Ur­ba­ne Ge­bie­te

Pforzheimer Kurier - - ZEITGESCHEHEN -

Im­mer mehr Men­schen zieht es vom Land in die Städ­te – und dort wird Wohn­raum knapp und teu­er. Ei­ne No­vel­le des Bau­rechts, die das Ka­bi­nett ges­tern ver­ab­schie­det hat, soll das Zu­sam­men­le­ben in der Stadt er­leich­tern. Künf­tig soll es ne­ben Wohn-, Ge­wer­be- und Misch­ge­bie­ten auch „ur­ba­ne Ge­bie­te“ge­ben. Das Ide­al ei­nes „ur­ba­nen Ge­biets“ist ei­ne nach- hal­ti­ge „Stadt der kur­zen We­ge“, in der Fa­mi­li­en und Singles woh­nen, in der es aber auch Ge­wer­be und Kul­tur­ein­rich­tun­gen gibt. Al­so Gas­tro­no­mie, Werk­stät­ten, Ge­schäf­te, Mu­sik­schu­le, Club, Ki­ta – al­les dicht bei­ein­an­der, so dass man im bes­ten Fall über­all hin zu Fuß ge­hen oder mit dem Rad fah­ren kann.

Für die bis­he­ri­gen Misch­ge­bie­te gel­ten Bau­vor­schrif­ten, die im ur­ba­nen Ge­biet we­ni­ger streng sein wer­den. Dort darf zum Bei­spiel hö­her und dich­ter ge­baut wer­den. Zu­dem darf es lau­ter sein, auch abends oder am Wo­che­n­en­de. dpa

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