Zwei Pei­ner be­such­ten SPD-Kon­fe­renz in Ber­lin

Peiner Allgemeine Zeitung - - PEINE -

PEI­NE. Der Pei­ner SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil hat bei ei­ner Kon­fe­renz der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on in Ber­lin auch zwei Pei­ner Be­triebs­rä­te da­bei ge­habt: Ga­b­rie­le Hand­ke und Bernd Schmidt von Pei­ner Trä­ger.

Zu Fra­gen der Ar­beits­zeit­po­li­tik der Zu­kunft tausch­te sich die SPD-Frak­ti­on mit rund 270 Be­triebs- und Per­so­nal­rä­ten aus ganz Deutsch­land aus. Die Kon­fe­renz fand an­läss­lich der Bun­des­tags­de­bat­te über die Ein­füh­rung der Brü­cken­teil­zeit statt. Der Ge­setz­ent­wurf wur­de in­zwi­schen be­schlos­sen.

Die Ge­stal­tung von Ar­beits­zeit ge­hört zu den Kern­auf­ga­ben von Be­triebs­und Per­so­nal­rä­ten. „Der Aus­tausch hier­zu ist sehr wich­tig, denn Ar­beit muss sich dem Le­ben an­pas­sen – nicht um­ge­kehrt“, be­ton­te Heil. Be­son­ders ge­freut ha­be ihn, dass mit Schmidt und Hand­ke auch zwei Be­triebs­rä­te aus Pei­ne nach Ber­lin ge­reist wa­ren.

Ziel ei­ner mo­der­nen Ar­beits­zeit­po­li­tik sei es, un­ter­schied­li­che In­ter­es­sen in Ba­lan­ce zu brin­gen. Gera­de vor dem Hin­ter­grund von Glo­ba­li­sie­rung und Di­gi­ta­li­sie­rung sei­en ver­bind­li­che Re­geln zur Ar­beits­zeit und mehr Mit­be­stim­mung drin­gen­der denn je, so Heil.

Ar­beits­zei­ten müss­ten sich an der Le­bens­wirk­lich­keit der Men­schen ori­en­tie­ren: „Wer Zeit für Wei­ter­bil­dung, Eh­ren­amt, für die Kin­der, die El­tern oder Part­ner braucht, der soll sie auch be­kom­men“, stell­te Heil klar. Mit der Re­ge­lung zur be­fris­te­ten Teil­zeit und dem Recht zur Rück­kehr auf die vor­he­ri­ge Ar­beits­zeit sei ein wich­ti­ger Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung ge­macht.

Tref­fen in Ber­lin (von links): Hu­ber­tus Heil mit Ga­b­rie­le Hand­ke und Bernd Schmidt.

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