei­ne

FO­TOS: THO­MAS KRÖ­GER

Rund 300 Gäs­te nah­men am tra­di­tio­nel­len Mar­ti­ni-Es­sen im Saal der Schüt­zen­gil­de teil.

Klaus Sae­mann.

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